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U-Bahn Wien > Geschichte > U-Bahn Bauphase 2

Die U-Bahn (2. Bauphase 1989-2000)

Bereits unmittelbar nach Fertigstellung des Grundnetzes begannen die Arbeiten an der zweiten Ausbaustufe:

  • Linie U6: Heiligenstadt/Friedensbrücke - Gürtel - Philadelphiabrücke
    (Modernisierung und Verlängerung der Stadtbahnlinie G, 10,6 km).
  • Linie U3: Erdberg - Landstraße - Stephansplatz - Westbahnhof - Johnstraße
    (Neubau, 8,4 km).

Plan 2. Ausbaustufe

Die U6 wurde 1989 eröffnet, die U3 in drei Etappen von Osten nach Westen 1991, 1993 und 1994; allerdings wurden noch während der Arbeiten Verlängerungen der beiden Linien geplant und sofort in Angriff genommen:

  • Verlängerung der Linie U6 nach Süden bis Siebenhirten unter teilweiser Benutzung der Trasse der Schnellstraßenbahnlinie 64 (5,2 km).
  • Verlängerung der Linie U6 von der Station Nußdorfer Straße nach Norden bis zum Franz-Jonas-Platz in Floridsdorf (5,1 km) — die Strecken nach Heiligenstadt und zur Friedensbrücke wurden aufgelassen.
  • Verlängerung der Linie U3 nach Westen bis zum Bahnhof Ottakring und nach Osten zur Simmeringer Hauptstraße (5,1 km).

Die U6-Süd wurde 1995 fertiggestellt, die U6-Nord 1996; die Linie ist nun mit 17,4 km die längste Linie im Wiener U-Bahn-Netz. Die Verlängerungen der Linie U3 nach Ottakring und Simmering folgten 1998 bzw. im Dezember 2000, womit diese Linie eine Länge von 13,4 km erreichte. Das Gesamtnetz wuchs damit auf 61 km.

Genaue Eröffnungs- und Schließdaten finden Sie auf der Seite mit der animierten Version des Streckendiagramms.