Adorno-Generator,
Script: Christoph Reuter, nach einer Idee von Markus Heuger



Nach Abzug des existentialen Brimboriums bleibt übrig die Empfehlung religiösen Brauchtums abgelöst vom religiösen Inhalt

Die Anleihe bei dem psychologischen Ganzheitstheorem - sprachlich: So unwiderstehlich der Jargon im gegenwärtigen Deutschland scheint, dem er das Schwabinger Visum erteilt: (1)(2) Heideggers leises Unbehagen an einem Optimismus, aber diese möchte schon nichts mehr analysieren. Gepriesen wird die Pracht des Schlichten. Der Jargon, von der nach Nietzsches Einsicht alles zehrt, verzweifelt gegen sich selbst zu revoltieren. (3) Wider die geschichtliche Erfahrung soll sie überleben.

Darum wird Sinn in den Tod geworfen. Wer mit albernen Lehrbuchbeispielen nicht sich zufrieden gibt, meint Heidegger: (4)(5) Ihre Übermacht hat, auf das brutale Das geht dich nichts an reimt sich die vorgeblich überpsychologische Haltung des Ontologen. (6) Der Tod wird zum Stellvertreter Gottes, was ihm nicht zu Willen war, das einzig im verbissenen Wahn der Stillen im Lande existiert. Die Wurzel, das nicht auf die je erreichte Existenz sich versteift.


Fussnoten:

(1) Vgl. Heidegger, Aus der Erfahrung des Denkens, a.a.O., S. 15.
(2) Über den Funktionswechsel belehrt den Autor die eigene Arbeit. Noch in der in Amerika entstandenen 'Philosophie der neuen Musik' warnte nichts ihn vorm Anliegen; erst eine deutsche Kritik stieß ihn auf das Frömmelnde des Wortes. Auch wer den Jargon verabscheut, ist nicht sicher vor der Ansteckung; desto mehr Grund zur Angst vor ihm.
(3) Rainer Maria Rilke, Duineser Elegien, New York, o. J., S. 7.
(4)
(5) Vgl. Heidegger, Sein und Zeit, a.a.O., S. 172.
(6) Heidegger, Sein und Zeit, a.a.O., S. 42.