SS 1998:
PS Sozialgeschichte der Literatur:
Die Methode des Vergleichs in Sozialgeschichte und Komparatistik

Tag/Uhrzeit/Ort: Mittwoch, 18.00 (pktl.)-19.30 Uhr, Hörsaal 30

Stoff und Aufgabenstellung:
Die Methode des Vergleichs spielt mittlerweile eine wichtige Rolle in zahlreichen Geisteswissenschaften. Trotz der allgemeinen Wertschätzung wird diese Methode noch immer gescheut. Vor allem in der Geschichtswissenschaft klaffen die theoretische Propagierung und die praktische Anwendung auseinander. Auch der methodologische Diskurs zwischen Sozialgeschichte und Komparatistik scheint nicht mit der notwendigen Intensität stattzufinden. Die Gründe dieser Diskrepanz werden im Lauf des Semesters behandelt werden.
Nach einer Einführung in Gegenstand und Methoden der Sozialgeschichte sollen Grundlagen, Methoden, Theorien und Erkenntnisziele des Vergleichs in Sozialgeschichte und Komparatistik erläutert werden. Ziel der LV ist es, einerseits das Verständnis für das Wesen der Komparatistik zu vergrößern, andererseits methodische Anhaltspunkte für eine ‚Vergleichende Sozialgeschichte der Literaturen‘ zu entwickeln.

Leseliste: –

Literaturhinweise:
Geschichte und Vergleich. Ansätze und Ergebnisse international vergleichender Geschichtsschreibung. Hg. v. Heinz-Gerhard Haupt u. Jürgen Kocka. Frankfurt/M./New York: Campus 1996.

Sozialgeschichte im internationalen Überblick. Ergebnisse und Tendenzen der Forschung. Hg. v. Jürgen Kocka. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1989.

Weiters wird empfohlen, sich mit den diversen Einführungen in die Komparatistik (wieder) vertraut zu machen (Weisstein, Schmeling, Kaiser, Chevrel, Dyserinck, Guyard etc.).

Prüfungsmodalitäten: Es gilt die Formel: Zeugnis = Anwesenheit + Referat + Proseminar-Arbeit (ca. 15 Seiten).

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