Letzte Aktualisierung: 23.09.2004

 

Das Projekt "Image und Identität"


Das Projekt „EisenhüttenStadt 2030“ ist eingebunden in ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert und von dieser Institution auch finanziert wurde. Das übergeordnete Forschungsprogramm mit dem Titel „Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert“ stellt einen transdisziplinären Forschungsverbund dar, der 21 Städte und Städtegruppen umfasst, die ihre Einzelprojekte in Zusammenarbeit mit verschiedensten wissenschaftlichen Institutionen und Forschergruppen realisieren. Das Gesamtvorhaben hat sich in der Zwischenzeit zum größten Stadtforschungsprojekt der letzten Jahrzehnte entwickelt. Es werden insgesamt nicht weniger als 62 Einzelvorhaben gefördert. Inhaltlich werden mehrere grundsätzliche Themen der Stadtforschung aufgegriffen. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, für die am Projekt beteiligten Kommunen Leitbilder, Konzepte und Szenarien für eine zukünftige Entwicklung zu erarbeiten.

Forschungs-
verbund
Stadt 2030


Eine der zentralen Problemstellungen des Gesamtvorhabens, die in den meisten Teilprojekten thematisiert und aufgegriffen wird, ist auf den Begriff „Identität“ bezogen. Auf der Homepage des Gesamtprojekts wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass das verwendete Identitäts-Konzept „eher umgangssprachlich“ eingesetzt wird. „Meist vermischen sich ,Identität des Ortes' im Sinne eines besonderen, unverkennbaren Ortes mit eigenem Charakter und eigener Ästhetik auf der einen Seite und ,Identifikation' der Bewohner mit einem Ort oder einer Kommune, einer Stadt oder Region, einem Quartier oder Stadtteil auf der anderen Seite“.


Identität

 


Die erste Aufgabenstellung des Projekt besteht im Wesentlichen darin, derartige konzeptionelle Unklarheiten aufzulösen. Dabei sind die verschiedenen Teilaspekte des Identitätsbegriffs darzustellen und im Rahmen einer
Theorie der  raumbezogenen Identität" zu erörtern. Dazu wird der aktuelle Forschungsstand zum Thema raumbezogener Images und Identitäten sowie zur Frage des Identitätsmanagements rekonstruiert und die Funktionsweise raumbezogener Identität aufgezeigt. Eine derartige Rekonstruktion des Forschungsstandes muss auf verschiedene wissenschaftliche Disziplinen verweisen und unterschiedlichste theoretische Grundlagen berücksichtigen.

Raumbezogene Identität


Die zweite Problemstellung war die empirische Analyse und Rekonstruktion der aktuellen Images von Eisenhüttenstadt, der verschiedenen Stadtviertel und der suburbanen Siedlungsbereiche.

Eisenhüttenstadt als Referenzort raumbezogener Identität


Als dritte Aufgabe sollten Möglichkeiten eines aktiven Identitätsmanagements erörtert und konkrete Empfehlungen dazu erarbeitet werden.

Identitäts-
Management


 

Die Rahmenbedingungen:

Eisenhüttenstadt liegt etwa 30 km südlich von Frankfurt/Oder an der deutsch-polnischen Grenze. Die Stadt wurde Anfang der 1950er Jahre als Plansiedlung mit einem großen Stahlwerk (EKO) gegründet. In der DDR-Zeit galt Eisenhüttenstadt als boomende Pioniersiedlung mit ausgezeichnetem Image. Die Lebensqualität der etwa 53.000 Einwohner lag deutlich über dem Landesdurchschnitt. Heute ist die Stadt mit einem erheblichen Rückgang der Bevölkerung (nur mehr etwa 38.000 Einwohner), hoher Arbeitslosigkeit und dem Image einer Pensionistenstadt konfrontiert. Wie kann unter diesen Rahmenbedingungen eine aktive Entwicklungspolitik bewerkstelligt werden?

 


Auf den folgenden Seiten werden einige Ergebnisse der Projektarbeiten vorgestellt. Wir danken der Stadt Eisenhüttenstadt für die Erlaubnis zur Veröffentlichung!


Besuchen Sie die Homepage von Eisenhüttenstadt!


Als Erhebungsgrundlage und Hintergrund für verschiedene graphische Darstellungen haben wir den Stadtplan von Eisenhüttenstadt 1:15.000 (5. Aufl.) des Städte-Verlags E. v. Wagner & J. Mitterhuber GmbH (Fellbach) verwendet. Wir danken dem Verlag für die freundliche Erlaubnis zur Nutzung dieses Stadtplanes in unseren Veröffentlichungen.

Städte-Verlag E. v. Wagner & J. Mitterhuber GmbH

Homepage


 

Wie es zu diesem
Projekt kam

Die theoretischen
Grundlagen

Ergebnisse der empirischen
Erhebungen
I

English Short Version

       


Berichterstatter: P. Weichhart


Ein virtueller Stadtrundgang

(Baustelle)

Ergebnisse der empirischen
Erhebungen II

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