Mein Heimatort:

MARKTGEMEINDE WANG

 

Marktwappen von Wang

Radierung von Franz Knapp 1980

Panoramabild vom Ort Wang 

 

Das Gemeindegebiet von Wang gehört der Großlandschaft des nördlichen Alpenvorlandes an. Der Ort Wang liegt auf 330 m Seehöhe im Tal der Kleinen Erlauf, die sich bei Wieselburg mit der Großen Erlauf vereinigt.

Die naheliegenden Zentren Wieselburg a. d. Erlauf und Scheibbs erfüllen ihre zentralen Funktionen für Wang in den verschiedensten Bereichen, wie Verwaltung (Bezirk: Scheibbs), private Dienste, Gesundheits-, Berufs-, und Bildungswesen. Das Gemeindegebiet von Wang weist eine Fläche von 19,66 km2 auf, die sich auf drei Katastralgemeinden aufteilen:

KG Pyhrafeld 528,25 ha, KG Reidlingberg 680,16 ha,

KG Wang 758,25 ha, Einwohner: ca.1297 (Volkszählung 2015) 

Der das Landschaftsbild prägende Wechsel zwischen aufgelockerten Waldgebieten, Grünlandflächen und Ackerflächen weist einen relativen hohen Erholungswert auf.

Im Gemeindegebiet gibt es folgende Naturdenkmäler:

Stieleiche (Quercus robur), 

Eibe (Taxus baccata).

Der Name Wang, leitet sich vom keltischen Fang ab. Dies bedeutet Viehtrift (eine große Weidefläche, mit einem Zaun umgeben). Wang wird im Jahre 1334 als Lehen des Herzogs Wilhelm Cadola von Zelking das erstemal erwähnt. Zu dieser Zeit ist von einem Schloss noch keine Rede. Erst im Jahre 1527 sagt uns die Landtafel, das Wolfgang von Oed, Besitzer des Marktes und des Schlosses ist. Am 21. September 1538 wurde dem Ort Wang, die Marktrechtserhebungsurkunde verliehen. Später kam das Schloss in den Besitz von Maximilian von Auersperg (1834). Er verkauft Reinsberg-Wang, Wolfpassing und Perwarth an den k.k. Patrimonalfonds. Ab 1927 von der Gemeinde Wang erworben

Als Sehenswürdigkeiten hat Wang, das Schloss Wang, die heutige Bausubstanz des Schlosses Wang geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Die alte Ansicht Vischer von 1672, zeigt ein uneinheitliches vierseitiges Gebilde mit vielen Nebengebäuden, das den Eindruck erweckt, als sei die vierte Hofseite erst nachträglich geschlossen worden. Das Schlösschen hat keinerlei Wehrcharakter und sieht bei Vischer eher wie ein einfaches Herrenhaus oder Guthaus aus, das von einer Reihe von Wirtschaftsgebäuden umgeben ist. 

Der Straßentrakt und er gleichgerichtete Hintertrakt stehen noch heute beinahe unverändert in der alten Form. Die Volksschule in Wang, wurde im Schloss untergebracht (1873 - 1897). Die Errichtung eines Schulgebäudes, war notwendig und wurde am 2. Mai 1897 eröffnet. 1938 kam eine dritte und 1948 eine vierte Klasse dazu.

Wolfgang Nikolaus von Grüntal hat am Ende des 16. Jahrhunderts weitere Anbauten vorgenommen. Seit der Zeit wurde der Umfang der Anlage praktisch nicht mehr vergrößert. Es wurden lediglich die Dächer vereinheitlicht, die Fenster verändert und Umbauten im Inneren vorgenommen.

Sehenswert sei noch der Pranger und den Glockenturm mit dem ehemaligen Bürgergefängnis.

Durch die Errichtung von Tennisplätzen und Bahnen für Eis- und Asphaltschießen besteht auch die Möglichkeit, Sport auszuüben. Viele Waldwege geben Gelegenheit für Wanderungen.

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