Daniel

Daniel Büring

Professor für allgemeine Sprachwissenschaft
Uni Wien Institut für Sprachwissenschaft
Sprachwissenschaft (Linguistik) ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Sprache. In der theoretischen Linguistik geht es um das Sprachvermögen, wie es  im Gehirn einer jeden Sprecherin gespeichert ist. Wir SprachwissenschaftlerInnen sind nicht damit befasst, Regeln zum `richtigen Deutsch' aufzustellen. Vielmehr beobachten wir, wie Menschen wirklich reden, schreiben und was sie als normal empfinden; für dieses Sprachvermögen suchen wir die Regeln und Gesetzmäßigkeiten, denen SprecherInnen dabei -unbewusst- folgen.

Ich selber forsche vornehmlich in der natürlichsprachlichen Semantik und Pragmatik, also der Lehre von Bedeutung und Gebrauch von Sprache. Mein Spezialgebiet ist die Intonationsbedeutung, d.h.  wie Bedeutung durch Betonung und Sprachmelodie beeinflusst wird, und allgemeiner, wovon diese abhängen.

Weiters interessiert mich Prosodie (Sprachmelodie und Betonung) im allgemeinen, Syntax (Satzbau), insbesondere die deutsche, und alles, was mit der Wechselwirkung von Syntax und Semantik zu tun hat.

Meine Arbeiten sind im Bereich der logischen oder Wahrheitsbedingungs-Semantik/Pragmatik angesiedelt, und ich sehe sie im größeren sprachtheoretischen Rahmen der generativen (nicht unbedingt transformationellen) Grammatik. Prosodie-bezogene Projekte stehen im Rahmen der autosegmental-metrischen Phonologie, oft im Rahmen der Optimalitätstheorie.

All diese Gebiete --Semantik, Pragmatik, Syntax, metrische und prosodische Phonologie-- decke ich auch in der Lehre ab.

Mein letztes Buch war eine Einführung in die Syntax und Semantik der Bindungstheorie. Gegenwärtig arbeite ich an einem Überblicksbuch zu Intonation und Bedeutung.

Ich segle gern, und spiele/singe in Bands. Zu beidem darf man mich jederzeit einladen...