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Das Evangelium nach Markus, Einleitung und Kommentar,

Heimbach/ Eifel - Aachen 2016, 412 Seiten.

Das Markusevangelium ist ein kultureller Schatz der gesamten Christenheit. Oft wurde dieses älteste der vier Evangelien verkannt. Grund war nicht nur die Kürze des Textes im Verlgeich zu den drei anderen Evangelien, sondern seine auf den ersten  Blick schlicht anmutende Sprache. Nach sorgfältiger Untersuchung wird diese Einschätzung allerdings relativiert.

Der vorliegende Kommentar zeigt eindrucksvoll auf, wie aktuell dieser mit großer Lebendigkeit verfasste Text auch in  der Gegenwart noch ist.

 

 

Zeugen auf Stein und Ton, Inschriften des Heiligen Landes und seiner Nachbarregionen aus vier Jahrtausenden, Ruhpolding-Mainz und Wiesbaden 2014, 264 Seiten mit einer Schwarzweiß-Abbildung und 146 Strichzeichnungen.

Aus dem Heiligen Land und seinen Nachbarregionen sind vom 4. Jt. v. Chr. bis zum Ende der byzantinischen Herrschaft im Jahre 638 n. Chr. unendlich viele Inschriften, vornehmlich auf Stein und Ton, in ägyptischer, kanaanäisch-phönikischer, hebräischer, aramäischer und griechischer Sprache auf uns gekommen. Das vorliegende Buch stellt 131 Inschriften in Strichzeichnungen vor und bietet so für Studenten der Theologie, Ägyptologie, Altorientalistik, Judaistik, alten Geschichte und für andere Interessierte die Möglichkeit, die Texte selbst zu transliterieren und mit Hilfe der Erklärungen zu übersetzen.

 

Die ältesten griechischen Handschriften des Neuen Testaments, Bearbeitete Edition und Übersetzung, Köln - Weimar - Wien 2014,

5 s/w Abbildungen, 952 Seiten.

Weit über 5000 griechische Handschriften des Neuen Testaments sind bis heute bekannt. Davon werden im vorliegenden Band 104 Handschriften ediert, die aus dem ersten bis vierten Jahrhundert stammen. Sie umfassen bereits 60 Prozent vom griechischen Text des Neuen Testaments. Die Handschriften werden jeweils nach acht Gesichtspunkten präsentiert: Herkunft, Aufbewahrung, Beschreibung, Inhalt, Datierung, Bibliographie, Hinweise, wo die Abbildungen zu finden sind, und Transkription. Jede transkribierte Zeile ist mit einer deutschen Übersetzung versehen.

Die genaue Kenntnis der ältesten griechischen Textüberlieferung ist für Theologen und für jeden wichtig, der sich ernsthaft mit der Bibel und der Entstehung der einzelnen Schriften des Neuen Testaments beschäftigen will.

Der Islam, Historische Grundlagen und Glaubenslehre, UTB 3728, Köln - Wien - Weimar 2012

Das Studienbuch bietet eine knappe und kompetente Einführung in den Islam, seine historischen Grundlagen und seine Glaubenslehre. Die klassische Glaubenslehre sunnitischer Prägung, die wegen der Weite ihres Denkens bis heute Ausgangspunkt jeder theologischen Diskussion ist, steht dabei im Zentrum. Besonders verwiesen wird auf die Gemeinsamkeiten sowie auf die fundamentalen Unterschiede zum Christentum.

Jesus von Nazareth, Ein Leben, Köln - Weimar - Wien 2011.

"Wir sind ja keinen ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus verkündeten, sondern waren Augenzeugen." (2 Petr 1,16)

Seit Jahrhunderten schon ringen Theologen, Historiker und Philologen um das Verständnis der Quellen, die über Jesus von Nazareth berichten: Legenden und Mythen oder doch historische Berichte? Wer war das Kind, das in Bethlehem zur Welt kam? Wer war der Mann, dessen Leben wie das eines Verbrechers am Kreuz endete? In diesem Buch werden die Quellen nach langjähriger Forschungsarbeit neu bewertet. Es zeigt sich, daß sie auf Berichten von Augenzeugen beruhen und von historischen Ereignissen berichten, auch wenn sie diese interpretieren. Das Buch bietet eine umfassende Darstellung vom Leben Jesu und seiner Zeit und vermittelt dem Leser das Wissen, das heute historisch fundiert über Jesus von Nazareth vorliegt.

Das Neue Testament, Wann? Wer? Wo? Was? - Eine Einführung, (zusammen mit U. Victor), Augsburg 2011.

Allgemeinverständliche Einführung in die Kultur- und Gedankenwelt des Neuen Testaments.

 

Die synoptische Tradition, Die literarischen Beziehungen der drei ersten Evangelien und ihre Quellen (zusammen mit U. Victor), Köln-Weimar-Wien 2010.

Die synoptische Frage beschäftigt seit knapp 200 Jahren die neutestamentliche Forschung. Zahlreiche Hypothesen wurden zur Lösung dieses Problems angeboten. Eine Hypothese, die "Zwei-Quellen-Hypothese" ist im deutschsprachigen Raum bis heute maßgeblich geblieben, so sehr, daß der Eindruck entsteht, es handle sich bereits um ein gesichertes Wissen der neutestamentlichen Wissenschaft. Zahlreiche Stimmen, die sich im Laufe der Zeit gegen die Schlüssigkeit dieser Hypothese geäußert haben, wurden kaum zur Kenntnis genommen.

Die vorliegende Studie widerlegt mit Hilfe der stemmatischen Methode diese Hypothese in allen ihren Teilen und kommt in philologisch exakt überprüfbaren Schritten zu dem Ergebnis, daß die synoptischen Evangelien unabhängig voneinander auf Grund einer Vielzahl von primär mündlichen Quellen von ihren Autoren verfaßt wurden, und zwar vor dem Jahre 70 n. Chr., da in den Achtziger- und Neunzigerjahren des 1. Jhs. die mündlichen Quellen von den Augenzeugen der Ereignisse nur mehr sehr spärlich geflossen sein können.

 

Wann kommt Christus wieder? Apokalypse und christlicher Glaube, Augsburg 2008.

Ins Polnische übersetzt: Kiedy Znow Przyjdzie Chrystus? Przekaz Biblijny Koncu Swiata, Poznan 2010.

Das Neue Testament und seine Autoren - Eine Einführung, UTB 3087, Köln - Weimar - Wien 2008.

 

Das Neue Testament nach den ältesten griechischen Handschriften, herausgegeben und bearbeitet von KARL JAROS unter Mitarbeit von Johann Hintermaier, Brigitte Jaros, Karin Pichlwagner, Urs Stingelin und Ulrich Victor; mit drei Studien von Ulrich Victor, CD-ROM, Ruhpolding - Mainz und Wien - Würzburg 2006, 5163 Seiten mit 539 Farb- und 502 Schwarzweiß- Abbildungen und drei Lageskizzen. ISBN 3-938646-09-8, ISBN 3-429-02805-1. Euro 78.00

Die 95 ältesten griechischen Handschriften des Neuen Testaments, deren Erstedition oft mehr als 100 Jahre zurückliegt, sind auf über 40 wissenschaftliche Institutionen in der ganzen Welt verteilt. Dieser Thesaurus der gesamten Christenheit verdient es, in einem einzigen Werk mit nahezu vollständigen Abbildungen Interessierten zur Verfügung zu stehen.

Jede Handschrift ist zur Gänze abgebildet (häufig in Farbe), wird knapp beschrieben, transkribiert; der griechische Text wird auch mit Akzentuierungen geboten (in Anmerkungen wird auf Abweichungen gegenüber dem heutigen Standardtext hingewiesen) und Zeile für Zeile übersetzt.

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Echter Verlag, Dominikanerplatz 8, D-97070 Würzburg, Tel.: 0049 931 66068-0, ab sofort entgegen.