Wien, St. Stephan, Fassadenplan; gesteinskundliche Zusammensetzung der Westfassade. Quelle: H. W. Müller et al.
Abb. 1 Wien, St. Stephan, Westansicht; Kupferstich von Carl Schütz,
1792.
Abb. 2 Wien, St. Stephan, Westansicht von Carl Schütz; Detail
der nördlichen Fassadenwand mit barocker Sockelgestaltung.
Abb. 3 Wien, St. Stephan, Westansicht von Carl Schütz; Detail
der südlichen Fassadenwand mit barocker Sockelgestaltung.
Abb. 4 Wien, St. Stephan, Südwestansicht, Photographie von A.
Groll (bez. 1866). Die Aufnahme zeigt den Zustand vor der Restaurierung durch
Friedrich v. Schmidt.
Abb. 5 Wien, St. Stephan, Westansicht des Portalvorbaus mit dem 1880
entfernten Rokokogitter. Am Spitzbogen links Bohrungen im "Birnstabprofil.
Am rechten Fassadenpfeiler befindet sich noch das Rückhenpaum-Epitaph.
Abb. 6 Wien, St. Stephan, Westansicht, um 1894; Detail der linken
Fassadenhälfte. Die romanischen Sockel- und Basenprofile sind durch schräge
Platten ersetzt. Über dem Vorbau Abwitterungen (vielleicht die von Schmidt
beobachteten Abrißspuren des ursprünglich höheren romanischen
Vorbaus?).
Abb. 7 Wien, St. Stephan, Westansicht, um 1894; Detail der rechten
Fassadenhälfte. Die Fehlstelle am Fassadenpfeiler läßt am Lagerfugenversatz
die Baufuge zwischen dem Pfeiler des 12. Jahrhunderts und der Vorhallenwand
des 13. Jahrhunderts erkennen. Die Doppellisene besitzt noch das ursprüngliche
Sockel- und Basenprofil des 12. Jahrhunderts ohne Ecksporne.
Abb. 8 Wien, St. Stephan; Detail in der nördlichen Vorhallenwand.
Im Bereich der Sohlbank des Wendeltreppenfensters endet die Baufuge von 1898
unmittelbar an der Vorhallenwand, oberhalb des Frieses beginnt der einheitliche
Bauverband des spätromanischen "Mittelrisalits".
Abb. 9 Wien, St. Stephan, Detail der Westwand des südlichen Kapellenanbaus
(Herzogenkapelle, 14. Jh.) Am linken und oberen Bildrand "Schattenriß"
der Konsole für das Prügl-Epitaph. Die angrenzende Fläche liegt
ca. 5 mm tiefer als die der Konsole. Unterhalb der Volute Spuren des Zahneisens,
rechts davon Abstockung (1897ff).
Abb. 10 Wien, St. Stephan, Nordwestansicht; Holzschnitt aus dem Heilthumbuch von 1502.
Abb. 1 - 3, 5 - 7, 10 Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek.
Abb. 4 Bundesdenkmalamt, Wien
Abb. 8 - 9 R. Koch (Forschungsapparat, Österr. Akademie der Wissenschaften,
Kommission für Kunstgeschichte)
H. W. Müller, A. Rohatsch, B. Schwaighofer, F. Ottner und A. Thinschmidt, Gesteinsbestand in der Bausubstanz der Westfassade und des Albertinischen Chores von St. Stephan, in: Österr. Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege XLVII, H. 3/4, 1993, S. 106ff. Faltplan