Entwurf zu einer geplanten digitalen Diplomarbeit im Hypertextformat auf Diskette/CD-ROM/Webseite statt auf Papier falls technisch wie bürokratisch möglich.

Textualitäten und Differenzen - Der Text zwischen Philosophie, Literatur und neuen Medien
Ein unendliches Fragment - Der Hypertext, ein heterogener Text, nichtlinear

Der Titel als THESE als Programm: AUF DER SPUR
oder: 
Die Welt als Text und Beilage - philosophische Konnotationen und romantische Implikationen in Literatur und kommunikativer Technik (Computer und Internet): Intertext(ualitaet) - Kontext - Hypertext
oder: 
Dekonstruktion von Künstlichkeiten und Einheitlichkeiten - zwischen romantischer Universalpoesie und neuerer Medientechnologie.
oder: 
auf den Spuren - von: ETWAS / ANDEREM

Die WELT als romantischer HYPERTEXT.
Das ICH als Text. Fragment, fragmentiert. Die WELT als Text. Fraktal, un-endlich.

Der Titel als NAME als Selbst-Identitaet: DER I./C./H.-TEXT, zwischen romantischer Poesie und neu-modernen Medien.
oder: Zum Fragwuerdigwerden von linearen Einheiten des Subjekts (Mensch, Kuenstler, Geschlecht) einerseits, wie des kreierten Objekts (Kunst, Text, Geschlecht) andererseits; wie auch: zur Fragwuerdigkeit von Name, Original und Zuschreibung.

Der ICH-Text: Individuum und Subjekt als Sprache, als sprachliches Konstrukt, als Text.
Der I.C.H.-Text: mein lesbares Selbst, das zerfaellt.
Der I./C./H.-Text: die Textualitaet von Kunst und Welt, von Poesie und Leben? (zwischen Intertext, Context und Hypertext)

Als Verweisleitung; folgende BegriffsFELDER sollen behandelt, beschrieben werden (mit staendigem Blickpunkt auf den Begriff HYPERTEXT und das unendliche/elektronische Buch):

0 - Die grundlegenden Probleme: Zur Diplom-Arbeit an sich und ihren moeglichen Aufbruechen (HT-DA ALS ...): NAVIGATOR

1 - TEXTbegriff: TEXTTEXT, das Textschaffen Kleist (& Derrida): KLEIST, Dekonstruktion und erweiterter Textbegriff - Paul de Man, Derrida, (was will, was ist der philosophische/literarische/andere Text?)

2 - INTERtext: INTERTEXT, différance und nicht-EINheit; Derrida und Irigaray: IRIGARAY; Beispiel Ingeborg Bachmann: BACHMANN; Literaturbeispiele (Romantik/Phantastik)

3 - CONtext: CONTEXT, Kontext/Technik/Kommunikation - Derrida; Mittel und Voraussetzungen zum Schreiben, n. Medium: MATRIX; Medium und Mitte, neue Ästhetik; CS/VR, Computer: MITTE

4 - HYPERtext: HYPERTEXT, unendliches Buch, Romantik - Schelling, Novalis; elektronische/unendliche Geschichten: Michael Ende: ENDE; Hypertext: Kuhlen, HYPER-LITERATUR

5 - Beispiel: Novalis und Schelling zwischen Danbolt und Derrida, PLAN NOVALIS: (DANBOLT, NOVALIS, SCHELLING)

Exkurse, In-kurse, Einfaelle, Ein-Saetze:

ad 1: - der NAME: Akt und Tat (Namen tauchen auf, Schlagwoerter, Begrifflichkeiten, Vokabeln, Inventar,...), Identitaet, EINS, Textualitaeten (texere: flechten, weben), - Lesen und Unlesbarkeit / Unentscheidbarkeit

ad 2: - Feministische Philosophie und Literatur, Geschlechterdifferenzen und Geschlechterkonstruktion, Subjektskonstruktion,

ad 3: - Verhaeltnis von Philosophie und Literatur (Nagl, Strasser, Silverman), von Literatur und neuen Medien (Literaturhaus-Publikationen,Weibel), von Medien und Philosophie (Medien-Ästhetik, Film und Computer), - Immaterialien (Elektronik), Neutralitaeten (man),

ad 4: - Fragwuerdigwerden von EINheiten/Eins-setzungen, von Linearitaeten, unendliches Buch, Problem von „Anfang-Mitte-Ende", fraktales Subjekt, fraktale Literatur?, Chaostheorie, Verlust (der Mitte,...)


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