Univ.-Doz. Dr. Anna L. Staudacher, MAS


Universität Wien
Institut für Geschichte
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Österreichische Akademie der Wissenschaften
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Aktualisiert: 2009/10/22

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Forschung

Die Konvertitenreihe: Das Publikationsvorhaben stützt sich auf eine Gesamtaufnahme von Juden, die in Wien und Umgebung zwischen 1782 und 1914 die Taufe angenommen haben, auch jener jüdischen Kinder, die zur Aufnahme ins Wiener Findelhaus zwangsgetauft wurden. Berühmte Literaten, Journalisten, Schauspieler und Regisseure, Komponisten und Musiker, Philosophen, Ärzte und Naturwissenschaftler haben zur Jahrhundertwende die Taufe angenommen. In der überwiegenden Mehrheit waren es jedoch einfache Leute - maximal 8 % der jüdischen Konvertiten waren bzw. wurden später berühmt. In der Zeit von 1782 bis zum Jahr 1914 mögen im Großraum von Wien etwa 13000 Juden "übergetreten" sein, hinzu kommen nahezu 3000 jüdische Findelkinder, die zur Aufnahme ins Findelhaus zwangsgetauft wurden.

Die Reihe erscheint im Peter Lang Verlag:

Die Konvertitenreihe erscheint in Doppelbänden: Darstellung mit Register (Teil 1) und Selektive Edition (Teil 2).
Die Selektive Edition beinhaltet die Eckdaten der Getauften, das Datum der Taufe, die Pfarre, in deren Taufbuch die Taufe eingetragen wurde.
Die Konvertiten werden nach Familien zusammengefaßt: Ehepaare, Eltern mit ihren Kindern, Geschwister, Angaben zum Beruf, zur Herkunft, zu den Eltern, mit weiterführenden Quellenverweisen und gegebenenfalls kurzbiographischen Notizen. Bei Persönlichkeiten, die später im öffentlichen Leben Bedeutung erlangten, folgen einer Kurzbiographie Hinweise auf weiterführende Nachschlagewerke.

In Ergänzung, außer der Reihe:

Im Aufbau ähnlich wie die Konvertitenreihe: mit den Eckdaten, dem alten und neuen Namen bei einem Namenswechsel, Quellenverweise zum Austritt aus dem Judentum und kurzbiographische Notizen mit Hinweisen auf weiterführende Nachschlagewerke bei Prominenten.

Zur Konvertitenreihe siehe:
Jüdische Konvertiten in Wien 1782-1914: Ein Projekt an der Österr. Akad. der Wissenschaften HaGalil 2005/01/04

Wegen jüdischer Religion - Findelhaus. Zwangstaufen in Wien 1816-1868. Frankfurt/M, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien 2001. Teil 1: 496 S., Teil 2: 586 S., zahlr. Abb. und Tab., ISNB 3-631-35198-4 br.
Im Wiener Gebärhaus wurden in den Jahren 1816 bis 1868 mehr als 2500 jüdische Kinder zwangsgetauft und nach der Taufe von ihren jüdischen Müttern getrennt -sie erhielten bis zum Jahr 1843 auch einen anderen Zunamen. Wollte eine jüdische Mutter ihr Kind wiedersehen, so hatte sie sich bis zum Jahr 1861 selbst taufen zu lassen und ihren eigenen Taufschein vorzuweisen. Keine 20 % dieser Kinder haben die Findelpflege überlebt. Es geht hier um Unterschichten, um jüdische Unterschichten. Die Mütter dieser Kinder waren Dienstmägde, Handarbeiterinnen, Köchinnen, sie stammten zumeist aus Ungarn, aus der Slowakei, aus Böhmen und Mähren.
Der 2. Teil enthält in einer selektiven Edition die Namen aller zwangsgetauften Kinder und ihrer Mütter, ihre Herkunft und ihre Eckdaten (Geburtsdaten, Geburtsort, Sterbedaten) sowie nähere Angaben zu den Pflegeeltern, zur Entlassung aus der Findelpflege - mit weiterführenden Quellenverweisen.
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Die Presse 2005/06/11 (Spectrum, IV): Zwangstaufe: Das Wohl und die Tat

Jüdische Konvertiten in Wien 1782-1868. Frankfurt/M, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien 2002
Teil 1: 460 S., Teil 2: 732 S., zahlr. Abb. und Tab., ISNB 3-631-39406-3 br.

Im Jahr 1782 wurde in Österreich das Toleranzpatent für Juden erlassen. Von dieser Zeit bis zum Jahr 1868 nahmen mehr als 3000 Erwachsene die Taufe an - in der überwiegenden Mehrheit keine Intellektuellen, sondern arme Juden, zugewandert aus Ungarn, Böhmen und Mähren. Untersucht werden die Motive und Ursachen, die sie zum Übertritt bewogen hatten. Es gab geheime Taufen und Zwangstaufen, Taufen mit und ohne Bewilligung - und nicht zuletzt die Rückkehr zum Judentum mit dem Jahr 1868, in welchem Juden in Österreich jene Gleichberechtigung erlangten, die zuvor mit dem Empfang der Taufe verbunden war.
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Jüdisch-protestantische Konvertiten in Wien 1782 - 1914. Frankfurt/M, Berlin, Bern Bruxelles, New York, Oxford, Wien 2004
Teil 1: 495 S., Teil 2: 837 S., zahlr. Abb. und Tab.

Vom Jahr 1782 bis zum Ersten Weltkrieg traten in Wien an die 6000 Juden zum Protestantismus über: Viele heirateten gleich nach der Taufe, andere wieder änderten ihre Namen: Kaufleute, Akademiker, Studenten und einfache Leute. Aus den Gesuchen um Namensänderung erfahren wir auch von den Motiven, die zur Annahme der Taufe geführt haben. Die Darstellung basiert auf einer Gesamtaufnahme von evangelischen Taufmatriken und Übertrittsprotokollen der evangelischen Pfarren in Wien, jüdisch-protestantische Konvertiten betreffend.
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Weitere Publikationen *

Projektbericht

Jüdische Konvertiten in Wien 1782-1914. Ein Projekt an der ÖAW beim Institut ÖBL, in: Anzeiger der philosophisch-historischen Klasse (ÖAW), 141. Jg. 2006 (erschienen 2007), 105-159.

Begleitet wird dieses Editionsvorhaben von kleineren Arbeiten, welche thematisch bzw. methodisch miteinander verbunden sind:

Namenkunde

Zu den namenkundlichen Publikationen:
Michael Freund, Sagt der Saurüssel zum Kohn ... in: derStandard.at/Wissenschaft 12.6.2007 und economyaustria.at 15.6.2007

Zur Namensgebung von ausgesetzten Findelkindern, in: Tribüne. Zeitschrift für Sprache u. Schreibung 2001/4, 19 f.

“Ist gestern auf die Nacht No 689 beim Thor zu Ebener Erde niedergelegt gefunden worden” Stefan Krieg - Ein Judenkind, in: Österreichische Namenforschung 29/1-2 (2001), 191-211.

Thür - Thier - Dürr: Phonetische Namensveränderungen in Wiener Matriken und ähnlichen seriellen Quellen, in: Tribüne 2002/3, 19-21.

Konvertitennamen. Der Namenswechsel jüdischer Konvertiten in Wien von 1784 bis 1868, in: Österreich in Geschichte und Literatur 46 (2002), 82-104.

Taussig - Jaussig - Dausek. Namensveränderungen in Wiener Matriken und ähnlichen seriellen Quellen (18./19. Jhdt.), Teil 1, in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (MIÖG) 110 (2002), 329-360.

Taussig - Jaussig - Dausek. Namensveränderungen in Wiener Matriken und ähnlichen seriellen Quellen (18./19. Jhdt.), Teil 2, in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (MIÖG) 113 (2005), 108-134.

“Prius Jacobus Pinckas dictus - nomen datum Aloysius Scharstein” - Zum Namenswechsel jüdischer Konvertiten in Wien und Umgebung, in: Österreichische Namenforschung 30/3 (2002, erschienen 2004), 85-141.

"Banklin Katharina, alt bey 5 Wochen ... auf einer Bank gefunden" - Zur Namensfindung ausgesetzter Findelkinder in Wien und Umgebung (18./19. Jhdt.), in: Österreichische Namenforschung 31/1-3 (2003, erschienen 2004), 97-159.

Von Habnichts, Steinhöger, Bunzel & Penzl. Findelkinder- und Konvertitennamen, Namenswechsel und Namensveränderungen (Wien und Umgebung, 18. und 19. Jhdt.), in: Österreichische Namenforschung 32/1-3 (2004, erschienen 2005), 165-185.

"... bittet er um Änderung seines prononcirten Vornamens" Der Wechsel jüdischer Vornamen in Wien zum Fin-de-siècle, in: Österreichische Namenforschung 33/3 (2005, erschienen 2007), 101-118.

"... bittet um die Bewilligung zur Änderung seines Zunamens" - Der Namenswechsel von ausgrenzenden Namen der Häme und des Spottes bei Juden und Nichtjuden in Wien zum Fin-de-siècle, in: Österreichische Namenforschung 34/1-3 (2006, erschienen 2007), 159-182.

Schriftinterferenzen, Hörfehler und Verballhornungen. Namensveränderungen in Wien im 19. Jhdt., in: 58. Deutscher Genealogentag in Wien, 15.-18. September 2006. Völkerbewegungen, Wanderungen, alle Wege führen über Wien. CD Heraldisch-Genealogische Gesellschaft "Adler", Wien [2007].

Rituelle und bürgerliche Vornamen in den Geburtsmatriken der Israelitischen Kultusgemeinde Wien: Sechshaus, in: Adler. Zeitschrift für Genealogie und Heraldik 24/8 (2008), 377-382.

Rituelle Namen in Wien. Die jüdischen Geburtsmatriken Wien-Sechshaus, 1869-1891, in: Maajan - Die Quelle. Zeitschrift für jüdische Familienforschung 91 (Juni 2009), 3308-3312.

Paläographie, Quellen & EDV

Methoden- und Quellenbeschreibung, in: Wegen jüdischer Religion - Findelhaus. Wien 2001, Teil 1, 15-64.

Namensveränderungen und Initialen, ebd., 361-433.

Abkürzungen und veraltete Ausdrücke <mit alten Datierungsweisen>, ebd., 437-481.

Von Kreuzeln, X-erln, Nockerln und anderen Handzeichen, in: Österreich in Geschichte und Literatur 47 (2003), 322-341.
DIE ZEIT - online, 2005/01/04 (=DIE ZEIT 2005/2 2005/01/05, 28)
.

Kreuzel & Nockerln. Von Hand- und Todeszeichen. Hand- und Todeszeichen in seriellen Quellen des 19. Jhdts., in: Das Konkrete als Zeichen. 12. Internationaler Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Semiotik, Universität Stuttgart, 9.-12.10.2008, 124.

Die alte jüdische Kursive - Das Alphabet: Rituelle Namen in den Geburtsmatriken der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, in : Maajan - Die Quelle. Zeitschrift für jüdische Familienforschung 88 (Sept. 2008), 3160-3164.

Die alte jüdische Kursive - Teil 2: Die Ligaturen: Rituelle Namen in den Geburtenbüchern der IKG Wien, in: Maajan - Die Quelle. Zeitschrift für jüdische Familienforschung 89 (Dez. 2008), 3208 f.

Kreuzel & Nockerln. Von Hand- und Todeszeichen in seriellen Quellen des 19. Jahrhunderts in Wien und Umgebung [Druckfassung des Vortrages zur Tagung "Das Konkrete als Zeichen. 12. Internationaler Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Semiotik. Univ. Stuttgart, 9.-12.10.2008] (im Erscheinen).

Alltagsgeschichte der Juden in Österreich-Ungarn, Notzivilehe

Die Aktion Girondo. Zur Geschichte des internationalen Mädchenhandels in Österreich-Ungarn um 1885, in: Heide Dienst, Edith Saurer (Hrsg.), "Das Weib existiert nicht für sich" (= Österreichische Texte zur Gesellschaftskritik 48, Wien 1990), 97-138.

"Wenn Sie sich taufen lassen ..." Verführung Minderjähriger und Zwangstaufen in Galizien um die Jahrhundertwende, in: Das jüdische Echo 15 (1991), 133-138.

Zwangstaufen in Wien 1776-1868. Die Taufe jüdischer Kinder und wie sie ihren Müttern “abgenommen” wurden, in: Wiener Geschichtsblätter 58 (2003), 94-103.

"... und ist am 17. Juli 1868 zu seinem väterlichen Glauben, zum Judentum zurückgekehrt" - Die Rückkehr zum Judentum in Wien von 1868 bis 1878, in: Studien zur Wiener Geschichte. Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Wien 59 (2003, erschienen 2004), 299-334.

Die Trauungsbücher der Zivilmatriken in Wien. Das erste Trauungsbuch 1870-1882, in: Adler. Zeitschrift für Genealogie und Heraldik 24/1 (2007), 41-64 [mit biogr. erweitertem Index, Teil 1: A-K]; Fortsetzung: 24/3 (2007), 149-164 [biogr. erweiterter Index, Teil 2: K-Z].

Die Trauungsbücher der Zivilmatriken in Wien. Das zweite Trauungsbuch 1883-1894, in: Adler. Zeitschrift für Genealogie und Heraldik 24/4 (2007), 201-116 [mit biogr. erweitertem Index, Teil 1: A-K]; Fortsetzung: 24/7 (2008), 353-375 [Teil 2: K-Z].

Die Trauungsbücher der Zivilmatriken in Wien. Das dritte Trauungsbuch 1894-1899, in: Adler. Zeitschrift für Genealogie und Heraldik 25/2 (2009), 89-104 [mit biogr. erweitertem Index, Teil 1: A-M]; Fortsetzung: 25/3 (2009), 149-162 [Teil 2: M-Z].

Zwischen Emanzipation und Assimilation. Jüdische Juristen im Wien des Fin-de-Siècle (im Erscheinen).

Biographien

Anshel Schorr, 1871-1942, Theaterdirektor, Regisseur, Theaterschriftsteller; David Schreiber, 1874-1942, Politiker, Rechtsanwalt; Uri Schrage Feiwel Ha-Lewi Schreier, 1819-1898, Rabbiner; Moses Schrenzel, 1838-1912, Publizist, in: Österr. Biogr. Lexikon 11.

Isidor Singer, 1859-1939, Schriftsteller, Übersetzer, Herausgeber, in: Neue Deutsche Biographie (im Erscheinen).

Arbeiterbewegung

Sozialrevolutionäre und Anarchisten. Die andere Arbeiterbewegung vor Hainfeld (= Österreichische Texte zur Gesellschaftskritik 39, gekürzte gedr. phil. Diss. Wien 1988).

Die sozialrevolutionäre Bewegung in Galizien 1876-1884 (ungedr. Hausarbeit am IfÖG / Univ. Wien, Wien 1986).

Der Bauernagitator Stanislaw Stojalowski: Priester, Journalist und Abgeordneter zum Österreichischen Reichsrat, in: Römische Historische Mitteilungen 25 (1983), 165-202.

Die Anfänge der sozialistischen Arbeiterbewegung im Spiegel der Nuntiaturberichte aus Wien, in: Römische Historische Mitteilungen 27 (1985), 357-379.

Die Zukunft. Organ der revolutionären Sozialisten (1892-1895). Zur Geschichte der "anderen Arbeiterbewegung" nach Hainfeld (Edition Wilde Mischung 1, Monte Verità: Wien 1992).

* "im Erscheinen" - in den Druckfahnen korrigiert bzw. als Manuskript abgegeben.

... und im Internet

Konvertitennamen in Wien 1748 - 1868, in: HaGalil, 2003/02/09
Die Rückkehr zum Judentum 1868 -1878, in: HaGalil, 2003/04/12
Zum Namenswechsel jüdisch-protestantischer Konvertiten in Wien 1782-1914, in: HaGalil, 2004/02/03


Rezensionen zur Konvertitenreihe

Adler. Zeitschrift für Genealogie und Heraldik 2001/4, 2002/7, 2002/8 und 2005/2
Die Gemeinde. Offizielles Organ der israelitischen Kultusgemeinde Wien 2002/534
David. Jüdische Kulturzeitschrift 2005/66
The Journal of Modern History 2005/77
Maajan - Zeitschrift für Jüdische Familienforschung 2003/66 und 2006/80
Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 2003/110 und 2005/113
Österreich in Geschichte und Literatur 2002/6
Wiener Geschichtsblätter 2007/2
Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit 2007/2


Vorträge

Elisabetha von Habnichts, in der k.k. Burg gefunden - Findelkinder in Wien im ausgehenden 18. Jhdt. Zonta International, 11.2.2003.

Zwangstaufen und Konvertiten in Wien 1782-1868. Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung, 4.3.2003.

Von Habnichts, Steinhöger, Bunzel & Penzl: Findelkinder- und Konvertitennamen in Wien, Namenswechsel und Namensveränderungen. XVIII. Namenkundliches Symposium Kals am Großglockner, 12.-15. Juni 2003, 12.6.2003.

Konvertitennamen. Der Namenswechsel jüdischer Konvertiten im 18. und 19. Jahrhundert. 31. Österreichische Linguistiktagung, 6.12.2003.

Von Hand- und Todeszeichen. Kreuzeln in Wiener Matriken und Protokollen, 18. und 19. Jahrhundert. Ort: Universität Wien, Institut für Geschichte, 7.1.2004.

Von Namen & Kreuzeln: Handzeichen, Findelkinder- & Konvertitennamen. Science-Week der Universität Wien in der Wr. Urania, 12.5.2004.

"... bittet er um Änderung seines prononcirten Vornamens" - Der Wechsel jüdischer Vornamen zum Fin-de-siècle in Wien. XIX. Namenkundliches Symposium Kals am Großglockner, 4.6.2004.

Konvertitennamen in Wien. University Meets Public, Volkshochschule Brigittenau, 20.10.2004, Urania, 28.10.2004.

Hartenstein - "auf einem harten Stein gefunden". University Meets Public, Urania, 4.11.2004, Volkshochschule Brigittenau, 16.11.2004.

Zur Namensfindung ausgesetzter Kinder. 32. Österreichische Linguistiktagung, onomastische Sektion, Salzburg, 13.11.2004.

Von Kreuzeln und Todeszeichen. University Meets Public, Urania, 16.12.2004.

Die Rückkehr zum Judentum. University Meets Public, Urania, 24.2.2005, VHS Floridsdorf 28.2.2005, VHS Brigittenau 1.3.2005.

"... bittet Genannter um Bewilligung der Änderung seines Zunamens". Zum Namenswechsel bei Juden, Konvertiten und Nichtjuden in Wien zum Fin-de-siècle. XX. Namenkundliches Symposium, Kals am Großglockner, 2.6.2005.

Taussig - Jaussig - Dausek (Namensveränderungen), University Meets Public, VHS Brigittenau 8.6.2005, Urania 9.6.2005.

Namenswechsel: Die Hämenamen der Juden in Wien. 33. Österreichische Linguistiktagung, Institut für Sprachwissenschaft - Universität Graz, 30.10.2005.

Konvertitennamen in Wien. University Meets Public, VHS Hietzing 26.4.2006.

Jüdische Konvertiten in Wien 1782 - 1914. University Meets Public, Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung 3.5.2006.

Wix - Zsolnay, Moldauer - Molden : Der Namenswechsel der Juden in Wien zur Jahrhundertwende. University Meets Public, Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung 4.5.2006.

Der Namenswechsel von Kohn & Löwy und anderen Namen "mit jüdischem Klang" in Wien zum Fin-de-Siecle. XXI. Namenkundliches Symposium, Kals am Grossglockner, 8.6.2006.

Jüdische Konvertiten in Wien 1748-1914, Moderation: Univ.-Prof. Gerald Stourzh. Univ. Wien, Hauptgebäude, Institut für Geschichte, Geschichte am Mittwoch, 28.6.2006.

Schriftinterferenzen, Hörfehler und Verballhornungen. 58. Deutscher Genealogentag in Wien. Kardinal König Haus. 16.9.2006.ituelle und brgerliche Vornamen in den Geburtsmatriken der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien im 19. Jhdt. XIII. Namenkundliches Symposium, Kals am Grossglockner, 5.6.2008.

Der § 64 ABGB - Austritt oder Konversion? - Das erste Trauungsbuch der Civilmatriken des Wiener Magistrates 1870 - 1882. Wiener Rechtsgeschichtliche Gesellschaft, 14.11.2006: http://www.univie.ac.at/wrg .

Namensveränderungen in Wien im 19. Jhdt. 34. Österreichische Linguistiktagung, Univ. Klagenfurt, 10.12.2006.

Amtlicher Name - eigenhändige Unterschrift. XXII. Namenkundlisches Symposium, Kals am Großglockner, 14.6.2007.

Rituelle und bürgerliche Vornamen in den Geburtsmatriken der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien im 19. Jhdt. XXIII. Namenkundliches Symposium, Kals am Grossglockner, 5.6.2008.

Kreuzel & Nockerln. Von Hand- und Todeszeichen, 12. Internationaler Kongress der Dt. Gesellschaft für Semiotik. Das Konrete als Zeichen. Univ. Stuttgart, 10.10.2008.

Die Austritte aus dem Judentum in Wien, 1868-1914. Moderation: Univ.-Prof. Dr. Ernst Bruckmüller, Univ. Wien, Hauptgebäude, Institut für Geschichte, Geschichte am Mittwoch, 26.11.2008.

SOUNDEX. Ein System für die Namentranskription. Workshop am Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika der ÖAW, Wien 29.1.2009: Abstract

Doppelte Identität – Marranentum in Wien? Ad fontes! „Ausgetretene“, Konvertiten und Revertiten in Wien 1782-1914. Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Potsdam in Kooperation mit dem Geschichtsforum Jägerstraße, Berlin, Berlin 23.3.2009: Abstract English Abstract

Zwischen Emanzipation und Assimilation: Jüdische Juristen in Wien des Fin de Siècle. Hans Kelsen: Leben - Werk - Wirksamkeit. Internationale Tagung für Rechtsgeschichte Österreichs der ÖAW und des Hans Kelsen-Instituts, Wien, 20.4.2009: Abstract

Prominente jüdische Konvertiten in Wien, Prag, Innsbruck ... und Meran. Accademia di Studi Italo-Tedeschi, Seminar Mythos und Wirklichkeit des Kaiserreichs Österreich - Ungarn, Meran 28.4.2009.

Blümle, Rikl, Sorl - Rituelle jüdische Mädchennamen in Wien (2.H. 19. Jhdt.), XXIV. Namenkundliches Symposium, Kals am Grossglockner, 18.6.2009: Abstract

2009/12/06 Alt-Österreich in jüdischen Familiennamen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, 37. Österreichische Linguistiktagung, Universität Salzburg.


Kleinausstellungen

Von Hand- und Todeszeichen. ÖBL/ATJB 1, Fleischmarkt 22/2/3, 21.12.2004, 21.-23.2.2005
ATJB - 10 Jahre an der ÖAW: Zwangstaufen, Konvertiten, Namenswechsel & Handzeichen. ÖBL/ATJB 1, Fleischmarkt 22/2/3, 23. un
d 24.8.2006

Austritte aus dem Judentum 1868-1914: Zum Abschluß des Manuskriptes "... meldet den Austritt aus dem mosaischen Glauben", ÖBL/ATJB 1, Bäckerstraße 5/3, 29.6.2009


Curriculum vitae

Persönliche Daten

1.2.1946 geboren in Schönau i.M., Vater: Erwin Staudacher, Mutter: Margarethe Apollonia, geb. Treutwein; adoptiert von DDr. Anna Staudacher.

Ausbildung und wissenschaftlicher Werdegang

1966-1972 Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Wien
1972-1976

Studium der Politologie, Geschichte und Romanistik an der Universität Lausanne. Diplôme d'aptitude à l'Enseignement du Français Moderne

1981 Promotion zum Dr.phil. an der Univ. Wien - Dissertation: Sozialrevolutionäre und Anarchisten. Ein Beitrag zur Geschichte der radikalen Arbeiterpartei Österreichs 1880-1884 (gedruckt 1988)
1981-1983 Studienaufenthalte am Historischen Institut beim Österreichischen Kulturinstitut in Rom
1983-1986 Ausbildungskurs am Inst. für Österr. Geschichtsforschung an der Univ. Wien - Institutsarbeit: Die sozialrevolutionäre Bewegung in Galizien 1876-1884. Hausarbeit IfÖG 1986, a.o. Mitglied des IfÖG
1986-1995 Studienaufenthalte in Polen (Praktikantin am Histor. Institut an der Univ. Krakau, Polonicum - Univ. Warschau), Israel (Ulpan Akiva), Cincinnati/OH (American Jewish Archives - Bernard & André Rappaport Fellow), Rom (Histor. Institut beim Österr. Kulturinstitut)
ab 1989 Lehraufträge an der Universität Wien - Institut für Geschichte
1989-1995 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Juden in Österreich (ATJB - Austrian Jewish Biography)
ab 1996 An der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, dem Institut ÖBL für die ATJB zugeteilt
2000 Venia legendi für das Fach Neuere Österreichische Geschichte, Univ. Wien, Habilitationsschrift: Wegen jüdischer Religion - Findelhaus (gedruckt 2001)

© Anna L. Staudacher