Ao. Univ. Prof. in Dr.in Ilse Reiter-Zatloukal

Informationen zur Modul Prüfung

Stand 1. 10. 2015

 

Stoffabgrenzung

download: http://rechtsgeschichte.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_rechtsgeschichte/Stoffabgrenzung_2015.pdf.

Das Modulprüfungsfach „Rechts- und Verfassungsgeschichte der neueren Zeit“ gliedert sich in die Teilgebiete „Verfassungsgeschichte“ und „Privatrechtsgeschichte“, die in jedem Semester auch Gegenstand von Hauptvorlesungen sind. Diese Teilfächer bilden dementsprechend den Stoff der Modulprüfung

Der Stoff der Modulprüfung entspricht folgendem

Lernbehelf: Arbeitsgemeinschaft österreichische Rechtsgeschichte (Hrsg.), Rechts- und Verfassungsgeschichte, aktuelle Auflage (selbstredend auch Kleingedrucktes) inklusive Einleitung exklusive Strafrechtsgeschichtekapiteln (jeweils IV.)

Weitere empfohlene Lektüre bzw. Alternativlernbehelfe:

Rudolf Hoke, Österreichische und Deutsche Rechtsgeschichte, akt. Aufl.

Wilhelm Brauneder, Österreichische Verfassungsgeschichte, akt. Aufl.

Oskar Lehner, Österreichische Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte, akt. Aufl.

Ursula Floßmann, Österreichische Privatrechtsgeschichte, akt. Aufl.

Hans Schlosser, Neuere Europäische Rechtsgeschichte. Privat- und Strafrecht vom Mittelalter bis zur Moderne, akt. Aufl.

 

 

weitere Behelfe zur Prüfungsvorbereitung:

die in den Lehrveranstaltungen zur Verfügung gestellten Lernunterlagen (wird auf Anfrage auch ohne Übungsteilnahme übermittelt).

 

Not to do:

Abgeraten wird von den verschiedenen nicht autorisierten Fragesammlungen, da diese z.T. Prüfungsstoff wiedergeben, der seit vielen Jahren nicht mehr geprüft wird

Ebenfalls striktest abgeraten wird vom Lernen nach studentischen „Zusammenfassungen“ des Manuals!

 

Prüfungsablauf

Es werden - wie bei den anderen Prüfern des Fachs - 4 Fragestellungen geprüft, weitere Fragen erfolgen allfällig bei einer Entscheidung zwischen zwei Noten. Ist das Prüfungsergebnis bereits nach drei Fragen negativ, so werden keine weiteren Fragen gestellt, da für eine positive Modulprüfungs­note die Mehrheit der gestellten Fragen positiv sein muss.

Die Angaben mit allen Prüfungsfragen werden von den KandidatInnen gezogen. Auf diesen befinden sich 4 Fragen, bei einer davon ist alternativ eine Quellenstelle angeben (z.B. „2. Frage xy oder 2. Quellenstelle xy“).  KandidatInnen ohne rechthistorisches Pflichtübungszeugnis werden die Quellenstelle geprüft, KandidatInnen mit rechthistorischem Pflichtübungszeugnis werden die Frage geprüft. Daher bitte Sammelzeugnisausdruck zum Nachweis der positiv absolvierten Pflichtübung aus Verfassungsgeschichte oder aus Privatrechtsgeschichte oder der StEOP-PÜ Rechts- und Verfassungsgeschichte mitnehmen.

Bei der Quellenstelle handelt es sich nur um eine besondere Form der Fragestellung und nicht um zusätzliche oder andere Inhalte. Sie dienen der Überprüfung, ob Verständnis für den Inhalt des Textes vorliegt und dieser mit dem gelernten Prüfungsstoff in Beziehung gesetzt werden kann. Daher werden die verwendeten Quellenstellen auch nicht veröffentlicht! Einen Eindruck kann man sich durch Zuhören bei den Prüfungen sowie aus den Übungsunterlagen der Prüferin verschaffen, die auf Anfrage auch Nicht-ÜbungsteilnehmerInnen übermittelt werden.

Nach Maßgabe der Anzahl der erschienenen KandidatInnen werden in der Regel zwei bis drei Personen gleichzeitig geprüft.

Es werden die beiden Fachgebiete nacheinander geprüft (also 2 Runden Verfassungsgeschichte – eine Frage aus der Zeit vor 1867, eine ab 1867 - 2 Runden Privatrecht – eine Frage Wissenschaftsgeschichte, eine Institutionengeschichte). Die Zeit zwischen den einzelnen Runden kann von den KandidatInnen für die Vorbereitung der nächsten Runde(n) genutzt werden. Es werden keine Fragen weitergegeben.

In beiden Teilgebieten müssen zumindest Basiskenntnisse vorliegen, d.h. Nichtwissen auf einem Teilgebiet kann nicht durch besonders gute Kenntnisse im anderen Teilgebiet kompensiert werden.

Bei Nachweis des erfolgreichen Besuches einer weiteren Lehr­ver­an­stal­tung aus dem Fach (exklusive des Repetitoriums, aber inklusive RingVO „Aus der Werkstatt“) gibt es folgenden Bonus: Der Kandidat/die Kandidatin kann eine der ge­stellten Fragen ohne Angabe von Gründen ablehnen und bekommt dafür eine andere aus demselben Teilgebiet. Die abgelehnte Frage geht in die Endbenotung nicht ein (bitte Sammelzeugnisausdruck zum Nachweis der Bonus-LV mitnehmen.)

Prüfungtermine

Die Prüfungstermine sind durch die Festlegung von Prüfungswochen im Oktober, November, Jänner, März, April und Juni durch die Studienprogrammleitung fix vorgegeben.

Die Zuteilung zu den Prüfungsterminen (die von den PrüferInnen dem SSC bekanntgegeben werden) erfolgt ausschließlich durch das Studienservicecenter, die PrüferInnen haben keinerlei Einfluss auf die Zuteilung.

Nach erfolgter Zuteilung kann aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen eine Verschiebung von der Prüferin nach Maßgabe der Möglichkeiten innerhalb des Termins vorgenommen werden (persönliche Rücksprache per e-mail mit Nachweis der Gründe).

 Richtlinie des Studienprogrammleiters für Verschiebungen von Prüfungsterminen:

„Die Prüfungen sollen möglichst nur während der Prüfungswochen stattfinden, um den Lehrbetrieb nicht zu stören und insbesondere die Studierenden nicht daran zu hindern, aktiv an den Pflichtübungen teilzunehmen. Außerdem sollte wegen der großen Anzahl von Studierenden bei uns die Administration der Prüfungen möglichst standardisiert erfolgen und sollten Sonderregelungen wirklich auf besondere Ausnahmsfälle beschränkt bleiben. Anderseits sind berechtigte Anliegen der Studierenden selbstverständlich so weit wie möglich zu berücksichtigen. Verschiebungen mündlicher Prüfungen - um einige Tage - innerhalb der Prüfungswoche oder auf einen Tag knapp davor oder knapp danach, können daher im Einzelfall aus wichtigem Grund erfolgen, insbesondere dann, wenn der Kandidat oder die Kandidatin * zwei Prüfungen am selben Tag (nicht: an nahe beieinander liegenden Tagen) ablegen müsste, * kurzfristig erkrankt oder * wegen eines Studienaufenthaltes im Ausland oder aus einem gleichwertigen wichtigen Grund (zB studienrelevantes Praktikum bei  einer Institution im Ausland) zum ausgeschriebenen Termin nicht in Wien ist.“

Darüber hinaus gehende Verschiebungen sind nur über die Studienprogrammleitung möglich.

Ersatzprüferin

Es gilt für alle PrüferInnen des Instituts die auf der Homepage des Instituts bekannt gegebene gemeinsame Stoffabgrenzung. Darüber hinaus ergibt sich die Stoffabgrenzung aus der gemeinsamen Lernunterlage: Arbeitsgemeinschaft Österreichische Rechtsgeschichte (Hrsg.), Rechts- und Verfassungsgeschichte, aktuelle Auflage.

Die Art der Prüfung ist ebenfalls bei allen PrüferInnen des Instituts gleich (siehe oben)

 

 

 

 

 

m.p. Ilse Reiter-Zatloukal