Unbeschreiblich

Die Süße
die Tiefe
das Dunkle
das Wollen

Etwas zart wie Spinnweb
leicht wie Seide
samten und weich
wie ein Kuss

Wie der Schwindel
nach zu viel Walzertanzen
der Kitzel von Salzwasser das auf der Haut trocknet
der Geruch von Herbstlaub
etwas fest wie Erde
feucht und warm

Zuversichtlich
trittsicher
offen wie ein Blick
ein Anfang

Etwas heiß wie Sehnsucht
wie geschmolzenes Glas das erst Form annimmt
die Scham beim Ertapptwerden
Tränen der Enttäuschung

Etwas kalt wie Schnee
weiße Haut und blaue Lippen
Eiskristalle am Fenster
ein wortloses Nein
Augen, die Dich nicht sehen

Etwas Neues
anders
und unbeschreiblich


Last update 23 Jul 2012 at 21:27
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© 2002 Julia Ahamer