Hausa in Wien

Projektbeschreibung

Plus eine zusätzliche Frage: wollen die Menschen, dass ihre Kinder in Hausa zumindest eine rudimentäre Schulbildung erhalten?

Inhalt des Projektes ist die Beschreibung der Varietäten des Hausa, die in Wien und Umgebung gesprochen werden. Dabei soll auf die unterschiedlichen Herkunftsländer der einzelnen Personen keine Rücksicht genommen werden, im Gegenteil ist dies eine der erwünschten Gegebenheiten. Untersucht werden soll auch das Verhalten der Menschen aus den unterschiedlichen Ländern, wie verhalten sie sich, gleichen sie ihre Sprachen an oder halten sie an den unterschiedlichen Varietäten fest.

Im folgenden werden einige Schritte dieses Projektes notiert:

PhaseVorgang
Vorbereitung des Projektes
Klärung der Personen, die mitmachen wollen. Dazu sind Überlegungen auch hinsichtlich der Projektdauer wichtig.
Abschätzung von möglichen Untersuchungsrichtungen und Ergebnissen.
Die Vorbereitung des Projektes beginnt bei NULL. Es ist also als erstes die Fragestellung zu präzisieren. Danach ist die entsprechende Literatur zu sichten.
Eingang in das Projekt
Aus den Überlegungen zur "Machbarkeit" muss der Zugang zu den Menschen extrapoliert werden.
Aus der Literatur werden sich Tendenzen von Sprachverhalten ergeben haben, diese Tendenzen sind weiter auszuformulieren. Vergleichbares zu filtern.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die "Machbarkeit" im Sinne der Erreichbarkeit und Zugänglichkeit des betroffenen Personenkreises, erste Kontaktaufnahmeversuche.
Abklärung hinsichtlich geschlechtlicher Differenzierung?
VorbereitungDie Materialien sind wo möglich in Hausa abzufassen. Diese Fassungen ist von kompetenten Sprecherinnen zu kontrollieren.
  1. "Fragebögen" oder anderen Vorlagen
  2. Vorbereitung von Nacherzähltexten
  3. Freie Texte, Lieder, Spiele (ethnologisches) könnten wir auch mit hereinnehmen
  4. Klärung der Aufnahmetechnik (Zusammenarbeit mit dem Phonogrammarchiv)
  5. Kontaktaufnahme mit dem betroffenen Personenkreis
DurchführungAufnahme der vorbereitenden Texte etc.
Wichtig ist eine laufende Transkription der Texte und eine genaue Protokollierung der Aufnahmeumstände.
AuswertungEntsprechend der entwickelten Methode. Fragen mit den betroffenen Personen klären.
Vorläufige und schliesslich endgültige Fassung einer Veröffentlichung.
NachbereitungErneute Kontaktaufnahme mit den betroffenen Personen, eventuell könnte das im Rahmen eines Festes geschehen. Ein grosses: Mun gode muku sosai! Böte sich hier nicht der Hörsaal 4 an?
Einige erste LiteraturhinweiseAndrews, David, R., Socio-Cultural Perspectives, FB Slavistik
Auer, Peter, Kommunikation in gesell... UB
Haase, Martin, Sprachkontakt, FB Romanistik