PS Vergleichende Sozialgeschichte der Literaturen:
Literatur in Diktaturen. Formen literarischer Kommunikation in totalitären Strukturen


Beginndatum:
8. Oktober 2003

Tag/Uhrzeit/Ort: Mittwoch, 18.00 (pktl.)-19.30 Uhr, Hörsaal 30

Stoff und Aufgabenstellung:

Wie wird Literatur in historisch und geographisch voneinander entfernten Diktaturen geschrieben, verlegt, gedruckt, distribuiert und gelesen? Ausgehend von einem „literarischen Kommunikationsmodell“ sollen die Modifikationen, die dieses Modell in „totalitären staatlichen Strukturen“ erfährt, diskutiert werden. Zunächst werden grundlegende Begriffe wie „Diktatur“, „literarische Kommunikation“ usw. erörtert, um diesen theoretischen Rahmen für die Analyse von Texten und ihres spezifischen Kontexts verwenden zu können. Aufgabe ist es also, nicht nur Texte für sich zu betrachten, sondern diese in ihrer Wechselwirkung mit den sie umgebenden historischen und politischen Bedingungen darzustellen.
Behandelt werden u. a. Nationalsozialismus, DDR, italienischer Faschismus, stalinistische Sowjetunion, Vichy-Regime.


Leseliste:


Literaturhinweise:

Detlef Schmiechen-Ackermann: Diktaturen im Vergleich. Darmstadt 2002.

Prüfungsmodalitäten: Es gilt die Formel: Zeugnis = Anwesenheit + Referat + Proseminar-Arbeit (ca. 15 Seiten).