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Die Type V

Darüberhinaus befindet sich derzeit ein neuer Fahrzeugtyp für die Wiener U-Bahn in Bau, der von einem Firmenkonsortium aus Siemens Verkehrstechnik, Adtranz (nunmehr Bombardier) und Elin entwickelt und als Typ V (eigentlich: V/v) bezeichnet wurde. Der erste Prototyp wurde bereits geliefert und ist seit Dezember 2000 im Probebetrieb auf den Linien U1, U2, U3 und U4 unterwegs.

Photo (C) Siemens
Modell Typ V/v (Siemens)
Photo (C) Siemens
Innenansicht Typ V/v (Siemens)

Beim Typ V/v ('V-Wagen') handelt es sich um einen durchgehend begehbaren, permanent gekuppelten Sechswagenzug, der aus zwei nichtangetriebenen Steuerwagen vom Typ v und vier Motorwagen vom Typ V besteht. Die Wagen sind etwas breiter als bisher, dadurch geräumiger, allerdings im Innenraum etwas niedriger. Sie sind mit einer Temperaturabsenkungsanlage ausgestattet, die im Sommer für angenehmere Temperaturen im Zug sorgen sollte.

Photo (C) Siemens
Typ V/v
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Innenraum
Photo (C) Siemens
Typ V/v

Im Juni 2002 wurden 25 Garnituren bestellt; es besteht eine Option auf insgesamt 60 Garnituren. Dann traten allerdings wegen der Kaprun-Katastrophe 2001 strengere Sicherheitsvorschriften in Kraft, weswegen die Züge modifiziert werden mussten und der erste erst im Februar 2005 geliefert werden konnte. Den Behörden waren die Modifikationen jedoch nicht weitreichend genug, sodass im Sommer 2006 zwar 10 Garnituren geliefert waren, diese aber mangels Zulassung aber immer noch nicht eingesetzt werden konnten; die endgültige Betriebsgenehmigung wurde erst Ende August 2006 erteilt.

Die Serienfahrzeuge entsprechen im Großen und Ganzen dem Prototyp; allerdings wurden statt der laut Wiener Linien "nicht mehr zeitgemäßen" Polstersitze nun relativ unbequeme Hartschalensitze eingebaut; die Innenwände sind im Serienfahrzeug grau statt weiß, es gibt keine Armlehnen an den Fensterplätzen mehr, dafür wurden Überwachungskameras und zusätzliche Rauchmelder eingebaut.