Das Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien steuert im Rahmen des Projektes “Digitales Forschungsarchiv Byzanz” 20 000 Objekte bei. Diese bestehen aus einem Teil des 100 000 Dias umfassenden Nachlasses des deutschen Kunsthistorikers Horst Hallensleben (1928-1998), die zum Großteil von ihm auf zahlreichen Reisen in den späten 1950’ern bis 1990ern angefertigt wurden. Sie dokumentieren vorwiegend byzantinische Monumente im gesamten östlichen Mittelmeerbereich in einem Zustand, der heute durch Krieg, Nachlässigkeit oder Restaurierungsmaßnahmen entweder ganz zerstört oder sehr stark verändert wurde. Genau diese Veränderungen können durch einen weiteren Corpus an Fotografien nachvollzogen werden, die während Forschungsreisen innerhalb der letzten zwei Jahre nach Serbien und Kosovo, Nordwest-Griechenland, Albanien, sowie Bulgarien entstanden sind. Alle Objekte werden durch reiche Metadaten erschlossen und somit derWissenschaft und einem interessierten Publikum frei zugänglich gemacht.

 

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Institut für Kunstgeschichte

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