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Der U-Straßenbahn-Tunnel

Plan (C) Horst Prillinger

Länge des Straßenbahntunnels: 3,3 km, Fahrzeit im Tunnel: 3-6 min, je nach Linie.
6 Stationen, davon 2 Umsteigestationen zur S-Bahn und 1 Umsteigestation zur U-Bahn.

Baubeginn 1957, 1. Teilstrecke eröffnet 1959, fertiggestellt 1969.

Bahnsteiglänge: 70 m.
Fahrzeuge: A/A1 (Linie 62), B/B1 (Linie 1, 6, 18), E2 (Linien 1, 6, 18). Die Strecke wird auch von der Lokalbahn Wien-Baden (WLB) befahren.

Linienverlauf:

Linie 1: Prater Hauptallee - Stefan-Fadinger-Platz
Linie 6: Burggasse, Stadthalle - Simmering, Grillgasse
Linie 18: Burggasse, Stadthalle - Schlachthausgasse
Linie 62: Kärntner Ring, Oper - Lainz, Wolkersbergenstraße
WLB: Wien, Oper - Baden, Josefsplatz

Fahrplan

erster Zug Intervall letzter Zug
Linie 1 ca. 5:35 5 - 15
Minuten
ca. 0:15
Linie 6 ca. 5:30 3 - 15
Minuten
ca. 23:50
Linie 18 ca. 5:20 5 - 15
Minuten
ca. 0:10
Linie 62 ca. 5:40 6 - 15
Minuten
ca. 0:05

Die Stationen:

Eichenstraße: Eröffnet 1969. Benannt nach einer alten Eiche, die früher hier stand und als Bildstock und Marterl fungierte.

Matzleinsdorfer Platz: Eröffnet 1969. Das frühere Dorf Matzleinsdorf ist heute Teil des 5. Wiener Gemeindebezirkes.

Kliebergasse: Eröffnet 1969. Benannt nach dem Bildhauer Josef Klieber (1773-1850).

Laurenzgasse: Eröffnet 1969. Benannt nach dem früheren Ortsteil Laurenzergrund, der dem Kloster St Laurenz gehörte.

Blechturmgasse: Eröffnet 1969. Benannt nach einem früher hier existierendem Gasthaus mit blechernem Aussichtstürmchen.

Südtiroler Platz-Hauptbahnhof: Eröffnet 1959, komplett umgebaut 2015. Benannt zum Gedenken an das bis 1918 zu Österreich gehörende Südtirol.

Angaben zu Straßennamen aus: Simbrunner, Peter: Wien: Straßennamen von A bis Z (Wien: Ueberreuter, 1989).