Andreas Riedl

Andreas RIEDL (Ass.-Prof. Mag. Dr.)

Vice-Director of Studies SPL29
IT representative of the Department of Geography and Regional Research
Head of the Hyperglobe Research Group (HRG)

Andreas Riedl globe

 


Führungen am Hyperglobus (Sphärisches Display) können gerne individuell vereinbart werden.

 

 
Eckdaten

Hypergloben erlauben sensationelle Ein- und Ausblicke auf die Erde, wie sie sonst nur Raumfahrern vorbehalten sind.

Auf einer riesigen Globuskugel mit 1,2 m Durchmesser (Mst 1: 10 Mio) kann man verblüffend wirklichkeitsnah die Erde erleben – mit spektakulären Darstellungen und Animationen von Wetterabläufen, Kontinentaldrift,  Flugbewegungen, Vulkanausbrüchen, Tsunamis, Klimaveränderung, ....

Die Darstellungsform taktiler Hyperglobus eignet sich insbesondere für Schulen, ScienceCenter, Forschungseinrichtungen, Museen sowie für die Öffentlichkeitsarbeit.

SphaerischesDisplay

Ein Hyperglobus zielt darauf ab, verschiedene weltumspannende Prozesse anschaulich, zeitnah und dynamisch zu visualisieren. Insbesondere sollen neue Ausdrucksformen mit unterschiedlichen Komplexitätsgraden und (didaktischen) Methoden zur optimalen Aufbereitung und Visualisierungen globaler Prozesse dienen.

Das Themenspektrum dieser Global-Stories kann sich an aktuellen gesellschaftlichen und geowissenschaftlichen Fragestellungen orientieren und u.a. dazu dienen, Forschungsergebnisse unterschiedlicher Disziplinen in einem globalen Kontext zu präsentieren. Insbesondere können geologische und geophysikalische Prozesse als auch Themen bzgl. Klima, Flora, Fauna, Umweltschutz, Ökologie, Bevölkerung, Kultur, Geschichte, Verkehr, Wirtschaft, Militär, sowie extraterrestrische Themen (Planeten, Monde, Universum) zugänglich gemacht werden.

 

 

 

 

 

 

 


Inhalt einer Vorführung:
Aufbau und Funktionsweise eines Hyperglobus, ein Blick hinter die Kulissen, sowie etwa 20 von ca. 300 Themen (aus der "StoryLibrary", je nach Interesse)

Dauer:
ca. 1 Stunde (+/- je nach Fragen, Interesse ...)

Zeitfenster:
zwischen 9:00 und 18:00

Kosten:
keine - wir sehen das als Service am Steuerzahler ;-)

Teilnehmerzahl:
10 - 15 (max. 25) - Kindergartengruppen, Betriebsausflüge, Vereinsaktivitäten, Schulklassen, Familientreffen, Konferenzexkursionen ...

Weitere Infos:
http://www.globoccess.at/ (Rubrik Content beinhaltet einen Themenkatalog)
http://science.orf.at/science/news/145109
http://homepage.univie.ac.at/andreas.riedl/

http://www.onb.ac.at/globenmuseum.htm
(weltweit größte, öffentlich zugängliche Globensammlung)

Wenn Sie konkrete terminliche Wünsche haben lassen Sie es mich bitte wissen.

Ort:
Inst. f. Geographie und Regionalforschung
Universitätsstraße 7
Stiege III, 1. Stock
Raum C115


Größere Kartenansicht 

MitarbeiterInnen des Arbeitsbereich Kartographie und Geoinformation vom Institut für Geographie und Regionalforschung sind an der Weiterentwicklung dieser nächsten Generation von digitalen Globen federführend beteiligt. Diese sogenannten taktilen Hypergloben haben einen Durchmesser von bis zu zwei Metern. Dabei wird ein digitales Abbild auf einen materiellen Globenkörper im realen Raum abgebildet, d.h. mit Hilfe von Projektoren und Prismen werden von innen z.B. Satellitenbilder von Erdoberfläche und Wolken auf die Außenhaut des sphärischen Displays gestrahlt.

Aktuell setzten sich die Hyperglobe Research Group (HRG, seit 2005) des Instituts für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien mit dem Potential sphärischer Displays und deren Eignung zur Visualisierung globaler Sachverhalte sowohl theoretisch als auch angewandt auseinander.

Der Einsatz in Forschung und Lehre erfolgt insbesondere zu den Themenfeldern Typisierung und neue Anwendungsbereiche von 3D-Displays, Projektionsverfahren, Interaktionsmöglichkeiten, Wissenstransfer, Softwaretechnische Maßnahmen zur Erhöhung der Bildqualität und Steigerung der 3D-Performance. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung neuer digitaler Ausdruckformen und ihre Integration in multimediale Kommunikationssysteme. Das Ziel besteht dabei darin, real ablaufende Prozesse auf der Erdoberfläche möglichst anschaulich, zeitnah und dynamisch zu vermitteln. Die Ergebnisse dieser Forschung werden in anderen Disziplinen verwendet, um die erarbeiteten Resultate mit Hilfe der verbesserten Visualisierungstechniken anschaulicher darzustellen.