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MARTIN SCHEUTZ | Institut für österreichische Geschichtsforschung

Tagung der Österreichischen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts 2007

Kommunikation und Information im 18. Jahrhundert. Das Beispiel der Habsburgermonarchie
Tagung der OGE 18 in Wien vom 26.-28. April 2007

(Foto: Dr. Michael Wögerbauer)

Quelle: http://www.oege18.org/tagungen/archiv/2007_kommunikation.html

Presse-Artikel zur Geschichte des Wirtshauses

Am 18.9.2006 brachte die Tageszeitung Die Presse einen Artikel von GERHARD MESZAROS über:

Geschichte: Ort des Saufteufels und der Demokratie
18.09.2006 | 00:00 |  VON GERHARD MESZAROS (Die Presse)


Das Wirtshaus war in der Frühen Neuzeit ein multifunktionaler Raum, eine Nachrichtenbörse

Das Wirtshaus spielte für die Gesellschaft der Frühen Neuzeit eine zentrale Rolle. Es erfüllte zahlreiche Funktionen, die mittlerweile von anderen Institutionen übernommen wurden. Der Hauptgrund dafür war die damalige große Bedeutung der direkten Kommunikation von Angesicht zu Angesicht, erklärt Martin Scheutz, Historiker an der Universität Wien. Das Wirtshaus war ein zentraler Ort der Geselligkeit: “Hier vermischten sich unterschiedliche soziale Schichten, hier kamen Einheimische und Fremde zusammen.”

Der ganze Artikel unter:

Literatur dazu:

  • Martin Scheutz: “Hab ichs auch im würthshaus da und dort gehört [...]“. Gaststätten als multifunktionale Orte im 18. Jahrhundert, in: Martin Scheutz/Wolfgang Schmale/Dana Stefanová (Hg.), Orte des Wissens. Jahrbuch der österreichischen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts 18/19 (2004) 167-201.
  • Martin Scheutz, „Von den höchst-verbottenen Zusammenkünften“, in: Ulrike Spring, Wolfgang Kos, Wolfgang Freitag (Hg.), Im Wirtshaus. Eine Geschichte der Wiener Geselligkeit (Wien 2007) 76-83.

Zwettl.at: Zwettl neuerlich im Zentrum universitärer Forschung (31.10.2006)

Ein Bericht zum Forschungsseminarbesuch in Zwettl auf Zwettl.at:

Zwettl neuerlich im Zentrum universitärer Forschung

In letzter Zeit wenden einige besonders engagierte Lehrer am Institut für Geschichte der Universität Wien ihr Interesse vermehrt den kleinen Städten und Märkten, ihrer Geschichte, vor allem aber ihren Archiven zu. Gemeindearchive werden so mehr und mehr zu Orten der universitären Forschung und Lehre, sofern die dortigen Bestände nur einigermaßen geordnet, verzeichnet, vor allem aber benützbar sind.

Am 27. Oktober 2006 besuchte abermals ein Gruppe von Studentinnen und Studenten der Universität Wien in Begleitung ihrer Professoren Dr. Martin Scheutz und Dr. Herwig Weigl die Stadt Zwettl und ihr Archiv.

Bei einem Teil der Studierenden handelte es sich um Teilnehmer an einer Lehrveranstaltung, in deren Zentrum Geschichte und Topographie der Städte Waidhofen an der Ybbs und Zwettl sowie jene des Marktes Perchtoldsdorf stehen. Die zweite Gruppe der Studentinnen und Studenten hatte sich für die Teilnahme an dem Forschungsseminar „Stadt – Rat – Macht. Frühneuzeitliche Städte in Niederösterreich. Das Beispiel Zwettl und Waidhofen/Ybbs am Beginn des 17. Jahrhunderts“ (http://www.univie.ac.at/igl.geschichte/weigl/ws2006/fs_ws2006_weigl.htm entschieden. Diese Veranstaltung wurzelt in einem Projekt, das von der Universität Wien, dem Land Niederösterreich (NÖ Landesarchiv) und den kommunalen Archiven von Perchtoldsdorf, Retz, Waidhofen/Ybbs und Zwettl getragen wird. Die TeilnehmerInnen an dieser anspruchsvollen Lehrveranstaltung werden archivalische Quellen, zunächst vor allem die Ratsprotokolle des Jahres 1607, von Waidhofen/Ybbs und Zwettl transkribieren und im Kontext mit verschiedenen Themen und Fragestellungen betrachten und bearbeiten. Am Ende dieser Veranstaltung werden sowohl schriftliche Arbeiten der Studierenden zu spezifischen Themen als auch eine gemeinsame Publikation stehen.

Der von Stadtarchivar Friedel Moll bestens organisierte und betreute Besuch der Studierenden am 27. Oktober 2006 in Zwettl begann mit einem ausgedehnten Stadtrundgang, gefolgt von einem kurzen Besuch im Museum. Am Nachmittag begrüßte Bürgermeister Herbert Prinz im Stadtamt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung, die sich danach unter Anleitung ihrer Professoren sehr intensiv mit verschiedenen Schriftstücken aus dem Stadtarchiv beschäftigten.

Dieser Besuch zeigte einmal mehr, welch hohen Stellenwert die moderne Geschichtswissenschaft auch kleinen kommunalen Archiven, speziell natürlich jenem in Zwettl, beimisst. (31.10.2006)

Quelle: http://www.zwettl.at/system/web/news.aspx?detailonr=218234346

Forschungsseminar „Leben in der Stadt. Das Beispiel der Zwettler Ratsprotokolle“ (2003)

Bericht vom Forschungsseminar „Leben in der Stadt. Das Beispiel der Zwettler Ratsprotokolle“ am 25. Oktober 2003 in Zwettl.at:

Wiener Historiker auf Exkursion in Zwettl

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Forschungsseminar „Leben in der Stadt. Das Beispiel der Zwettler Ratsprotokolle“ unternahmen am 25. Oktober 2003 unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Martin Scheutz und Ass.-Prof. Dr. Herwig Weigl eine Exkursion nach Zwettl. Es handelte sich dabei um eine derzeit laufende Lehrveranstaltung des Instituts für Geschichte der Universität Wien.

Empfang der Historiker bei Bürgermeister ÖKR Franz Pruckner
3. v. r.: Univ.-Prof. Dr. Martin Scheutz, 4. v. l.: Ass-Prof. Dr. Herwig Weigl
(Foto: Der Waldviertler, Brunner)

Nach einer Stadtführung durch Dir. Franz Fichtinger und einem Empfang bei Bürgermeister ÖKR Franz Pruckner besichtigten die Studentinnen und Studenten das Stadtarchiv und setzten sich dort vor allem mit den Originalen der Zwettler Ratsprotokollen auseinander. Werden doch diese Schriften – in ihrer transkribierten Form – in den nächsten Wochen und Monaten die Grundlage für das wissenschaftliche Arbeiten der Seminarteilnehmer sein, die sich im Zuge dieser Lehrveranstaltung intensiv mit verschiedenen Themen der Zwettler Geschichte auseinander setzen sollen, wie zum Beispiel:
Wahlen und Ämter
Ratsfrequenz und Ratsbeschickung
Ehrenbeleidigungen und Gewalt
Feuer und Feuerprävention
Bürgerspital
Regelung des Wirtschaftslebens
Geschlechterrollen
Bittsteller


Auf die Ergebnisse dieser Forschungen, die am Ende des Seminars als schriftliche Arbeiten vorliegen werden, kann man heute schon gespannt sein. Vielleicht ist hier schon der eine oder andere neue Band für die Reihe „Zwettler Zeitzeichen“ im Entstehen begriffen. (25.10.2003)

Quelle: http://www.zwettl.at/system/web/news.aspx?detailonr=217897539

Herzlich Willkommen auf meiner neuen Website!

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Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie nicht mich zu kontaktieren.

Viel Spaß wünscht

Martin Scheutz