Techniken des Politikwissenschaftlichen Arbeitens
WiSe 2005/2006
Mag. Marion Löffler

Übungen

Hier finden Sie Erläuterungen zu den Aufgabenstellungen und Übungen:


 

 

Übung 1

Jeder / jede verfasst im Laufe des Semesters einmal ein Protokoll. Für die Erledigung dieser Übung stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl:

1. Variante: Sie verfassen ein Protokoll einer Einheit der Arbeitstechniken und tragen es in der darauffolgenden Einheit mündlich vor. Diese Variante erfordert eine vorherige Absprache. Der Vortrag sollte nicht mehr als 5 Minuten in Anspruch nehmen.

2. Variante: Sie verfassen ein Protokoll einer Einheit der Arbeitstechniken und geben dieses in schriftlicher Form ab.

3. Variante: Sie verfassen ein Protokoll einer Einheit der Einführungsvorlesung und geben dieses in schriftlicher Form ab.

Beim Verfassen des Protokolls können Sie zwischen den genannten Varianten wählen (Achtung - die mündliche Variante muss vorher mit mir vereinbart werden). Sie können zudem selbst entscheiden, ob Sie ein Ergebnisprotokoll oder ein Verlaufsprotokoll verfassen.

Formal sollten auf jeden Fall bei der schriftlichen Fassung Ihr Name und Ihre Matrikelnummer vermerkt sein.

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Übung 2 (Abgabetermin: 09. November 2005)

Lesen Sie den Text (Diskussionstext)

D'Arcais, Paolo Flores 2004: Die Demokratie beim Wort nehmen. Der Souverän und der Dissident. Berlin, 36-41.

Bearbeiten Sie den Text wie folgt:

Schlagen Sie zunächst alle Fremdwörter nach, die Sie nicht kennen (Fremdwörter-Duden !!). Wir werden sie in der Einheit diskutieren - in der schriftlichen Fassung der Übung 2 brauchen sie nicht angeführt zu werden.

Schriftlich anzufertigen ist:

Listen Sie alle Ausdrücke und Wortkombinationen auf, von denen Sie annehmen, dass es sich um politische oder politikwissenschaftliche Fachausdrücke handelt.

Nehmen Sie in wenigen Sätzen Stellung zu folgenden Fragen:

  1. Was haben Sie am Text nicht verstanden? Was blieb unklar?
  2. Was ist das zentrale Thema des Textes?
  3. Was hat Ihnen an diesem Text besonders gefallen bzw. nicht gefallen?

Gesamtumfang: 1-2 Seiten (1,5 zeilig schreiben)
Name und Matrikelnummer sowie Lehrveranstaltung am Beginn der ersten Seite vermerken.

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Übung 3 (Abgabetermin: 30. November 2005)

Erstellen Sie eine annotierte Bibliographie zu Ihrem Thema (Unterthema zu Demokratie).

  1. mindestens 5 Literaturangeben, maximal 10
  2. davon mind. ein wissenschaftlicher Aufsatz aus einer Fachzeitschrift und ein Beitrag aus einem Sammelband
  3. Annotation: Zu 5 Literaturangaben notieren Sie (ca. 5 Zeilen):
    - wo haben sie die Angabe gefunden, wie haben Sie gesucht (UB-Katalog, Datenbank, direkt an einer Bibliothek usw.)
    - welche Informationen liefert der Text für Ihr Thema
    - wie haben Sie das erfahren (Abstract oder Rezension gelesen etc.)
    - persönliche Einschätzung des Textes für Ihr Thema (besonders relevant, eher für eine Nebenfrage von Bedeutung usw.)

Um die Annotation sinnvoll machen zu können, müssen Sie den entsprechenden Text (Buch oder Artikel) bereits selbst in Händen gehabt haben (Klappentext lesen, Inhaltsverzeichnis anschauen, Einleitung lesen usw.) oder eine Rezension zum Text oder ein Abstract gelesen haben.

Umfang: 1-2 Seiten

Formales:

Notieren Sie am Kopf der Übung Ihren Namen, Matrikelnummer, Studienkennzahl, Titel der Lehrveranstaltung.

Thema, zu dem die Bibliographie erstellt wurde.

Format für Literaturangaben:

Monographie (Buch mit AutorIn):
NN, VN Jahr: Titel, Ort.
Beispiel:
Meyer, Thomas 2001: Mediokratie. Die Kolonisierung der Politik durch die Medien. Frankfurt/Main.

Artikel in Fachzeitschrift: NN, VN Jahr: Titel, in: Zeitschrift, Nr. , Jg., Seite von bis.
Beispiel:
Meyer, Birgit 1998: Die Frauen im Männerbund - Politikerinnen von der Nachkriegszeit bis heute, in: femina politica 1/1998, 44-51.

Beitrag aus Sammelband: NN, VN Jahr: Titel, in: VN NN (hg.): Titel, Ort, Seite von bis.
Beispiel:
Tudyka, Kurt P. 2004: Politikwissenschaft als Demokratiewissenschaft - Nachbarliche Betrachtungen, in: Helmut Kramer (hg.): Demokratie und Kritik - 40 Jahre Politikwissenschaft in Österreich, Frankfurt/Main u.a., 113-125.

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Übung 4 (Abgabetermin: 11. Januar 2006)

Formulieren Sie Ihre Fragestellung / Ihr Thema (kann auch in mehreren Sätzen erfolgen). Nennen Sie mindestens einen zentralen Begriff, der für die Bearbeitung Ihres Themas wichtig ist.

Schlagen Sie den Begriff "Demokratie" nach bzw. lesen Sie einen einführenden Text (z.B. Schultze 1998 aus dem Reader) und diskutieren Sie diesen Begriff in Bezug auf Ihr Thema (bearbeitete Texte korrekt zitieren!). Machen Sie dasselbe mit einem weiteren zentralen Begriff für Ihr Thema/Ihre Frage.

Umfang: 1-2 Seiten

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Übung 5: Forschungsexposé
(Abgabetermin: 31. Januar 2006 - falls ein persönliches Feedback erwünscht ist: 17. Januar 2006)

Erstellen Sie ein Exposé zu einer von Ihnen formulierten Fragestellung aus dem Themenfeld "Demokratie".
Umfang: 3-5 Seiten

Folie zum Forschungsexposé - forschungsexpose.pdf

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Aufgabenstellung 1

Lesen Sie bis 9. November 2005 den Text von Simonis und Elbers. Wir werden ihn in dieser Einheit gemeinsam diskutieren.

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Aufgabenstellung 2

Wir haben als zentrales Thema in diesem Kurs den "Demokratie" vorgesehen. Die Diskussionstexte orientieren sich an diesem Thema.

Selbstverständlich ist dies ein weites Forschungsfeld, das sowohl theoretisch als auch empirisch bearbeitet werden kann. Forschungsfragen müssen jedoch eng formuliert werden, um bearbeitbar zu sein. Überlegen Sie daher zunächst grundsätzlich bis zum 16. November 2005, welches Unterthema zu Demokratie Sie besonders interessieren würde, sodass Sie es als Themenfeld für Ihr Forschungsexposé ins Auge fassen wollen.

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Aufgabenstellung 3

Lesen Sie bitte bis zum 30. November des Text von Tudyka aus dem Reader. Beachten Sie vor allem die Verwendung von wörtlichen Zitaten (im Text), sonstigen Belegen und die Fußnoten.

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Aufgabenstellung 4

Lesen Sie den Text von Schultze aus dem Reader. Es handelt sich um einen Eintrag in ein Handbuch / Lexikon. Wir wollen uns in der Einheit am 6. Dezember mit Hilfe dieses Textes über die Arbeit mit und an Begriffen (Theorie) beschäftigen.

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Aufgabenstellung 5

Lesen Sie den Text von Thomas Meyer aus dem Reader und versuchen Sie herauszufinden, ob laut Meyer die Umgehung von Parteien zur Stärkung direkter Demokratie beiträgt. Was spricht dafür, was dagegen?

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