Liebe und Widerstand

Edith Saurer zum 60. Geburtstag

Internationale Tagung an der Universität Wien 3./4. Oktober 2002

 

      KURZBIOGRAPHIEN

Kurzbiografie Angiolina Arru

Professorin für Neuere Geschichte sowie für Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Università degli Studi di Napoli L'Orientale; Koordinatorin der Forschungsdoktorate im Bereich "Frauen- und Geschlechtergeschichte der Neuzeit" für Italien; Mitbegründerin der Società Italiana delle Storiche (SIS; Vereinigung der italienischen Historikerinnen); Mitglied des HerausgeberInnenteams der Quaderni Storici und wissenschaftliche Beirätin von L'Homme. Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft. Forschungsschwerpunkte: Sozialgeschichte der Neuzeit, Familiengeschichte und Geschlechtergeschichte. Derzeit Leitung eines nationalen Forschungsprojekts über Binnenmigration von Männern und Frauen in Italien am Übergang von der Frühen Neuzeit zur Neuzeit.
Monografien u.a:

  • Il servo. Storia di una carriera nel Settecento (Der Diener. Geschichte einer Karriere im 18. Jahrhundert), Bologna 1995;
  • gemeinsam mit Maria Stella und Laura di Michele Herausgabe des Bandes Proprietarie. Avere, non avere, ereditare, industriarsi (Besitzerinnen. Haben, nicht haben, erben, sich abmühen), Napoli 2001;
  • in Vorbereitung gemeinsam mit Maria Stella die Herausgabe des Bandes Genere e consumi (Gender und Konsum).

Kurzbiografie Birgitta Bader-Zaar

Seit 1993 Universitätsassistentin am Institut für Geschichte der Universität Wien.
Davor als Mitarbeiterin der Kommission für die Geschichte Österreichs (seit 1993 Historische Kommission) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (1989-1993) sowie bei Projekten des Instituts für Geschichte der Universität Wien ("Wer wählt, gewinnt? 70 Jahre Frauenwahlrecht", geleitet von Univ.Prof. Dr. Edith Saurer) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ("Österreich, Deutschland und die Mächte 1937/38. Internationale und österreichische Aspekte des 'Anschlusses' vom März 1938", geleitet von Univ.Prof. Dr. Gerald Stourzh) tätig.
Mitherausgeberin der "Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit" (WZGN) und Betreuung der Rubrik "Rezensionen" der WZGN; Mitherausgeberin der "Wiener Schriften zur Geschichte der Neuzeit"; Veröffentlichungen beschäftigen sich vor allem mit der Rechtsgeschichte von Frauen, insbesondere dem Frauenwahlrecht (in Österreich, aber auch komparatistisch ausgewählte Länder Europas und Nordamerikas), mit Frauen und Politik und mit der Geschichte des Wahlrechts im allgemeinen. Habilitationsprojekt "Zum Rechtsstatus von Fremden: Ausländer und Grundrechte in Österreich und im internationalen Vergleich, von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis 1918".

Kurzbiografie Monika Bernold

Historikerin und Kulturwissenschafterin. Seit 2000 Hertha Firnberg-Forschungsstelle am Institut für Zeitgeschichte Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Mediale Aspekte der Zeitgeschichte, Film, Fernsehen in Österreich, Geschlechtergeschichte des 20. Jahrhunderts, feministische Auto/Biografieforschung. Lehraufträge an den Instituten für Zeitgeschichte, Geschichte, Publikzistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien.
Publikationen u. a.:

  • Tele-Authentifizierung: Fernseh-Familien, Geschlechterordnung und Reality-TV. In: Johanna Dorer/Brigitte Geiger (Hg.) Feministische Kommunikations- und Medienwissenschaft. Ansätze, Befunde und Perspektiven der aktuellen Entwicklung. Wiesbaden 2002
  • TeleVisionen. Historiografien des Fernsehens. Österreischische Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 4/2001 (hg. gemeinsam mit Sylvia Szely)
  • Selbstbedienung und Sichtbarkeit. Bilder vom 'zeitgemäßen Leben'. in: Relation. 1, 2001

Kurzbiografie Franz X. Eder

Geb. 1958; lehrt am Institut für Wirtschafts- u. Sozialgeschichte der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: History and Computing, Familiengeschichte, Konsumgeschichte, Neue Medien in der Geschichtswissenschaft, Sexualitätsgeschichte. Mitbegründer und -herausgeber der ÖZG - Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften und Verfasser der Bibliography of the History of Western Sexuality, 1700-1945.

Letzte Publikationen:

  • Kultur der Begierde. Eine Geschichte der Sexualität (München 2002);
  • Neue Geschichten der Sexualität. Beispiele aus Ostasien und Zentraleuropa 1700-2000 (Wien 2000) (gem. mit Sabine Frühstück);
  • Sexual Cultures in Europe. Vol. I: National Histories (Manchester/New York 1999) (Hg. gem. mit Lesley Hall und Gert Hekma);
  • Sexual Cultures in Europe. Vol. II: Themes in Sexuality (Manchester/New York 1999) (Hg. gem. mit Lesley Hall und Gert Hekma).

Kurzbiografie Sandra Eder

Geb. 1971; seit Juli 2002 Referentin, Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen Technische Universität Wien; Mai 2002: Masters of Arts in American Studies an der Columbia University, New York, USA. September 2000: Fulbright Stipendium der österreichischen Fulbright Kommission, Post-Graduate Stipendium des Bm:bwk, und Sonderförderung des Landes Oberösterreich für das Post-Graduate Studium in den USA. Februar 2000: Magistra phil., Geschichte Institut, Universität Wien. Diplomarbeit bei Prof. Edith Saurer: "Lesbian Pulps Revisited: Die Konstruktion von Sexualitäten und Geschlechtern in Populärer Literatur der USA, 1950 - 1962."

Kurzbiografie Johanna Gehmacher

Geb. 1962, Geschichtestudium an der Universität Wien, Assistentin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.
Forschungsschwerpunkte: u.a. Nationalsozialistische Jugendorganisierung, Antisemitismus und Nationalsozialismus in der feministischen Geschichtswissenschaft, Frauenbewegung und Nationalismus, Auto/biografie und Geschlecht.

Kurzbiografie Li Gerhalter

Geb. 1974 in der Steiermark; Studium der Geschichte in Wien seit 1994, Schwerpunkte: Frauen- und Geschlechterforschung, Autobiographieforschung, Geschichte der Arbeit. Arbeitet an einer Diplomarbeit mit dem vorläufigen Titel "Freundinnenschaft als geschriebener Ort.", auf der Basis eines Briefbestands aus der Sammlung Frauennachlässe; Mitarbeiterin der Sammlung Frauennachlässe des Instituts für Geschichte der Universität Wien seit Februar 2000

Kurzbiografie Margarete Grandner

Geb. 1953, Universitätsdozentin am Institut für Geschichte der Universität Wien, Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Geschichte der Sozialpolitik und des Wohlfahrtsstaates, auch in rechtshistorischer Perspektive.

Kurzbiografie Ernst Hanisch

Geb. 1940 in Thaya, NÖ. Studium in Wien, Geschichte und Germanistik.
1964-1967 Stipendiat am Institut für kirchliche Zeitgeschichte in Salzburg. 1975 Habilitation, 1979 a.o. Prof. für Neuere Österreichische Geschichte an der Universität Salzburg.
Publikationen:

  • Gem. mit Walter Weiss, Vermittlungen. Texte und Kontexte österreichischer Literatur und Geschichte im 20. Jahrhundert, Salzburg 1990;
  • Der lange Schatten des Staates. Österreichische Gesellschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert 1890-1900, Wien 1994;
  • Der Obersalzberg und Adolf Hitler, Berchtesgaden 1996;
  • Gau der guten Nerven. Die nationalsozialistische Herrschaft in Salzburg, Salzburg 1997.

Kurzbiografie Ulrike Harmat

Studium der Geschichte und Philosophie an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Dissertation bei Univ.Prof.Dr. Gerald Stourzh zum Thema: Die Auseinandersetzungen um das Ehescheidungsrecht und die sog. Sever-Ehen 1918-38 (publiziert unter dem Titel: Ehe auf Widerruf? Der Konflikt um das Eherecht in Österreich 1918-38 (=IUS COMMUNE SONDERHEFTE, Studien zur Europäischen Rechtsgeschichte 121; Veröffentlichungen des Max-Planck-Institutes für Europäische Rechtsgeschichte) Frankfurt am Main 1999. Seit 1997 Mitarbeiterin der Kommission für die Geschichte der Habsburgermonarchie der Österr. Akademie der Wissenschaften.

Kurzbiografie Gernot Heiss

Geb. 1942 in Zell am See; ao. Professor für Österreichische Geschichte am Institut für Geschichte der Universität Wien. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Geschichte des Adels, des Hofes und des Schulwesens in der frühen Neuzeit (15. - 18. Jahrhundert), Wissenschafts- und Geistesgeschichte (20. Jahrhundert), sowie Filmgeschichte bzw. Film als historische Quelle.

Kurzbiografie Waltraud Kannonier-Finster

Universitätsassistentin am Institut für Soziologie der Universität Innsbruck;
Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Qualitative Sozialforschung, Biographieforschung, Studien zur Gedächtniskultur in Österreich nach 1945. In den letzten Jahren: Fallanalysen in sozialpsychiatrischen Feldern und psychosozialen Institutionen im Sinn einer klinischen Soziologie.
Wichtigste Publikationen:

  • 1993: Österreichisches Gedächtnis. Über Erinnern und Vergessen der NS-Vergangenheit. Wien/ Köln/ Weimar: Böhlau. 2. Auflage 1997 (gemeinsam mit Meinrad Ziegler)
  • 1996: Frauen-Leben im Exil. Biographische Fallgeschichten. Wien/ Köln/ Weimar: Böhlau (gemeinsam mit Meinrad Ziegler)
  • 1998: Methodologische Aspekte soziologischer Fallstudien. In: Waltraud Kannonier-Finster/ Meinrad Ziegler (Hrsg.): Exemplarische Erkenntnis. Zehn Beiträge zur interpretativen Erforschung sozialer Wirklichkeit" Innsbruck/ Wien: Studien-Verlag.
  • 2000: Über die Verknüpfung von theoretischer und empirischer Arbeit in soziologischen Fallstudien. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 25.

Kurzbiografie Gudrun-Axeli Knapp

Seit 1991 Professorin am Psychologischen Institut der Universität Hannover. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Sozialpsychologie der Geschlechterdifferenz, Soziologie des Geschlechterverhältnisses, Feministische Theorie und Epistemologie, Theorievergleich/ Gesellschaftstheorie. Nach mehrjähriger Berufstätigkeit, zuletzt als Redakteurin einer Tageszeitung, studierte sie Soziologie, Politische Wissenschaft und Sozialpsychologie. Promotion 1980, Habilitation 1990. Dazwischen Tätigkeit in Forschungsprojekten, Dozenturen und Gastprofessuren an verschiedenen Universitäten des In- und Auslands (u.a. Kassel, Münster, Innsbruck, Wien, Roskilde). Mitglied der Sektion Frauenforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS); von 1987 bis 1991 Sektionsrätin der Sektion Frauenforschung. Verschiedene Aktivitäten im Bereich der Frauenförderung und Frauenforschungs-förderung. Unter anderem als Mitglied der Forschungsstrukturkommission Niedersachsen sowie als beratendes Mitglied in der Frauenforschungskommission Niedersachen. Sprecherin des Studien- und Forschungsschwerpunkts "Gender Studies" am Fachbereich Geschichte, Philosophie und Sozialwissenschaften der Universität Hannover. Sprecherin des Standorts Hannover im Projekt "VINGS" (Virtual International Gender Studies).

Kurzbiografie Margareth Lanzinger

Studium der Geschichte und Fächerkombination an der Universität Wien; Promotion 1999 mit einer Dissertation zum Thema "Heirat in lokalen und familialen Kontexten, Innichen 1700-1900" (erscheint voraussichtlich im Herbst 2002 unter dem Titel "Das gesicherte Erbe"); Zusatzausbildungen in den Bereichen: EDV, Historische Anthropologie (Graduiertenkolleg 1996-1998, Junior Fellowship am IFK 1997), Kultur und Umwelt (Projektstudium 1996-1998); wissenschaftliche Projektmitarbeit mit Teilprojekten zu Namengebung und Patenschaft (bm:bwk 1999-2000) und aktuell zu Heiratsverträgen, Witwen- und Witwerschaft (OeNB 2001-2002); Teilnahme an internationalen Workshops und Tagungen; Mit-Organisation ebensolcher Veranstaltungen; Aufsatz-Publikationen zu den genannten Forschungsthemen; 1999-2001 Redakteurin von L'Homme. Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft Mitarbeit bei Geschichte und Region / Storia e Regione als Korrespondentin, beim Jahrbuch für Kulturwissenschaft und Kulturanalyse als Mitglied der Redaktion, bei der Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit als Mitglied des HerausgeberInnengremiums; Mitglied der Arbeitsgruppe Frauen- und Geschlechtergeschichte; derzeit Vertretungs-Assistentin am Institut für Geschichte der Universität Wien.

Kurzbiografie Maria Mesner

Geb. 1960; Historikerin; Lektorin für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an den Universitäten Wien, Linz und Prag; Mitarbeiterin an zahlreichen Projekten zur neueren Geschichte Österreichs, vor allem zur Geschlechter- und Politikgeschichte im 20. Jahrhundert; zur Zeit Arbeit an einer Habilitation zum Thema "Reproduktion in Verhandlung: Österreich und USA 1920-1970", Charlotte-Bühler-Stipendiatin, Mitherausgeberin der ÖZG.
Publikationen u. a.:

  • Frauensache? Die Auseinandersetzung um den Schwangerschaftsabbruch in Österreich, Wien (Jugend&Volk) 1994;
  • Die "Neugestaltung des Ehe- und Familienrechts". Re-Definitionspotentiale im Geschlechterverhältnis der Aufbau-Zeit, in: Zeitgeschichte 1997/5-6, S. 186-206.
zuletzt:
  • Paarweise und zu dritt. Sexualberatungsstellen im Wien der Ersten Republik, in: Beiträge zur historischen Sozialkunde, Sondernummer 2000: Geschlecht und Kultur, hg. von Andrea Griesebner und Christina Lutter, 49-57;
  • als Mitherausgeberin gem. mit Gabriella Hauch, Vom "Reich der Freiheit ...". Liberalismus, Republik, Demokratie 1848-1998, Wien (Passagen) 1999.

Kurzbiografie Michael Mitterauer

Seit 1973 ordentlicher Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Universität Wien; geb. 1937 in Wien; seit 1999 Dr. h. c. der Südwest-Universität "Neofit Rilski", Blagoevgrad, Bulgarien; Zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen, u. a. Wissenschaftspreis der Bundeswirtschaftskammer Österreich, Wissenschaftspreis der Stadt Wien.
Mitglied in verschiedenen Herausgeberkomitees wissenschaftlicher Fachzeitschriften und Buchreihen u. a. in Österreich, der BRD, in Großbritannien und in den USA.
Forschungsschwerpunkt zur Sozialgeschichte der Familie und zur Historisch-anthropologischen Familienforschung.
Quellendokumentationen am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte:

  • Wiener Datenbank zur europäischen Familiengeschichte
  • Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnunge. Dokumentation gem. mit Peter Paul Kloß durch die Veröffentlichungsreihe "Damit es nicht verloren geht ..." beim Böhlau-Verlag (Wien).
Publikationen zuletzt:
  • Dimensionen des Heiligen. Annäherungen eines Historikers. Wien 2001.
  • Kad je Adam kopao a Eva prela ["Als Adam grub und Eva spann ..."]. Beograd 2002.

Kurzbiografie Wolfgang Müller-Funk

Prof. für Literaturwissenschaften und Kulturwissenschaften. Lehr- und Forschungstätigkeit an den Universitäten Wien, Birmingham, Klagenfurt und Innsbruck. Forschungsschwerpunkte: Kultur- und Medientheorie, Romantik und klassische Moderne; Essayismus und autobiografische Schreibweisen.
Zuletzt erschienen:

  • Die Farbe Blau (2000)
  • [Hg.] Zeit. Mythos. Phantom, Realität ( 2000)
  • Die Kultur und ihre Narrative (2002)
  • Mithrsg., Kakanien revisited. Das eigene und das Fremde in der österreichisch- ungarischen Monarchie.

Kurzbiografie Herta Nagl-Docekal

Seit 1985 Professorin für Philosophie an der Universität Wien. Sie lehrte als Gastprofessorin an den Universitäten Utrecht, Frankfurt/Main, Konstanz und Innsbruck sowie an der Freien Universität Berlin und war Visiting Scholar an der University of Calgary. Sie ist Wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Mitherausgeberin der Deutschen Zeitschrift für Philosophie und (u.a. gemeinsam mit Edith Saurer) der Zeitschrift L'Homme. ZFG sowie Buchreihe L'Homme-Schriften.
Neuere Buchpublikationen:

  • Feministische Philosophie. Ergebnisse, Probleme, Perspektiven, Frankfurt/Main: Fischer, 2.Aufl. 2001;
  • Continental Philosophy in Feminist Perspective. Re-Reading the Canon in German (hg. mit Cornelia Klinger), University Park: Pennsylvania State University Press 2000;
  • Der Sinn des Historischen. Geschichtsphilosophische Debatten (hg.), Frankfurt/Main: Fischer 1996;
  • Politische Theorie. Differenz und Lebensqualität (hg. mit Herlinde Pauer-Studer), Frankfurt/Main: Suhrkamp 1996;

Kurzbiografie Julia Neissl

Studium der Deutschen Philologie und Geschichte an der Universität Salzburg, 1997 Sponsion, 1999 Promotion, 1999-2001 Forschungsassistentin am Institut für Kommunikationswissenschaft, seit Sommer 2001 Leiterin von Gendup Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Salzburg. Arbeitsschwerpunkte: Literaturwissenschaftliche und sozialhistorische Fragen der Frauen- und Geschlechterforschung, Curriculaentwicklung im Bereich "Gender Studies".
Aktuelle Publikationen:

  • "Tabu im Diskurs. Sexualität in der Literatur österreichischer Autorinnen." Innsbruck-Wien-München: StudienVerlag 2001;
  • "die/der journalismus. geschlechterperspektiven in den medien" (hgg.) Studienverlag 2002;
  • "Gender Studies Denkachsen und Perspektiven der Geschlechterforschung (herausgegeben mit Ingrid Bauer) Studienverlag, 2002;

Kurzbiografie Kristina Popova

Studium der Geschichtswissenschaft und der Bulgarischen Philologie in Sofia; Universitätsprofessorin am Institut für Geschichte der Südwestlichen Universität "Neophit Rilski" in Blagoevgrad und Leiterin des interdisziplinären Internationalen Seminars für balkanistische Studien in Blagoevgrad. U.a. hauptverantwortlich für das alljährlich im Februar stattfindende "Winter Balkan Meeting". Mitglied der internationalen Projektgruppe "History and History Teaching in Southeast Europe".
Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Kindheit und Jugend, Biografieforschung, Gender Studies.
Publikationen:

  • "Ein roter und ein weißer Zwirn". Jugend auf dem Balkan. Wien u.a. (Böhlau) 1996.
  • gem. Mit Petar Vodenicharov/Snezhana Dimitrova (Ed.): Women and Men in the Past. 19th and 20th Century Additional Teaching Materals. Blagoevgrad 2002.
  • Die Einweihung der Kirche Sveti Dimitar und die Schlacht von Port Arthur. Zeit- und Raumbewußtsein in den Randglossen der Evangeliare von Tesovo 1849 - 1927. In: Historische Anthropologie 3 (1995), S. 72-99.

Kurzbiografie Helmut Puff

Associate Professor am Department of Germanic Languages und am Department of History an der University of Michigan, Ann Arbor (USA). Studium in Tübingen, Hamburg und Basel. Arbeitet zur Literatur- und Kulturgeschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit mit einem besonderen Schwerpunkt in der Geschlechtergeschichte und der Geschichte der Sexualität. Mitherausgeber der Zeitschrift Gender & History.
Aufsätze, darunter:

  • "Männergeschichten / Frauengeschichten" in *Geschlechtergeschichte und Allgemeine Geschichte* (1998).
  • Hg. des Sammelbands "Lust, Angst und Provokation. Homosexualität in der Gesellschaft" 1993.
  • "Deutsch im lateinischen Grammatikunterricht, 1480-1560", 1995.
  • Demnächst: "Sodomy in Reformation Germany and Switzerland, 1400-1600". University of Chicago.

Kurzbiografie Martin Schaffner

Geb. 1940, Professor für Neuere allgemeine und schweizerische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Basel. Forschungsaufenthalte in Frankreich (Paris, Ecole, als Postdoc), Deutschland (MPI für Geschichte in Göttingen) und USA (U of Michigan, Ann Arbor). Mitherausgeber der Zeitschrift 'Historische Anthropologie'. Veröffentlichungen zur Geschichte der Schweiz im 19. Jhd., zur Geschichte Irlands im 19. Jhd. und zu epistemologischen und forschungsethischen Fragen. In den letzten drei Jahren Leitungsfunktionen im Departement Geistes- und Kulturwissenschaften und in der Philosophisch - Historischen Fakultät der Uni Basel.
Zuletzt publiziert:

  • "Direkte Demokratie. In: Eine kleine Geschichte der Schweiz, Ffm. (es 2079) 1998).
  • "Fragemethodik und Antwortspiel". Die Enquète von Lord Devon in Skibbereen, Historische Anthropologie 1998,1).
  • "Research and its Objects: The Case for an Ethics of Dialogue. In: G. Bertoud (ed): The Responsible Scholar, Canton MA 1996).
  • "Die Erfindung des Intellektuellen", in: Basler Zeitung Magazin vom 28.9.02

Kurzbiografie Sigrid Schmid-Bortenschlager

Ao. Univ.-Professorin für neue deutsche Literaturwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Komparatistik am Institut für Germanistik der Universität Salzburg. Gastprofessur an der Universitäten Paris VIII (1995), Paris XII (2000) und Utrecht (1998/99).
Forschungsschwerpunkte: Frauenliteratur, Literaturtheorie, Literatur des 20. Jahrhunderts, österreichische Literatur.
Publikationen (Auswahl):

  • Konstruktive Literatur. Gesellschaftliche Relevanz und literarische Tradition experimenteller Prosa-Großformen im deutschen, englischen und französischen Sprachraum nach 1945, Bonn 1985;
  • Eigensinn und Widerstand. Schriftstellerinnen der Habsburgermonarchie (gem. mit Christa Gürtler), Wien 1998;
  • Hermann Broch - éthique et ésthetique, Paris 2001.

Kurzbiografie Stefanie Schüler-Springorum

Geb. 1962 in Hamburg, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg.
Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Ethnologie und Politikwissenschaft in Göttingen, Promotion 1993 zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Königsberg, 1994/95 Mitarbeiterin der Stiftung "Topographie des Terrors", 1996-98 Forschungsprojekt zur Geschichte der jüdischen Jugendbewegung in Deutschland, seit 1998 Habilitationsprojekt zur Geschichte der Legion Condor in Spanien 1936 - 1939. Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen Geschichte und zur Geschlechtergeschichte im 19. und 20. Jahrhundert.

Kurzbiografie Birgit Wagner

Professorin für romanische Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Gastprofessuren an der Univ. Passau und Carlos III. in Madrid. Forschungs-schwerpunkte (im Bereich der romanischen Länder, v.a. Frankreich und Italien): Kulturwissenschaften/ Cultural Studies, Gender Studies, Medienwissenschaft.
Jüngste Buchpublikation:
(gem. mit Christopher F. Laferl): Anspruch auf das Wort. Geschlecht, Wissen und Schreiben im 17. Jh. Suor Maria Celeste und Sor Juana Inés de la Cruz, Wien: WUV-Verlag 2002.

Kurzbiografie Meinrad Ziegler

Ao. Univ.-Prof. am Institut für Soziologie der Universität Linz;
Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Qualitative Sozialforschung und Ethnographie, Studien zur Gedächtniskultur in Österreich nach 1945, Prozesse der Tradierung und Transformation von kulturellen Erfahrungen zwischen den Generationen. In den letzten Jahren (gemeinsam mit Waltraud Kannonier-Finster): Forschungsprojekte in psychosozialen Institutionen.
Wichtigste Publikationen:

  • 1993: Österreichisches Gedächtnis. Über Erinnern und Vergessen der NS-Vergangenheit. Wien/ Köln/ Weimar: Böhlau. 2. Auflage 1997 (gemeinsam mit Waltraud Kannonier-Finster)
  • 2000: Das soziale Erbe. Eine soziologische Fallstudie über drei Generationen einer Familie. Wien/ Köln/ Weimar: Böhlau.
  • 2001: Grundfragen der Ethnographie. In: Theo Hug (Hrsg.): Wie kommt Wissenschaft zu Wissen? Bd. 3: Einführung in die Methodologie der Sozial- und Kulturwissenschaften. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.