Archiv für Dezember 2009

Romanistische Literaturwissenschaft

In einem Bericht schildert Schulz-Buschhaus die Situation der romanistischen Literaturwissenschaft. Er spricht von “semiologischen Spielarten”, zu denen auch die Medien gehören. Von den Medien ist anschließend nicht mehr die Rede. Und die Semiologie, sprich der Strukturalismus, gilt als Verlierer gegenüber der Rezeptionsästhetik im Sinne einer erweiterten Hermeneutik in der romanistischen Literaturwissenschaft. Die Beziehung zwischen Literatur- und Sprachwissenschaft wird nicht behandelt. Foucault ist u.a. durch die Arbeiten eines Germanisten vertreten. Wann dieser Kommissionsbericht entstand, ist nicht angegeben. Interessant ist in jedem Fall die Aussage, dass die Hermeneutik die einzige Methode der romanistischen Literaturwissenschaft sei.

Für die Situation der romanistischen Literaturwissenschaft sei auf einen anderen Text von Schulz-Buschhaus verwiesen, der die Geschichte des Fachs sehr gut darlegt, von den “Hilfswissenschaften” der Literaturwissenschaft wie der Linguistik, der Medienwissenschaft und der Kulturwissenschaft nicht handelt. Der Dekonstruktivismus, Teil “gewisse[r] humanwissenschaftlicher Texte”, wird als Beispiel für eine unangemessene “aktualisierende Hochinterpretation” historischer Werke vorgeführt.

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