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ILLUMINIERTE HANDSCHRIFTEN AUS ÖSTERREICH
(ca. 780 - ca. 1250)


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Rein

Addenda und Corrigenda zu F. Simader, Neue romanische Handschriften aus dem Zisterzienserstift Rein, in: Codices Manuscripti 34/35 (2001), 1-14.

S. 3: statt "850" lese "870".
S. 4, Anm. 37: Die Schreibweise "Cvp." für Handschriften der ÖNB wurde leider generell in "Cod." umgewandelt - mit Cod. 655 ist die Handschrift der ÖNB gemeint - in Linz gibt es keine Handschrift mit dieser Signatur.
S. 6, Anm.50: Auf der CD-ROM zu den romanischen Handschriften aus Seckau (Zotter, Seckau, 1999) befindet sich zwar eine Abbildung von Graz, UB, Cod. 1046, fol. 1r, doch ist diese über das Benützermenü der CD-ROM nicht zu erschließen, da die Handschrift aus St. Lambrecht stammt. Der Hinweis ist daher in dieser Form nicht richtig.

Als Ergänzung zu der bei Laurin, Rein, 1954 publizierten Auswahl an Reiner Stempeln sind unten weitere von Reiner Handschriften der ÖNB abgebildet. Der bei Laurin auf S. 19 erwähnte Einband von Hs. 535 der SB Eichstätt ist nach freundlicher Mitteilung von Herrn Dr. K. H. Keller (München) nicht der Reiner Binderei zuzuordnen.
Reiner

S. 5, Anm. 42: Cvp. 716 (beschrieben von Hermann, Handschriften, 1923, Nr. 178), entstanden um die Mitte des 12. Jahrhunderts im bayerischen Biburg, lassen sich stilistisch weitere Handschriften der ÖNB zuordnen: der hier erwähnte Cvp. 878 sowie Cvp. 1023 (beschrieben von Hermann, Handschriften, 1923, S. 379) und der nicht bei Hermann verzeichnete Cvp. 1072 (Theol. 475). Neben dem Stil der mit dem Pinsel (?) gezeichneten Initialen (vgl. Cvp. 1023, fol. 1r, 38r, 113r und 114r mit Cvp. 716, fol. 68v, sowie Cvp. 1072, fol. 1v mit Cvp. 716, fol. 45v) stimmen auch andere Merkmale wie Linierung oder das Umranden von Pergamentlöchern mit Rot in allen drei Codices überein. Alle sind schon 1576 in der Hofbibliothek nachweisbar. Cvp. 1072 trägt auf dem Vorderdeckel des hochmittelalterlichen Einbands und fol. 1r ein Zeichen (IO durchgestrichen), das vielleicht von Matthias Flacius Illyricus (geb. 1520 in Albona in Istrien, gest. 1575 in Frankfurt am Main) stammt. Weitere Daten zu Cvp. 1072: 182 Bll. (1,1*,2-181), 225x160 mm. Inhalt: Hieronymus, Contra Iovinianum - Hieronymus, Epistolae ad Pammachium - De quindecim signis diei novissimi - Augustinus, Contra quinque haereses liber - Hilarius Pictaviensis, De synodis - Augustinus, Refutatio sermonis Arianorum.
Zu diesen Handschriften siehe jetzt Fingernagel/Simader, Ergänzungen, 2001

Wie S. 2, Anm. 11, beschrieben, hat ein Benützer von Handschriften im Zisterzienserkloster Heiligenkreuz - vermutlich im 14. Jahrhundert - meist links neben dem Schriftraum bärtige Profilmasken und aus Kreisen und Strichen zusammengesetzte Kreuze - diese meist am Seitenrand - eingetragen, die somit Anhaltspunkte für eine Heiligenkreuzer Provenienz bieten - Zu diesen Handschriften siehe jetzt Fingernagel/Simader, Ergänzungen, 2001
Nachtrag

Im Februar 2002 wurde eine weitere Reiner Handschrift des 12. Jahrhunderts in der Stiftsbibliothek Klosterneuburg 'entdeckt' - siehe CCl 353.

(created July 2001 by Friedrich Simader, updated 18. Dec. 2002) HOME