DER UNENDLICHE TEXT UND DIE ROMANTISCHE MEDIEN-WELT // DIE MATRIX

Der flirrende, flackernde BILD-Schirm (der Bildroehre) des Monitors (als FENSTER zur Welt, als digitales Tafel-Bild) ist/gebiert jene - computerlinguistisch, artifiziell, binaer, aus NULL und EINS - generierte MATRIX/MATER (imMATERiell) des digitalen flimmernden Bildes, jenerWunderblock (Text-Seele), in das/den/die sich (unoriginell, unoriginal) und als das/der/die sich (unneutral) der TEXT-text Pixel fuer Pixel un/in/a-materiell und fluechtig (fast fluessig?) - im vierten/als vierter Aggregatzustand: INFOrmation, InFORMation - manifestiert und doch nicht maniFEST wird, als abwesend Anwesender - in der VR des (kybernetischen/hermetisch-hermeneutischen) CS hinter dem Glas des Schirmes, Fensters, Bildes; Text als verwischbare Hinterglasmalerei (temporaer; nicht permanent) - sich SPURlos einschreibt (Bildschirm- und Augen-Schoner) und pausenlos verschiebt: als TEXT-channel/net-ZAPping; als ein Rauschen im Walde, als Nebel, als Ameisen auf dem Baum, Schneegestoeber, Pixelsturm.

Als ein UNENDLICHES SPIEL, eine unendliche Interferenz/Rueckkoppelung (ein wenig zirkulaeres Denken gefaellig? ein wenig asiatisch/buddhism´?), ohne Anfang (Ursprung, von Null zu Eins, Urspur, Aufbruch und Beginn,...), ohne Ende (Finalitaet, Sinn, Schluß und Ziel,...), - ohne Aufgang, Genesis, Schoepfung; und Apokalypse, Juengstes Gericht, Untergang - ohne Grenze, Grenzen, ohne Mitte, weil die Mitte ueberall sein kann (und ist); die Mitte, Medium und Mittel als Extremum?/als GRENZE?, die sich verschiebt und nicht festmachen, festschreiben laeßt;

Wir kommen mit unserem „Blick zurueck" (und nicht nur in der Analyse) immer schon zu spaet, hinten-nach; (Temoprisation, Verraeumlichung,... Wiederholung und Differenz, das erste Mal, Original und Kopie,...), der fragliche Zusammenfall von Kunst und Leben, Poesieund Welt, (Theorie und Praxis, Analyse und Synthese?) ... - was aber nicht vorrangig das Politischwerden der Kunst/der Literatur bedeutet, oder das Romantischwerden?

Irgendwo zwischen Verstand/Geist, Gefuehl/Emotion und Koerper: die Seele?
Irgendwo zwischen Gas, Fluessigkeit und fester Form: die InFORMation?


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