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Themenübersicht März


 Konstruktive Details an ägyptischen Tempeltüren und Portalen

P1242213klein.jpgSchenkt man den Durchgängen, Portalen und Türöffnungen in den ägyptischen Tempelanlagen mehr Beachtung als nur einen flüchtigen Blick aus den Augenwinkeln beim Hindurchgehen, so fallen zahlreiche technische Details an den Türpfeilern und Gewänden auf, die mit der Konstruktion der Türflügel bzw. Türblätter zusammenhängen. Dazu kommt noch, daß ägyptische Tempeltüren einige Eigenheiten aufweisen, die von der üblichen Bauweise späterer oder europäischer Portallösungen abweichen. [mehr ...]

zweifluegelig_klein.gifZum Problem der Montageweise: kurze und lange Einschubrinne? Hier wird mit drei Animationen versucht, das Problem des Einschiebens eines Türflügels näher zu untersuchen. Kritik am Montage-Vorschlag Arnolds (Lexikon der ägyptischen Baukunst.).

 

 

 


 Beispiele von altägyptischen Werkzeuge zur Steinbearbeitung

PA192732-1.JPGIn der 2004 auf der Schallaburg (Niederösterreich, bei Melk) gezeigten Ausstellung: "Die Pyramiden Ägyptens - Monumente der Ewigkeit" wurden auch einige originale Werkzeuge repräsentiert. Sie stammen teilweise aus den Beständen des Kunsthistorischen Museums in Wien (Ägyptisch-orientalische Sammlung), teilweise aus anderen Museen. [mehr ...]

 

PA110391-2.JPGAltägyptische Werkzeuge und Beispiele zur Steinbearbeitung:
aus dem Saal VI im Wiener Kunsthistorischen Museum

Ergänzung zu den Beispielen auf der Ausstellung: "Die Pyramiden Ägyptens - Monumente der Ewigkeit" Schallaburg 2004

 

 


 Justierlöcher ("Stemmlöcher") an ägyptischen Großbildwerken

P1262440.JPG Im ersten Hof des Tempels von Karnak erhebt sich die imposante Monumentalfigur Ramses' II., die Pinudjem ursupierte. An ihrem Sockel befinden sich in regelmäßigem Abstand Paare von sogenannten "Stemmlöchern". Sie dienten der Endjustierung dieser monolithen Großplastik. Zahlreiche Löwen- und Widderplastiken der Sphingenallee weisen die gleichen Löcher am Sockel auf. Auch hier wurden die schweren Skulpturen auf ihren Podesten endjustiert. Die Technik der Justierung mit Stemmlöchern ist jedoch schon bei Megalithbauten der Stein-Kupfer-Zeit auf Malta in vergleichbarer Form nachweisbar, ohne daß damit unbedingt auf einen kulturellen Zusammenhang geschlossen werden muß. [mehr über diese archetypische Technik ...]


Bautechnisches aus Kom Ombo

P1252271-1.JPGDie baulichen Reste der Tempelanlage von Kom Ombo sind für das Studium ptolemäisch-römerzeitlicher Bautechnik ein wahres "El Dorado". Der den Göttern Sobek und Horus geweihte Doppeltempel ist so "herrlich kaputt", daß er interessante Einblicke in die Mauerstukturen und die Versatztechnik der Steinquader bietet, wie sie sonst nicht immer möglich sind. Natürlich ist es die Bilderflut, welche in erster Linie die Aufmerksamkeit der meisten Besucher in Anspruch nimmt, aber der "Blick aufs Technische" lohnt sich ebenfalls - sofern man "zwischen den Steinen lesen" lernt. [Mehr zur Versatztechnik und zum Aufbau ägyptischer Tempelmauern ...]

P1242197.JPG Fortsetzung dazu: Seltsames aus Kom Ombo und anderswo

 

 

 


 


 

 

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