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U-Bahn Wien > Geschichte

Die U-Bahn (4. Bauphase 2010-2017)

Mit dem Bau der vierten Ausbaustufe der Wiener U-Bahn wurde im Jahr 2010 begonnen. Diese Phase umfasst folgende Netzerweiterungen:

  • Verlängerung der Linie U1 nach Süden bis Oberlaa (4,6 km).
  • Verlängerung der Linie U2 von Aspernstraße bis Seestadt (4,2 km).

Nach Fertigstellung dieser Streckenverlängerungen wird das U-Bahn-Netz insgesamt 82,8 km lang sein.

Linie U1-Süd

Baubeginn für die Streckenverlängerung der Linie U1 nach Norden war im Jahr 2011. Entgegen der ursprünglichen Planung konnte die Strecke nicht nach Rothneusiedl gebaut werden, da durch die Ankündigung des U-Bahn-Baus die Grundstückspreise dort derart gestiegen waren, dass weder die dort vorgesehenen Stadterweiterungsprojekte noch die U-Bahn mehr finanzierbar waren.

Stattdessen wurde die Therme Oberlaa als Endbahnhof (mit geringerem Fahrgastpotenzial) festgelegt.

Linie U2-Ost

Baubeginn war unmittelbar nach der Eröffnung der Strecke zur Aspernstraße im Jahr 2010, die vollständig als Hochbahn ausgeführte Strecke konnte termingerecht drei Jahre später in Betrieb genommen werden.

Allerdings hatten sich durch die Kürzung der Wohnbauförderung die Bauarbeiten am Stadterweiterungsgebiet Seestadt Aspern derart verzögert, dass zur Streckeneröffnung erst ein einziges Bürogebäude fertiggestellt war und die U-Bahn-Linie etwa zwei Jahre lang ein völlig unbewohntes Gebiet erschließen wird.