PS Literaturtheorie: Literatur und Medientheorie


Beginndatum:
1. März 2006

Tag/Uhrzeit/Ort: Mittwoch, 18.00 (pktl.)-19.30 Uhr, Hörsaal 30

Anrechenbarkeit: VL 113

Stoff und Aufgabenstellung:
Diese LV reflektiert in historischer Perspektive die Bindung der Literatur an ‚Medien‘ wie Schrift, Buch, Klang, Bild, Internet usw. Dabei wird drei Phänomenen besondere Aufmerksamkeit gewidmet: „Medialität“ als einem Abhängigkeitsverhältnis von Text und Medium, „Intermedialität“ als der Verschmelzung von Medien (wie etwa in der visuellen Poesie die Verschmelzung von Schrift und Bild oder in den neuen Medien von Schrift, Bild und Ton) und „Transmedialität“ als Medienwechsel (z. B. aus Text wird Film), aber auch als Austauschprozess medialer Repräsentationsformen. Zur Debatte stehen etwa die Idee des ‚Gesamtkunstwerks‘ in der Romantik, Literatur und Massenmedien oder die veränderte Rolle von Autor und Leser in Netzwerken.

Leseliste:

Literaturhinweise:

  • Hans Hiebel u. a.: Die Medien. Logik – Leistung – Geschichte. München: Fink 1998 (= UTB 2029).
  • Rainer Leschke: Einführung in die Medientheorie. München: Fink 2003 (= UTB 2386).
  • Jochen Hörisch: Der Sinn und die Sinne. Eine Geschichte der Medien. Frankfurt/M.: Eichborn 2001 (= Die Andere Bibliothek 195).

Prüfungsmodalitäten: Anwesenheitspflicht; Referat, schriftliche Arbeit.

Referatsthemen (PDF)

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