Projekte

„blaugrüngelb“, Joana 2009

Die wichtigsten Drittmittelprojekte / Projektleitungen

  • Elise-Richter-Stelle des FWF  am Institut für Germanistik, Universität Wien
    Projekt: NOTWENDIGE VERSCHRÄNKUNGEN: POSTCOLONIAL-QUEER. Postkoloniale Theorien und Queertheorien im Dialog mit deutschsprachiger Literatur. Zu den Wechselwirkungen theoretischer Erkenntnisse und literarischer Erkundungen
    Laufzeit: 2009-2011
    Herkunft: Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
    Volumen: Personalkosten EUR 61.240 (Senior-Postdoc-Satz) p.a., projektspezifische Kosten bis EUR 15.000 p.a.
  • Hertha-Firnberg Nachwuchsstelle des FWF am Institut für Germanistik, Universität Wien
    Projekt: Notwendige Verschränkungen. Postkoloniale Theorien und Gendertheorien als Perspektiven für die germanistische Literaturwissenschaft
    Laufzeit: 2006-2008
    Herkunft: Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
    Volumen: EUR 158.000.- Personalkosten sowie EUR 21.000 für Material, Hilfskräfte, Reisen etc.

  • Projektleitung des Forschungsprojekts Produktive Differenzen: Geschlechterforschung als Beobachtung und Performanz von Differenz“ am Forschungsschwerpunkt Gender Studies des Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst (gemeinsam mit Sibylle Moser)
    Laufzeit: 7/2002 bis 7/2003
    Herkunft: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst
    Volumen: Euro 92.950.-
  • Projektleitung für die Konzeption und Implementierung einer Website produktive differenzen – forum für differenz und genderforschung zum Forschungsprojekt Produktive Differenzen: Geschlechterforschung als Beobachtung und Performanz von Differenz, finanziert vom Fonds der Österreichischen Nationalbank, http://differenzen.univie.ac.at (gemeinsam mit Sibylle Moser)
    Laufzeit: 7/2002-7/2003
    Herkunft: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank
    Volumen: Euro 21.800.-
  • Erwin-Schrödinger Auslandsstipendium „Autobiographie oder Genre-(in)-Trouble“, Berkeley, CA, University of California at Berkeley, Beatrice M. Bain Research Group  Laufzeit:  09.2001 bis 09.2002
    Herkunft: Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
    Volumen: ca. Euro 32.000.-

 

Projektantrag eingebracht:

Theorizing Pornography ׀ Die Pornografie theoretisieren

Matthias Schmidt/Ursula Knoll/Anna Babka

Theorizing Pornography

 

Research Platform

Theory and Methodology of Transdisciplinary Pornography Research

Concepts | Strategies | Bibliography

Abstract

The objective of this project is the collection and critical, comparative reflection of existing theorizations of pornography. Present research, which is manifold and often scattered across different disciplines is synthesized according to its varying approaches and results and subjected to a methodological critique. Thereby, a corpus of existent theorizations is established for the first time. On this basis, further research on and interpretations of pornography can be developed in a methodologically reflected and context-sensitive way.

The research project consists of two parts: In an empirical first part, a corpus of literature relevant for the research on pornography is compiled: Influential theoretical concepts across disciplinary boundaries are assembled in a comprehensive bibliography. Based on this compilation, the existing, heterogeneous scientific approaches are analyzed according to their theoretical and methodological modi operandi. This enables a critical comparison of so far disconnected approaches. In the second part of the project, these approaches are classified in a comparative glossary: Theorems are reconstructed, contextualized, related to one another, and thereby refocused as useful figures of thought. Additionally, central texts are discussed and made accessible in an commented bibliography. This critical contextualization and refocusing reframes previous, oftentimes unrelated theorizations in a reflected and functionally accessible way. The results of the project (bibliography, comparative glossary, and annotated bibliography) are made available in an expandable online database. With this, we aim at an interactive, bilingual research platform, which simultaneously contributes to scientific networking and theoretical-methodological orientation. According to the transdisciplinary, comparative character of the project, research is conducted in close co-operation with the UC Berkeley (Department of Rhetoric, German Department) and supported by an international board of experts.

  • The project team’s initial publication on the topic:

Anna Babka / Ursula Knoll / Matthias Schmidt: „Pornografie theoretisieren. Zur Aktualität eines disparaten Forschungsfeldes. In: Medien & Zeit. Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart, JG 30 (2) 2015, S. 5-14.

 

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Die Pornografie theoretisieren

 

Forschungsplattform zur Theorie und Methodologie

transdisziplinärer Pornografieforschung

Begriffe | Strategien | Bibliografie

Abstract

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, die bestehenden Theoretisierungen von Pornografie zusammen zu tragen und aneinander kritisch zu reflektieren. Das bedeutet, die bisher unternommenen, oftmals verstreuten und vielgestaltigen Annäherungen zu versammeln, nach ihren Zugriffsweisen und Erkenntnissen zu systematisieren und einer methodologischen Kritik zu unterziehen. Dadurch soll erstmalig ein Korpus der bestehenden Theoriearbeit zur Auseinandersetzung mit Pornografie erarbeitet werden, auf dessen Basis eine methoden- und kontextsensible weitere Erforschung und Interpretation forciert werden kann.

Das Forschungsprojekt ist zweiteilig angelegt: In einem empirisch ausgerichteten Grundlagenteil wird ein Korpus für die Pornografieforschung relevanter Literatur erstellt: Die wirksam gewordenen theoretischen Grundkonzepte werden – über disziplinäre Grenzen hinweg – versammelt und erstmalig in einer umfassenden Bibliografie erfasst. Auf dieser Basis werden die bestehenden, heterogenen wissenschaftlichen Auseinandersetzungen auf ihre theoretischen und methodologischen Vorgehensweisen hin analysiert. Dadurch wird ein kritischer Abgleich bisher nicht vernetzter Ansätze ermöglicht, der – in einem zweiten, theoretischen Abschnitt – in Form eines komparativen Glossars systematisiert wird: Die Theoreme werden rekonstruiert, kontextualisiert, aneinander geschärft und so als Denkfiguren nutzbar gemacht. Parallel dazu werden die zentralen Basistexte in einer kommentierten Bibliografie erschlossen und diskutiert. Durch diese kritische Verortung und Konturierung wird die bisher geleistete, oftmals unverbundene Theoriearbeit in einer reflektierten und funktional anschlussfähigen Form zugänglich gemacht. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes (Bibliografie, komparatives Glossar und kommentierte Bibliografie) werden dazu im Rahmen einer erweiterbaren Online-Datenbank zur Verfügung gestellt. Angestrebt wird eine interaktive, zweisprachige Forschungsplattform, die gleichermaßen einen Beitrag zur Wissenschaftsvernetzung und einer theoretisch-methodischen Orientierung leistet. Entsprechend der transdisziplinären, komparativen Ausrichtung des Projektes wird es in enger Kooperation mit der UC Berkeley (Department of Rhetoric, German Department) durchgeführt und von einem international besetzten Board von Expert_innen begleitet.

Abgeschlossene Projekte bzw. Projektmitarbeit

Projektmitarbeit:

GESCHLECHTERROLLEN UND GENDERFORSCHUNG IN RUMÄNIEN UND ÖSTERREICH. EINE KONSTRASTIVE UNTERSUCHUNG LITERARISCHER UND MEDIALER QUELLEN (2009-2010) — Wien/Bukarest

Eine Kooperation zwischen der Universitatea Spiru Hare, Bukarest, The Faculty of Foreign Languages und der Universität Wien, Institut für Germanistik

Weitere Informationen / Further information on the project

Interview mit Susanne Hochreiter (Projektleitung) in Uni-Online

Projektmitarbeit:

Narrative im postimperialen Kontext. Nation bildung im zentraleuropäischen Raum / Narratives in the Postimperial Context. Nation Building and the Central European Literary Field (2012-2014) — Wien/Zagreb

Im Rahmen eines WTZ – Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit. Mobilitätsförderung für bilaterale und multilaterale Forschungsprojekte des OEAD.

Projektleitung:Wolfgang Müller-Funk, Marijan Bobinac, ProjektmitarbeiterInnen: Emilija Mancic, Ursula Knoll, Matthias Schmidt, Gerald Lind, Anna Babka

Das Projekt geht von der Frage nach Berührungspunkten im kulturellen Gedächtnis und den Konstruktionsprinzipien gemeinsamer kultureller Strukturen in der ehemaligen Habsburger Monarchie aus. Die komplexen Wechselbeziehungen auf diesem Gebiet werden unter dem Begriff des Imperialen subsumiert. Dabei können die imperialen und postimperialen Ansätze sowohl die realen gesellschaftlichen Machtverhältnisse als auch die durch sie bedingte Praxis der symbolischen und narrativen Identitätskonstruktionen in der „Habsburgischen Kult

Projektmitarbeit:

Begegnungen und Bewegungen: österreichische Literaturen (2013-2014) — Wien/Usi nad Ladem

Literatur ist neben anderen Medien und Künsten eine überaus bedeutsame öffentliche Ausdrucksform für Menschen mit so genanntem „Migrationshintergrund“. Während jedoch etwa in Deutschland in den letzten Jahren vermehrt wissenschaftliche Arbeiten zu literarischen Produktionen von eingewanderten Autor/innen vorliegen, gibt es in Österreich bislang wenig systematische Beschäftigung mit diesem Thema.

Das geplante Projekt knüpft an diese Forschungslücke an und will an einer Bestandsaufnahme der Literatur sowie ausgewählter Zeitschriften-Texte von eingewanderten Autor/innen in Österreich mit besonderem Schwerpunkt auf jene, die aus der Tschechischen Republik bzw. der Tschechoslowakei immigriert sind arbeiten. Eine zentrale Aufgabe des geplanten Projekts wird es sein, den Forschungsgegenstand einzugrenzen, ohne die zu untersuchenden Textproduktionen auf Biografismen und Ethnisierungen sowie Geschlechterstereotype festzuschreiben. Sorgfältig wird dabei zwischen ausgewiesen autobiografischen Texten und textuellen Strategien der Konstruktion und Figuration von Migration und MigrantInnen zu unterscheiden sein. Die heuristischen Begriffe „Migration“, „Migrationsliteratur“, inter- und transkulturelle Literatur, internationale Literatur etc. werden in der Projektarbeit einem Reflexionsprozess unterzogen.

Team:

Leitung — Susanne Hochreiter/Renata Cornejo

Mitarbeit — Anna Babka/Sandra Vlasta/N.N.

Weitere Projektmitarbeiten

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin, mehrteiliges Projekt der AG Kulturwissenschaften/Cultural Studies:
    – Erarbeitung des Konzepts zur Einrichtung des Graduiertenkollegs „Narrationen im medialen Wandel“, Antragstellung für den FWF
    – Implementierung einer Serie von kulturwissenschaftlichen Graduiertenkonferenzen
    – Konzept und Organisation der 1. Konferenz: „Narrationen im medialen Wandel“(4.-6.4.2002)
    – Verfasserin der angeschlossenen Begleitstudie „Institutionalisierung von Kulturwissenschaften/Cultural Studies im europäischen Vergleich“, 8/1999-8/2001 (gemeinsam mit Hildegard Haberl) [pdf-download]
  • Projektmitarbeit am Impulsforschungsprogramm „Gender IT!“ des österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst
    Projektentwurf  „Die Medialität von Geschlecht. Zum Verhältnis von Geschlecht und IKT in wissenschaftskommunikativen und -organisatorischen Prozessen“ [pdf-download], 2002-2003(gem. mit Gerald Posselt)
  • Wissenschaftliche Mitarbeit am empirischen Forschungsprojekt „Organisationsprozesse feministischer Wissenschaften in inner- und außeruniversitären Zusammenhängen: Bedingungen — Möglichkeiten –Hemmnisse“, 10/2002-8/2003
    http://www.vfw.or.at/activity/Projekt02.html [Endbericht: pdf-download]
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt: „Ingeborg Bachmann als Leserin. Ihre Privatbibliothek als Ort einer literarischen Spurensuche.“ Projektleiter: Robert Pichl, 1993-1998
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt einer historisch-kritischen Werkausgabe von Ingeborg Bachmanns „Todesarten“-Zyklus (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung); Projektleiter: Robert Pichl/Universität Wien, Institut für Germanistik, 1993 – 1995