Archiv für Juni 2009

Dr. Christine Schmider, Universität Nizza

Einladung

Im Rahmen des Sokrates/Erasmus-Austausches mit der

Université de Nice Sophia Antipolis

wird

Mme Christine Schmider

(Maître de conférences)

drei Vorträge anbieten:

Institut für Romanistik :

Freitag, 5.6., 11-15-12-45, ROM 1

(im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Sylvia Schreiber)

Critique génétique française versus Textkritik à l’allemande

Dienstag, 9.6., 9.15-10.45, ROM 2

(im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Jörg Türschmann)

Gustave Flaubert et la tentation de l’image

Abteilung für vergleichende Literaturwissenschaft :

(1090 Wien, Berggasse 11/5, 2. Stock)

Dienstag, 9.6., 15.30-17.00

Paris-Berlin – Figuren des Flaneurs und Stadtdarstellungen von 1775 bis 1927

(Louis-Sébastien Mercier, Charles Baudelaire, Franz Hessel)

o.Univ.-Prof. Dr. Michael Metzeltin         a.o.Univ.-Prof. Dr. Norbert Bachleitner

(Institutsvorstand der Romanistik)         (Leiter der Abteilung  für                                                                    vergleichende literaturwissenschaft)

Mag. Chantal Adobati                          Dr. Barbara Agnese

Dr. Sylvia Schreiber

Univ.-Prof. Dr. Jörg Türschmann

Vom Visuellen zum Textuellen – Gustave Flaubert und die Versuchung des Bildes

Nach einer kurzen Einführung, in der es darum geht, den historischen und epistemologischen Hintergrund zu skizzieren, vor dem das Bild im 19. Jahrhundert zum Gegenstand einer geradezu epochalen ästhetischen Faszination wird, möchte ich die Versuchung, die das Bild für Gustave Flaubert darstellt, in zweifacher Hinsicht zu untersuchen. Zum Einen soll herausgearbeitet werden, in welcher Form die Versuchung durch Bilder in Flauberts Texten, vor allem in der Tentation de saint-Antoine und in Madame Bovary, zum strukturellen und textuellen Grundprinzip wird und Leser und Protagonisten gleichermaßen umgarnt. In einem zweiten Schritt geht es darum zu zeigen, dass Flaubert gleichzeitig auch selbst der Versuchung durch das Bild unterliegt und in all seinen Romanen letztlich die Textualisierung des Bildes anstrebt. In diesem Zusammenhang werden die stilistischen und schreibpraktischen Verfahren untersucht, durch die Flauberts Poetik darauf zielt, vor unseren Augen literarische Bilder zu beschwören, also einen Text zu schaffen, der zum optischen Dispositiv wird und Bilder projiziert.

Hispanistische Literaturwissenschaft

Kassel, Bewerbungsfrist: 23.6.09

Populäre Serialität

Göttingen, Workshop, 16.7.09