[H. W. Müller et. al.] H. W. Müller, A. Rohatsch, B. Schwaighofer, F. Ottner und A. Thinschmidt, Gesteinsbestand in der Bausubstanz der Westfassade und des Albertinischen Chores von St. Stephan, in: Österr. Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege XLVII, H. 3/4, 1993, S. 106ff. Faltplan.
[1] E. Melly, Das Westportal des Domes zu Wien, in seinen Bildwerken und ihrer Bemalung, Wien 1850.
[2] F. X. Kleindienst, Die Restauration des St. Stephansdomes in Wien in den Jahren 1853 bis 1880, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, IV. Jg., 1884, S. 100.
[3] F. Schmidt, Ueber die zwei älteren Bauepochen der Domkirche zu St. Stephan, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, I. Jg., 1881, S. 1f und 6f.
[4] F. Schmidt, Das Riesenthor des Domes zu St. Stephan in Wien, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, II. Jg., 1882, S. 37.
[5] W. A. Neumann, Chronologie der Domportalfrage aus dem amtlichen Materiale des Dombauvereins-Ausschusses, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, XXI. Jg., 1902, S. 35f. - Derselbe, Beiträge zur Riesentorfrage, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, XXI. Jg., 1902, S. 37ff.
[6] P. Müller, Das Riesenthor des St. Stephansdomes zu Wien. Seine Beschreibung und seine Geschichte, Innsbruck 1883 (Sonderdruck). Vgl. dazu die polemische Rezension von W. A. Neumann, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, III. Jg., 1883, S. 76.
[7] H. Swoboda, Zur Lösung der Riesentorfrage. Das Riesentor des Wiener St. Stefansdomes und seine Restaurierung, Wien 1902.
[8] J. Mantuani, Das Riesentor zu St. Stephan in Wien und Fr. v. Schmidts Projekt für dessen Wiederherstellung. Randglossen zu Dr. Heinrich Swobodas Schrift: "Zur Lösung der Riesentorfrage", Wien 1903.
[9] Müller (zit. Anm. 6), S. 55f. Der Vorbau des 14. Jhs. ist "den bestehenden Verhältnissen so verständig angepasst worden, dass er den Uebergang aus der alten romanischen Portalhalle zu dem gothischen Erweiterungsbaue geschickt vermittelt" (S. 56). Hier taucht also erstmals die Hypothese einer historisierenden Umgestaltung des romanischen Portals in der Gotik auf.
[10] Vgl. dazu H. Swoboda, Die Entscheidung in der Riesentorfrage, Wien 1903 (Sonderdruck) und die Rezension von W. A. Neumann, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, XXII. Jg, 1903, S. 46ff.
[11] Vorwort zu den Protokollen des Dombauvereines, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, XXII. Jg., 1903, S. 59.
[12] J. Hermann, Ueber die zwei gothischen Bauperioden des St. Stephansdomes, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, XV. Jg., 1895, S. 128.
[13] Hermann (zit. Anm. 12), in: Wiener Dombauvereins-Blatt, XIV. Jg., 1894, S. 122. Vgl. dazu F. X. Kleindienst, Der Stephansdom ein Denkmal der Habsburger, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, II. Jg., 1882, S. 58. Den gleichen Baufortgang nahm F. Schmidt beim ersten Erweiterungsbau an. Siehe Schmidt (zit. Anm. 3.), S. 6.
[14] W. A. Neumann, Die vielnamige Kreuzkapelle und ihre Wohltäter, in: Wiener Dombauvereins-Blatt, IV. Jg., 1884, S. 121, Fußnote 9: "Die schwarzen Steine, die man im Inneren der [Kreuz-]Kapelle sieht, gehören dem alten Baue an." Über die bei den petrographischen Untersuchungen 1992/93 festgestellte tatsächliche Verteilung des romanischen Altmaterials an den Westkapellen vgl. den Beitrag H. W. Müller et al.
[15] K. Oettinger, Die Grabungen von St. Stephan 1945 - 1948, in: Mitteilungen des Institutes für österreichische Geschichtsforschung, LVII. Bd., 1949, S. 339ff.
[16] A. Kieslinger, Die Steine von St. Stephan, Wien 1949, S. 222ff. Die Publikation stellt die bisher umfassendste Darstellung der Bautechnik und einen ersten Ansatz zu petrographischen Untersuchungen des Domes dar.
[17] F. Kieslinger, Unser Dom. Bemerkungen über sein mittelalterliches Werden und seine Schöpfer, Wien 1952 (Sonderdruck), S. 5.
[18] J. Zykan, Zur Baugeschichte der romanischen Stephanskirche in Wien, in: Ausstellung "Romanische Kunst in Österreich", Krems a. D. 1964, S. 261ff.
[19] E. Doberer, Der plastische Schmuck am Vorbau des Riesentores, in: Festschrift Karl Oettinger, Erlanger Forschungen A 20, 1967, S. 353ff.
[20] Doberer (zit. Anm. 19), S. 360.
[21] J. Zykan, Das romanische "Westwerk" von St. Stephan in neuer Sicht nach den Fundamentuntersuchungen des Jahres 1970, in: Mittn. der Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung, Jg. 24, 1972, Nr. 3, S. 14ff.
[22] J. Zykan (zit. Anm. 21), S. 16.
[23] Über den Einfluß des Passauer Domes auf die romanische Architektur in Österreich vgl.: M. Schwarz, Die Vorbildwirkung des Passauer Domes auf die österreichische Architektur des Hochmittelalters, in: K. Möseneder (Hrsg.), Kunst in Passau. Von der Romanik zur Gegenwart, Passau 1993, S. 9ff. Schwarz (ebenda, S. 12) identifizert die bei Sadeler wiedergegebene Westanlage des Passauer Domes mit dem Bau Bischof Pilgrims (reg. 971 - 991). Bezüglich St. Stephan in Wien bleibt die bislang in der Literatur unwidersprochene Hypothese E. Doberers bei Schwarz (ebenda, S. 16f und 25f) unberücksichtigt.
[24] O. Harl, Archäologische Beiträge zur Baugeschichte des Westwerks von St. Stephan in Wien, in: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, XLIV, 1990, S. 39ff. (Mit weiteren Befunden zu seinen Grabungen von 1979). Die noch nicht umgezeichneten und ausgewerteten Befundpläne der durch Baustatiker durchgeführten Fundamentuntersuchungen (September bis November 1970) wurden erstmals abgedruckt in: O. Harl, Archäologische Ergebnisse aus dem Bau der U 1 für die mittelalterliche und neuzeitliche Geschichte Wiens, Studien 79/80 aus dem Historischen Museum der Stadt Wien, hrsg. von R. Waissenberger = Wiener Schriften, 44, 1980, S. 41 und Abb. 25 - 33.
[25] Harl, Westwerk (zit. Anm. 24), S. 47: "Am ehesten kommt dafür, einer mündlich geäußerten Vermutung von E. Doberer entsprechend, die späte Gotik in Frage, die Zeit vor 1474, da die Türme auf dem Altar des Schottenmeisters, der vor 1474 entstanden ist, in der heute bekannten Gestalt erscheinen."
[26] M. Zykan, Der Westbau von St. Stephan. Zur Forschungslage und aktuellen Problematik, in: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, XLIV, 1990, S. 47ff.
[27] Kommission für Kunstgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Dombauhütte von St. Stephan und Bundesdenkmalamt.
[28] Siehe E. Bacher, Bauforschung in St. Stephan, in: Der Dom, Mitteilungsblatt des Wiener Domerhaltungsvereines, Folge 1, 1992, S. Für die Zusammenfassung der bisherigen wissenschaftlichen Forschung siehe: M. Zykan, Der Stephansdom, Wien 1981.
[29] Vgl. dazu die Angaben im Beitrag H. W. Müller et al.
[30] Referate anläßlich einer Arbeitssitzung im Jahre 1991 durch G. Seebach (Bauforschung) und R. Wlattnig (Konsolplastik und Wasserspeier).
[31] Die Untersuchungen im Inneren des Riesentores bleiben aus technischen Gründen einer späteren Arbeitsetappe vorbehalten. Die Auswertung der von F. Dahm 1992 im Rahmen eines Projektes des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich durchgeführten Untersuchungen an der Bauplastik sind noch in Bearbeitung.
[32] Zur Entstehungsgeschichte des Stiches siehe: H. Tietze, Stadtregulierungsfragen im alten Wien, in: Kunstgeschichtliches Jahrbuch der k. k. Zentral-Kommission für Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale, Bd. III., 1909, S. 153f.
[33] Die Aufnahme zeigt noch das Rokokogitter der Vorhalle. Es wurde 1880 durch das heutige, vom Hofschlosser Anton Biro gestiftete, ersetzt.
[34] Das Epitaph des Simon Rückhenpaum an der rechten Wandvorlage neben dem Riesentor fehlt auf dem Foto bereits. Es wurde kurz vor 1894 abgenommen und in der Dombauhütte restauriert (Wiener Dombauvereins-Blatt, S. 134). Hingegen ist das an der linken Vorlage 1895 abgenommene und in der Dombauhütte restaurierte Epitaph des Sewastian Khobler von St. Gallen noch in situ. Beide Epitaphien wurden 1896 an ihre heutige Stelle im rechten Wandfeld des südlichen Heidenturmes transferiert (Wiener Dombauvereins-Blatt, S. 137 und 159).
[35] Lediglich der hohe Sockel weist an der Ecke eine Abschrägung auf, die jedoch nicht mit einer eventuell abgewitterten Eckzier in Verbindung gebracht werden kann.
[36] Wiener Dombauvereins-Blatt, XVII. Jg., 1897, S. 159. Restaurierungsvorhaben für 1898. Schlußbericht in Wiener Dombauvereins-Blatt, XI. Jg., 1902, S. 29.
[37] Wiener Dombauvereins-Blatt, XVII. Jg., 1897, S. 159. In die gleiche Zeit fällt die Erneuerung der gesamten Sockelzone. Die Höhe der Auswechslungen an den übrigen Wandvorlagen ist aus der petrographischen Untersuchung bei H. W. Müller et al. ersichtlich.
[38] Sie zeichnet sich durch den Versatz der Lagerfugen aus.
[39] Daß dies tatsächlich so ist, wurde anläßlich einer geodätischen Vermessung der "Fensterebene" durch O. Harl bestätigt. Siehe Harl, Westwerk (zit. Anm. 24), S. 45.
[40] Es wäre denkbar, daß vor dem Planwechsel bereits Teile des inneren Kämpferfrieses fertiggestellt waren, die dann wenig sorgfältig dem zweiten Portalplan eingebunden wurden. Hier sind erst die Ergebnisse einer noch zu leistenden Bauuntersuchung abzuwarten.
[41] F. X. Kleindienst (zit. Anm. 2), in: Wiener Dombauvereins-Blatt, V. Jg., 1855, S. 155f.
[42] ebenda.
[43] Wiener Dombauvereins-Blatt, II. Jg., 1882, S. 27.
[44] Friedrich von Schmidt berichtet (Wiener Dombauvereins-Blatt, II. Jg., S. 27), daß er bei der Restaurierung dieser Wandteile die Abrißspuren der Vorhallenbekrönung nachweisen konnte.
[45] Wiener Dombauvereins-Blatt, II. Jg., S. 27.
[46] Berichte der Dombauhütte in: Wiener Dombauvereins-Blatt, VIII. Jg., 1897 bis XXII. Jg., 1903.
[47] Wiener Dombauvereins-Blatt, XIX. Jg., 1899, S. 193.
[48] Wiener Dombauvereins-Blatt, XVIII. Jg., 1898, S. 169.
[49] Die Giebel liegen heute unterhalb der neuen Betondecke der Seitenschiffböden von 1945. Sie sind jedoch auf den 1945 photographierten Aufnahmen vom zerstörten Dom zweifelsfrei zu erkennen.
[50] M. Zykan (zit. Anm. 26), S. 50.
[51] Doberer (zit. Anm. 19), S. 355.
[52] Kleindienst (zit. Anm. 2), in: Wiener Dombauvereins-Blatt, V. Jg., 1855, S. 155.
[53] Wäre es denkbar, daß sie der letzte Rest der Unterschneidungen eines spätromanisch-normannischen Gitterdekors sind, der im 15. Jahrhundert abgeschlagen wurde?
[54] Kleindienst (zit. Anm. 2), in: Wiener Dombauvereins-Blatt,
V. Jg., 1855, S. 155.