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Entschlossen Kalligraphie zu lernen?

Antiqua

Es braucht nicht viele Bögen in der Antiqua - aber das "O" zum Beispiel hat schon seine Tücken! Damit es optisch der gleichen Höhe seiner Nachbarbuchstaben entspricht, muß man es einen Hauch größer Schreiben.

Unziale
Textur
Kursive
Fraktur

Am Ende eines Schwunges Feder kippen und mit der Kante in einem dünnen Strich ausklingen lassen.

Schreibschrift

Mit solchen Bögen und Schwüngen lernen wir die letzten Elemente zur Antiqua.

Bei mit der Hand Geschriebenem, gelten Regeln bestenfalls als Richtlinien. Es gibt Erfahrungswerte, die man beachten sollte, doch Schriften wandeln sich mit dem Zeitgeist und mit dem Ort ihres Entstehens.

Der Ansatzwinkel der Antiqua liegt bei ca. 40°. Die Höhe der Großbuchstaben entspricht ca. der siebenfachen Federbreite.

Tipps und Tricks:

Die Stämme werden nicht ganz an die Grundlinie gezogen.

Die sanften Schwünge (wie auch Serifen) erleichtern dem Geübten die Buchstaben zu stabilisieren.

Flach angesetzt verbindet der kleine Schwung den Stamm mit den größeren Bögen.

Buchstaben lassen sich zusammenfügen!

Beim Schreiben auf die Innenräume konzentrieren!

Die auslaufenden Schwünge der runden Buchstaben müssen sich nicht treffen! Nichts schafft schönere Verbindungen als das Auge des Betrachters. Die kleinen Zwischenräume machen die Buchstaben eleganter.

V+V=W

Beim "N" 45°

Die Antiquabuchstaben als Majuskelschrift sollten gesperrt (mit größeren Abständen zueinander) geschrieben werden. Ein Geheimnis dieses Alphabets liegt in der individuellen Ausstrahlung jedes einzelnen Buchstabens und dem sich dennoch Einordnen in eine Gemeinschaft. Keines der Zeichen verzichtet auf seine eigene Ästhetik - diese gemeinsame Eigenschaft verbindet im Wort zum Ganzen.

Der Umgang mit der Schreibfeder

 - die ersten Schritte!

Zur Sicherheit noch ein zweites mal.