Adorno-Generator,
Script: Christoph Reuter, nach einer Idee von Markus Heuger



Die Uneigentlichkeit kann vielmehr das Dasein nach seiner vollsten Konkretion bestimmen in seiner Geschäftigkeit

Menschsein wird zur allgemeinsten und leersten Gestalt des Privilegs: Die ganz entmythologisierte Tatsache entzöge sich der Sprache; weil er, wem keine Lebenskarten ausgestellt werden, die Stellung zum Tode.(1)

Was wird er sagen? Weil es jedoch um den Menschen gehe und nicht, mit der er an die 'Wohnungsnot' als eine der großen Schwierigkeiten unserer Zeit anknüpft: Der Tod, der mit den Worten: (2)(3)

Der Jargon bekundet Zuverlässigkeit fürs Allgemeine durch eine vom Allgemeinen gestempelte Besonderung bürgerlicher Herkunft: Dieses Grübeln über den Tod nimmt ihm zwar nicht völlig seinen Möglichkeitscharakter, oder am Tisch im Herrgottswinkel, sondern gerade am nichtbegrifflichen Substrat haftet. Andere werden sich genieren; oben die Aktenmappe, daß sie um des verwalteten Ganzen willen da sei. (4) Man stirbt am Ende auch einmal, und bewacht sorgfältig wie ein Komödiant ihre Züge. Wenn im Vorsommer vereinzelte Narzissen verborgen in der Wiese blühen und die Bergrose unter dem Ahorn leuchtet. Darum streckt Heidegger dogmatisch nur und ganz vergeblich seinen Daseinsbegriff der Identität entgegen, die Entscheidung des Einzelsubjekts für sich selbst als seinen Besitz. Wer so hinter seinen Worten steht, der ihn auswertet, sinkt gegenüber ihrer Leuchtfarbe das Woran in den Schatten.

Prophezeit wird der Heideggersche Tonfall in der Schillerschen Diskussion von Würde als einem sich in sich selbst Verschließen oder Festmachen. Das Wort des Pfarrers - als wäre seines und das Gottes umstandslos eines - wird keineswegs von seiner bildlichen Gegenwart bezeugt, auch etwas Fetischistisches und Scheinhaftes. (5) Nach seinen eigenen Worten:


Fussnoten:

(1) Vgl. Heidegger, a.a.O., S. 154.
(2) Jaspers, a.a.O., S. 146.
(3) Heidegger, Hölderlin und das Wesen der Dichtung, München 1937, S. 6. 2 a.a.O.
(4) Hegel, WW I, ed. Glockner, Stuttgart 1958, Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems, S. 43.
(5) Guido Schneeberger, Nachlese zu Heidegger. Dokumente zu seinem Leben und Denken, Bern 1962, S. 218.