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Die Antiqua

Die Antiqua gehört den runden Schriften an und wie schon beschrieben, ist sie römischen Ursprungs. Die Strichbreite variiert und die Schäfte werden häufig mit Serifen abgeschlossen. Durch die Jahrhunderte hat sie ihre Form immer wieder dem Zeitgeist angepasst und ist noch immer gängige Verkehrsschrift.

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Antiqua
Unziale
Textur
Kursive
Fraktur

Die Antiqua ist für den Anfänger bestens geeignet. An ihr lernt man senkrechte wie waagrechte Striche genauso, wie große und kleine Rundungen. Fehler stechen ins Auge, sie ist noch immer geläufige Verkehrsschrift. Das Schriftbild der Antiqua ist ja jedem vertraut. Versucht man sich an ihren komplizierteren Formen, braucht man zur Ausführung ein hohes Maß an Disziplin und Ruhe. Sie kann sehr würdevoll wirken und wird darum gerne in Urkunden oder in Ehrenschreiben verwendet. Wer die Antiqua beherrscht, hat nur einen kurzen Weg zu ihrer Schwesterschrift, der Kursiven. Mit diesen beiden Schriften im Gepäck, verfügt man über zwei willige Arbeitstiere - geeignet zu vielerlei Anlässen. Wer Monumentales für eine Überschrift sucht, greift zu den Großbuchstaben der Antiqua. Ein wenig gesperrt geschrieben wird sie zum Ebenbild ihres römischen Vorbilds, der Capitalis Monumentalis.

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