Dr.in Stefanie Mayer

Projektmitarbeiterin/Koordinatorin am Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien der Universität Celovec/Klagenfurt

 

Forschungsschwerpunkte

  • Feministische Theorien und Politiken
  • Kritische Forschung zu „Anti-Genderismus“
  • Rassismus
  • Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Kurzbiographie

Stefanie Mayer ist derzeit Koordinatorin am Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien der Universität Klagenfurt (Karenzvertretung bis Juni 2016). 2004 schloss sie ihr Studium der Politikwissenschaft und einer Fächerkombination aus Zeitgeschichte, Frauenforschung und Publizistik an der Universität Wien mit einer geschichtspolitischen Diplomarbeit ab. Danach war sie in einigen Forschungsprojekten (u.a. zur österreichischen Migrationsgeschichte und im Bereich Bioethik) im außeruniversitären Bereich beschäftigt. 2009–2012 absolviert sie den post-graduate Lehrgang „Sociology of Social Practices“ an der Abteilung Soziologie des Instituts für Höhere Studien in Wien. In der Folge beschäftigte sie sich zwei Jahre als Projektmitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien im EU-Projekt „e-Engagement Against Violence“ (e-EAV) mit rechtspopulistischer Agitation in Online-Medien. Im Februar 2016 schloss sie ihr Dissertationsstudium mit einer Arbeit zur „Politik der Differenzen“ ab, die sich empirisch dem weißen feministischen Aktivismus in Wien und seinen Auseinandersetzungen mit Rassismen und Antirassismus widmet. Feministische Theorien und Politiken stehen in ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit im Mittelpunkt. Sie ist derzeit Mitarbeiterin im Projekt “Gender Ideology: Mobilization of conservative groups against gender equality and sexual citizenship in Europe“. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie gerne journalistisch tätig.

Kontakt

Dr.in Stefanie Mayer
Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien
Universität Klagenfurt
Sterneckstraße 15
A-9020 Celovec/Klagenfurt
Tel: +43-463-2700-1019
Email: stefanie.mayer@univie.ac.at

Publikationen

Ausgewählte Publikationen

  • Pädagogik gegen Rechts: Ein Kampf gegen Windmühlen? Gesellschaftliche Beschränkungen politischer Bildungs- und Präventionsarbeit, in: FIPU (Hg.). Rechtsextremismus. Band 2: Prävention und politische Bildung. Wien (Mandelbaum), 2016 (gem. mit Bernhard Weidinger)
  • Gendering “the people”. Heteronormativity and “ethnomasochism“ in populist imaginary, in: Ranieri, Maria (Hg.), Populism, Media and Education. Challenging discrimination in contemporary digital societies, London (Routledge), erscheint 2016 (gem. mit Iztok Šori und Birgit Sauer)
  • Provincialising Feminism. Ein Plädoyer für die Verortung akademischer Theoriebildung in feministischen Aktivismen, in: Bargetz, Brigitte/Fleschenberg, Andrea/Kerner, Ina/Kreide, Regina/Ludwig, Gundula (Hg.), Kritik und Widerstand. Feministische Praktiken in androzentrischen Zeiten, Opladen (Barbara Budrich), 2015
  • „Freie Frauen“ gegen den „Genderwahn“. Paradoxe (neue) Allianzen in der (extremen) Rechten, in: Femina Politica, 24(2), 2015 (gem. mit Edma Ajanovic)
  • Bedrohte Räume. Antipluralismus in rechtsextremen bzw. rechtspopulistischen Diskursen in Österreich, in: ÖZP (Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft), 44(2), 2015 (gem. mit Edma Ajanovic und Birgit Sauer)
  • Natural Enemies – Articulations of Racism in Right-Wing Populism in Austria, in: Časopis za kritiko znanosti, domišljijo in novo antropologijo (Journal for the Critique of Science, Imagination, and New Anthropology), 260, 2015 (gem. mit Edma Ajanovic und Birgit Sauer)
  • Intersections and Inconsistencies. Framing Gender in Right-Wing Populist Discourses in Austria, in: NORA (Nordic Journal of Feminist and Gender Research), 22(4), 2014 (gem. mit Edma Ajanovic und Birgit Sauer)
  • Kritisch, feministisch, akademisch – ein Widerspruch in progress, in: Kurswechsel. Zeitschrift für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen, 1, 2013
  • Debating Migration. Political Discourses on Labor Immigration in Historical Perspective, Innsbruck/Wien/Bozen (Studienverlag), 2009 (Hg. gem. mit Mikael Spång)
  • „Totes Unrecht“? Die „Beneš-Dekrete“ – eine geschichtspolitische Debatte in Österreich, Frankfurt (Peter Lang Verlag), 2009