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Universität Wien:



Jackal

  Dissertation:

Black-backed jackals (Canis mesomelas) in the Namib Desert.


Jackal

Schabrackenschakale sind kleine, rotbraune bis zimtfarbene Caniden (= hundeartige) des südichen Afrikas. Sie sind extrem flexibel und bewohnen fast alle Lebensräume des südlichen Afrikas inklusive Wüsten und Vorstädte. Schabrackenschakale leben in lebenslangen Paarbindungen, oft findet man sie in Familiengruppen. Sie sind sehr sozial, ältere Junge bleiben oft bei den Eltern, um bei der Aufzucht des jüngeren Wurfes zu helfen.
Diese Tiere essen fast alles, was freßbar ist, sind also omnivor, wobei ein Großteil ihrer Nahrung aus Kleinsäugern (Mäuse etc.) besteht.
Hier gibt es noch ein paar Info's & Photos zu Canis mesomelas.

Durchgeführt wurde die Feldarbeit am Gobabeb Training and Research Centre der Desert Research Foundation im Namib-Naukluft Park am Kuiseb River in Namibia, etwa 120 km von Walvis Bay entfernt. Hier gibt es noch mehr Info's & Photos zu Gobabeb.






Pulkau

Diplomarbeit:

Submerse Makrophytengesellschaften der Pulkau.
Ein Beitrag zur Durchsetzung der FFH - Richtlinie in Niederösterreich.

Pulkau

Die Pulkau, ein Flachlandfluß in Niederösterreich, wurde während der Jahre 1950 bis 1960 stark begradigt und denaturiert. Es gibt beinahe keine naturnahen Abschnitte mehr. Zusätzlich wurden und werden in großem Maße Abwässer in die Pulkau eingeleitet, sodaß der Fluß heute als schwer beschädigt bezeichnet werden kann. Für dieser Studie wurden die Wasserpflanzengesellschaften der Pulkau untersucht. In der Zeit von Juni bis September 2001 wurden an 18 Untersuchungspunkten zwei mal pro Monat Pflanzenproben genommen und bestimmt. Das Ziel war, laut der Roten Liste der Pflanzen und den Listen der Natura 2000 seltene und bedrohte Arten zu finden, dadurch wäre es möglich, die Pulkau als Natura 2000 - Gebiet vorzuschlagen. Es zeigte sich, daß alle Pflanzenarten, die in der Pulkau größere Bestände bilden konnten, als Bioindikatoren für belastete und verschmutzte Gewässer gelten. Diese schnellwachsenden Opportunisten erscheinen meist monospezifisch in einem Gebiet und breiten sich schnell aus. In den letzten Jahren wurden an der Pulkau die ersten Renaturierungsprojekte durchgeführt. Es ist nun sehr wichtig, diese Projekte weiter voranzutreiben, um den Lebensraum Pulkau zu retten. Die Pflanzengesellschaften der renatuierten Gebiete zeigten keine zu den verbauten Gebieten unterschiedliche Zusammensetzung, was allerdings wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, daß diese rückgebauten Gebiete noch relativ jung sind und sich so noch keine eigenständigen Gesellschaften bilden konnten. Diese Rückbaugebiete und ihre Entwicklung sollten weiter untersucht werden, um letztendlich festzustellen, ob die Pulkau wieder ein Naturgewässer mit reicher Tier- und Pflanzenwelt werden kann oder ob es für eine derartige Entwicklung bereits zu spät ist.

Parallel zu dieser Arbeit wurde von meinem Kollegen Florian Rupprecht die Fauna der Pulkau mit Schwerpunkt Arthropoden untersucht.






Universität Groningen (Niederlande):

Step by step. Pleopod use during locomotion in 5 epibenthic decapoda species.

Der Pleopodeneinsatz wurde bei 5 Decapodenspezies untersucht und analysiert mit dem Ziel, die Häufigkeit des Pleopodeneinsatzes bei Decapoden und die Gründe dafür herauszufinden. Detaillierte Beobachtungen unter Einsatz eines generellen Ethogramms wurden in unterschiedlichen Bewegungssituationen durchgeführt. Schließlich wurden Abhänge und Hindernisse eingeführt, um komplizierte Bewegungssituationen zu simulieren. Es zeigte sich eindeutig, daß der Einsatz der Pleopoden mit der Steilheit des Abhanges anstieg, obwohl die verschiedenen Spezies deutliche Unterschiede in der Häufigkeit des Pleopodeneinsatzes zeigten. Eine negative Korrelation zwischen der Größe des Tieres und dem Häufigkeit des Pleopodeneinsatzes (kleine Tiere benutzen häufiger den zusätzlichen Antrieb durch die Pleopoden) wurde gefunden, konnte aber nicht statistisch belegt werden. Die Pleopoden scheinen einen zusätzlichen Antrieb zu bilden, wenn immer dieser nötig ist und die Thoraxbeine allein eine Aufgabe nicht bewältigen können. Weitere Untersuchungen wären nötig, um die gefundenen Ergebnisse zu festigen.


A Crowded Place. Factors determining the dominance of Paracentrotus lividus or Arbatia lixula (Echinodermata; Echinoidea) in a rocky bay of Corsica.

Um die Faktoren zu finden, die eine Dominanz von entweder Paracentrotus lividus oder Arbatia lixula hervorrufen, wurden verschiedene Umweltfaktoren im Habitatsgebiet der beiden Spezies an einem Steilküstenabschnitt nahe Calvi, Korsika, untersucht. Paracentrotuds lividus scheint das Gebiet sowohl mit einer generell höheren Individuenabundanz als auch mit einer höheren Individuenzahl in größeren Wassertiefen sowie an sonnigeren Plätzen zu dominieren. Paracentrotus lividus wurde nicht - wie sich erwarten ließe - an großen Pflanzen in größerer Abundanz gefunden, dieser Umstand könnte aber auf die generell kurze Untersuchungsdauer zurückzuführen sein; größere Pflanzen könnten bereits von dieser Spezies gefressen worden sein, was für Arbatia lixula, welcher sich von kleinen krustenbildenden Algen ernährt, eine Niederlassung erst möglich machen könnte. Paracentrotus lividus und Arbatia lixula scheinen in einem Habitat aufgrund starker Unterschiede in der Ernährung coexistieren zu können. Um diese These zu untermauern, wären allerdings Langzeitungersuchungen notwendig, die im Zuge dieses Projektes nicht möglich waren.






Strategic Fights. The influence of preexposure to a window on the structure of aggressive territorial conflicts of Aequidiens rivulatus.

Aequidiens rivulatus, ein südamerikanischer Vertreter der Cichliden, löst territoriale Konflikte mit Hilfe von ritualisierten Kämpfen, den "limited wars". Das Ziel dieser Arbeit war herauszufinden, ob ein vorhergehendes Aussetzen durch ein Fenster die Struktur und Länge dieser territorialen Konflikte verändert. Aus diesem Grund wurden die Fische vor dem Kampf einander für zwei Tage an einem Fenster ausgesetzt. Während dieser Zeit wurde das Verhalten der Fische, vor allem die Zeit, die sie am Fenster verbrachten, beobachtet und notiert. Am dritten Tag wurde das Fenster geöffnet, die Fische konnten einen territorialen Kampf beginnen. Auch diese Kämpfe wurden beobachtet und zahlreiche Parameter, vor allem die Position der Fische im Aquarium und das Verhalten wurden aufgenommen. Es wurde beobachtet, daß Kämpfe mit vorhergehendem Aussetzen an einem Fenster signifikant kürzer sind als solche, wo sich die Fischer vorher gegenseitig nicht sehen konnten. Das zeigt, daß die Fische offensichtlich Informationen über ihren Gegner durch das Fenster erhalten können. Ein weiterer Beweis für die Kommunikation am Fenster zeigt sich durch den Umstand, daß bereits aufgrund des Verhaltens am Fenster mit ziemlicher Sicherheit der zukünftige Gewinner und Verlierer vorhergesagt werden kann. Weiters konnte beobachtet werden, daß bestimmte Phasen des Kampfes eine wesentlich kürzere Dauer aufweisen, während andere - die der tatsächlichen Abschätzung der Kraft des Gegners durch direkten Körperkontakt dienen, nur unwesentlich kürzere Dauer als in Experimenten ohne Fenster zeigen. Generell scheinen sich die ritualisierteren Phasen des territorialen Konflikts signifikant zu verkürzen, während die tatsächlichen Kampfphasen mit Körperkontakt nach wie vor notwendig sind, um dem Fisch einen "Beweis" für die am Fenster erhaltenen Informationen über die Über- bzw. Unterlegenheit des Gegners zu geben.







Verband der
österreichischen
Arbeiter - Fischerei -
Vereine

Für den Verband der österreichischen Arbeiter – Fischerei – Vereine habe ich im in den Jahren 2000 und 2002 zwei Projekte durchgeführt. Im Zuge des ersten Projektes mit dem Titel "Pflanzen oder Fische- Pflanzen und Fische ? - Ursache, fischereibiologische Auswirkung und Bedeutung massenhafter Makrophyten- Bestände in künstlichen (Baggerseen) und naturnahen (paläolimnischen Donaualtarmen) Gewässern in Wien und Umgebung" habe ich das Makrophytenwachstum in einigen Fischereigewässern des Verbandes untersucht. Es galt, herauszufinden, welche Ursachen zu übermäßigem Wasserpflanzenbewuchs führen und ein Konzept zur natürlichen Reduktion der Wasserpflanzenbestände, die ein großes Problem für die Angelfischerei darstellen, zu erarbeiten.



Das zweite Projekt, "Erhebung fischereiökologisch sinnvoller Maßnahmen am Kalten Gang" befaßte sich mit der Problematik natürlicher Fischvermehrung (v.a. Bachforellen) an einem fischereilich genutzten Bach. Nach der Untersuchung bzw. Aufnahme der derzeitigen Situation und der Untersuchung der Gründe für das weitgehende Fehlen natürlicher Reproduktion habe ich ein Konzept zur Renaturierung bzw. die Schaffung geeigneter Bruthabitate erstellt.






World Wide
Fund for Nature

Für den WWF habe ich im Sommer 2001 gearbeitet, hier habe ich im Bereich (Bio-)Landwirtschaft mitgearbeitet, die Statuten verschiedenster Bio-Verbände aus Österreich, Deutschland und der Schweiz hinsichtlich ihrer Inhalte bezüglich des Naturschutzes verglichen und ein Strategiepapier mit dem Titel "Beitrag der Biologischen Landwirtschaft zur Umsetzung von Zielsetzungen des Arten- und Biotopschutzes. Derzeitige Situation, Perspektiven für die Zukunft" erstellt.



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E-Mail Last Update:
17.06.2011
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