Am 16. 10. 2017 kann wegen einer Diplomprüfung die Sprechstunde nur von 14.10 bi 14.45 stattfinden

Ao. Prof. Dr. Hermann Reichert

Universitätsring 1, A-1010 Wien, Zwischengeschoß Stiege 5 (kleine Stiege über 2. Stock) oder Stiege 9, unter 3. Stock ZG102.71

Swenne ich lêre, sô lerne ouch ich (Herbort von Fritzlar)


Aktualisiert am: 02.10.17

Die Vorlesung für das WS 2017/2018 wurde schon in MOODLE für die Selbsteinschreibung durch Studierende freigeschaltet.

Sprechstunden: ab 2. 10. Mo 13.30-14.30

WS 2017/2018 SS 2017 WS20162017 SS 2016 Kurzbiographie Forschung und Lehre Bibliographie

Diplomarbeiten, -prüfungen, Dissertationen

Email (bitte nur für individuelle Fragen, über die das Sekretariat keine Auskunft geben kann): hermann.reichert@univie.ac.at

Auskünfte im Sekretariat:

Petra Zeiner (+43-1 bzw. 01) 4277 42104 (3. Stock ).

Petra.Zeiner@univie.ac.at

Der Zugang zu den von mir ins Internet gestellten Texten ist 

http://homepage.univie.ac.at/hermann.reichert/studententexte/

Benutzer: germanisten

Passwort: nibel

Achtung, Benutzer und Passwort in Kleinbuchstaben eingeben. Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Dorthin stelle ich jeden Montagabend, einige Stunden nach der Vorlesung, die in der Vorlesung gezeigten Projektionen.

Wer will, darf sich die Dateien herunterladen. Im Passwort-Bereich stehen sie nur, weil selbst­verständ­lich kommerzielle Nutzung verboten ist, doch darf dieses Passwort unbeschränkt weitergegeben werden. Auch internationale Gäste, die hier blättern, seien nach­drück­lich dazu ermutigt. Auch das Nibelungenlied-Lehrwerk liegt dort, aber mit gesperrter Druckfunktion: man kann es am Bildschirm gratis lesen, aber wenn man es gedruckt will, muss man es als Buch kaufen.

Dort liegen derzeit auch:

Alte Prüfungsfragen; alte Lehrbehelfe Vorlesungen vergangener Semester (zum Teil nicht aktueller Prüfungsstoff) zu: ‚Lüge und Selbstgespräch – zwei Kommunikationsmodelle‘, ‚Artusliteratur in Skandinavien‘ (WS 2008/2009) und einigen älteren skandinavistischen Vorlesungen, und Material für ‚Snorri Sturluson’ (Gylfaginning und ein paar Erklärungen für ein altes SK-Proseminar), sowie an mhd. Texten Gottfrieds ‚Tristan‘, Hartmanns ‚Erek‘, Wolframs ‚Parzival‘ und Ulrichs von Zatzikhoven ‚Lanzelet‘.

Für wissenschaftliche Benutzung liegt dort derzeit auch mein ‚Lexikon der altgermanischen Namen‘.

Skripten zu den Vorlesungen sind im Uni-Shop (Facultas, NIG) erhältlich.

Walther von der Vogelweide für Anfänger‘ ist in 3., erweiterter Auflage erschienen und über jede Buchhandlung zu € 16,90 beziehbar.

Der Facultas-Verlag führt Skripten zu meinen Vorlesungen und mein Walther-Buch. Alle sind lagernd im Uni-shop (Facultas, NIG); auch bestellbar via Internet:

http://www.bookscout.at/list?autor=reichert+hermann&titel=&verlag=&sw=&isbn=&preis_von=&preis_bis=&einband=&erscheinungsjahr=&alter=

Prüfungen über Vorlesungen: wahlweise schriftlich oder mündlich. Geprüft wird bis ein Jahr nach Ende der Vorlesung (und mündlich noch in den folgenden Ferien), das ist derzeit: Nibelungenlied (vom SS 2017); Minne (vom WS 20162017); Tristan und Isolde (vom SS 2016 nur mehr mündlich).  

Mündliche Prüfungen über Vorlesungen: in jeder Sprechstunde. Keine Anmeldung.

Nächste schriftliche Prüfungstermine:

Mo  2. 10. 2017; 29. 1., 26. 2., 2. 7. 2018. Hörsaal 31 oder 32, Zeit: 11.30. 

Die Anmeldung für die schriftliche Prüfung ist über das Online-Anmeldesystem der Universität erforderlich. Studienanfänger können die Anmeldung nach Erfüllung der Voraussetzungen nachholen.

Durch Umbauten und anderes ändert sich die Hörsaalsituation leider oft, und exakte Vor­hersagen über einen längeren Zeitraum sind nicht möglich. Sinngemäß gilt: zu Semesterende und zu Semesterbeginn schriftliche Termine, an dem Wochentag, an dem meine Germanistik-Vorlesung stattfindet - je nach Kalenderlage am ersten/letzten Ferien- oder Semestermontag.

Prüfungsanforderungen: der Stoff des betreffenden Skriptums (ohne Literatur­verzeichnis). Für die Anrechnung als ‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur‘ für alle Studienplanpunkte, für die Sie laut für Sie gültigem Studienplan schon ‚Mittelhochdeutsch‘ absolviert haben müssen (das ist für die meis­ten:  BM 4; BM 5,4; 5,6; 5,7 und alle MM; alter Studienplan: ‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur für den 2. Studienabschnitt‘ I 2140), müssen Sie auch zeigen, dass Sie einen Originaltext, der im Skriptum besprochen wurde, verstehen und interpretieren können.

Für schriftliche Prüfungen ist die elektronische Anmeldung für den Prüfungstermin verpflichtend. Die Online-Anmeldung für die jeweiligen schriftlichen Prüfungstermine ist von ca. 10 Tage vor dem Termin bis zum Vortag, 19 Uhr, geöffnet. In dieser Zeit können Sie sich anmelden und, falls Sie dann doch nicht antreten wollen, auch abmelden. Für alle mündliche Prüfungen gibt es weiterhin keine Anmeldungen (ich mag weder Papierkram noch das Telefon läuten hören noch es der Sekretärin zumuten). Die notwendigen Daten (Name, Matrikelnummer, Studienplan-Kode) schreiben Sie bitte bei mündlichen Prüfungen auf ein Blatt A4; bei schriftlichen Prüfungen auf den Prüfungsbogen. Die Protokolle der mündlichen Prüfungen gehen am selben Tag ans Sekretariat; die schriftlichen Prüfungen korrigiere ich binnen weniger Tage. Auf der Email, die Sie vom Anmeldesystem bekommen, wenn eine Note übermittelt wurde, steht, dass Sie sich beim Prüfer per Email erkundigen können. Das bezieht sich nur auf inhaltliche Fragen oder warum man eine bestimmte Note bekam. Verwaltungsfragen, z. B. warum eine von mir schon ins Anmeldesystem übermittelte Note noch nicht im Zeugnissystem steht (dort wird sie meist erst einige Tage später sichtbar), kann nur das Sekretariat beantworten! Bitte keine diesbezüglichen Emails an mich!

Ich bitte Sie dringend, sehen Sie zwei Wochen nach der Prüfung im System nach, ob Ihre Prüfung gespeichert ist, und wenn nicht, gehen Sie bitte sofort zu der protokollierenden Sekretärin (auf dem Prüfungsbogen steht, wer protokollieren wird) – ich erfahre das Schicksal der Protokolle nicht. Falls es bei Ihnen schon brennt (Termin für die Vorlage des Zeugnisses beim Finanzamt oder dgl.), bitte auch die Sekretärin fragen; sie kann meist helfen bzw. eine provisorische Bestätigung ausstellen.

Bei schriftlichen Terminen gibt es manchmal zu Beginn organisatorische Probleme (z. B.: Sie haben sich zu eng an Nachbarn mit dem selben Thema gesetzt und wir müssen Sie bitten, sich woanders hinzusetzen – vermeidbar, wenn Sie sich gleich zwischen Nachbarn setzen, die über eine andere Vorlesung geprüft werden wollen). Kommen Sie daher bitte ein paar Minuten früher!

WS 2017/2018

VO Ältere deutsche Literatur: Wolfram von Eschenbach, ‚Parzival‘. 2 Wochenstunden, 4,0 ECTS credits.

2 Wochenstunden, 4,0 ECTS credits

Mo  11.30-13.00. Ort: Hörsaal 32, Hauptgebäude 1. Stock. Erster Termin: 9. 10. 2017.

Diese Vorlesung ist für alle Studien anrechenbar, für die eine Vorlesung über Ältere deutsche Literatur angerechnet werden kann.

Der Vortrag wird von Projektionen begleitet, die einige Stunden nach jeder Vorlesungseinheit (also meist Montag abends) allen bei MOODLE zu dieser Vorlesung angemeldeten Studierenden als Beilage zu einer Email übersandt werden.  Der Kurs wurde schon in MOODLE für die Selbsteinschreibung durch Studierende freigeschaltet.

            Viele, die Wolf­rams ‚Par­zi­val‘ kennen, behaupten, er sei das bedeutendste Werk des Mit­tel­al­ters in deutscher Sprache. Wolfram sagt allerdings, nicht einmal drei Wolframs zusammen könnten diese Geschichte korrekt erzählen. Um sie trotzdem zu verstehen, würden wir dem entsprechend für unseren Kommentar ‚drei Bumkes‘ brauchen (Joachim Bumke, 1929-2011, war der beste Parzival-Kenner seiner Zeit). Das Wichtigste, meint Wolfram, versteht man aber auch so; diesen Zustand wollen wir in der Vorlesung erreichen. Mein Begleitbuch zur Vorlesung: ‚Wolfram von Eschenbach, Parzival, für Anfänger‘, ist im Verlag Praesens erschienen. 

Prüfungsmodus: wahlweise mündlich oder schriftlich.

Mündliche Prüfungstermine: in jeder Sprechstunde von 29. Jänner 2018 bis Ende Februar 2019. Keine Anmeldung.

Dauer der schriftlichen Prüfung: 45 Minuten.

Schriftliche Prüfungstermine: 29. 1., 26. 2., 2.7., 1.10. 2018; 28. 1. 2019. Mo 11.30 Uhr.

Die Anmeldung für die schriftliche Prüfung ist über das Online-Anmeldesystem der Universität erforderlich.

Den Vortrag gestalte ich so, dass man auch ohne Mittelhochdeutschkenntnisse folgen kann.

UE Mittelhochdeutsch

2 Wochenstunden, 3,0 ECTS credits, Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

MO 15.00-16.30 von 2. 10. 2017 bis 29. 1. 2018. Ort: Übungsraum 5 Germanistik, Hauptgebäude 2.OG.

Ziel: Erwerb der Fähigkeiten und Kenntnisse, die nötig sind, einen mittelhochdeutschen Text zu verstehen und in die Gegenwartssprache zu übersetzen.

Prüfungsanforderungen: Zwischenprüfung schriftlich am 13. 11. 2017; Schlussprüfung mündlich; Termine nach Wahl am 29. oder 30. 1. 2018. Beide Teilprüfungen müssen positiv absolviert werden. Das Wiederholen einer nicht bestandenen Zwischenprüfung ist gestattet, und zwar mündlich in der Sprechstunde bis spätestens 11. 12. 2017. Voraussetzung für die Teilnahme an der Schlussprüfung: bis 11. 12. bestandene Zwischenprüfung. Eine bei positiver Zwischenprüfung nicht bestandene Schlussprüfung darf mündlich in der Sprechstunde Ende Februar wiederholt werden.

SS 2017

100010 VO Ältere deutsche Literatur: Nibelungenlied

2 Wochenstunden, 4,0 ECTS credits

Mo  11.30-13.00. Ort: Hörsaal 31, Hauptgebäude 1. Stock. Erster Termin: 6. 3. 2017.

Diese Vorlesung ist für alle Studien anrechenbar, für die eine Vorlesung über Ältere deutsche Literatur angerechnet werden kann.

Der Vortrag wird von Projektionen begleitet, die einige Stunden nach jeder Vorlesungseinheit (also meist Montag abends) allen bei MOODLE zu dieser Vorlesung angemeldeten Studierenden als Beilage zu einer Email übersandt werden.  

Prüfungsmodus: wahlweise mündlich oder schriftlich.

Mündliche Prüfungstermine: in jeder Sprechstunde von 26. Juni 2017 bis Ende Sept. 2018. Keine Anmeldung.

Dauer der schriftlichen Prüfung: 45 Minuten.

Schriftliche Prüfungstermine: 2. 10. 2017; 29. 1., 26. 2., 2. 7. 2018. Mo 11.30 Uhr.

Die Anmeldung für die schriftliche Prüfung ist über das Univis- System erforderlich.

Als Begleitbuch zur Vorlesung habe ich mein Nibelungenlied-Buch von 2005 konzipiert, das den Originaltext und meine Interpretation des Werkes enthält (Das Nibelungenlied nach der St. Galler Handschrift. Berlin: de Gruyter 2005. ISBN 3-11-018423-0).  

Prüfungsstoff: Für die Anrechnung als ‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur‘ für alle BM- und MM-Module, für die die ‚Übung Mittelhochdeutsch‘ schon absolviert sein muss (Lehramt und alter Studienplan: ‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur für den 2. Studienabschnitt‘ I 2140) müssen Sie auch zeigen, dass Sie einen mittelhochdeutschen Originaltext, der in der Vorlesung besprochen wurde, verstehen und interpretieren können. Für alle Punkte des Studienplans, für die die ‚Übung Mittelhochdeutsch‘ noch nicht absolviert sein muss, brauchen Sie nicht Mittelhochdeutsch zu können.

Den Vortrag gestalte ich so, dass man auch ohne Mittelhochdeutschkenntnisse folgen kann.

UE Mittelhochdeutsch

2 Wochenstunden, 3,0 ECTS credits, Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung (BM 3,1;

Unterrichtsfach Deutsch UFD 06; alter Studienplan: I 1119)

MO 15.00-16.30 von 6. 3. 2017 bis 26. 6. 2017. Ort: Übungsraum 2 Germanistik, Hauptgebäude 2.OG.

Ziel: Erwerb der Fähigkeiten und Kenntnisse, die nötig sind, einen mittelhochdeutschen Text zu verstehen und in die Gegenwartssprache zu übersetzen.

Prüfungsanforderungen: Zwischenprüfung schriftlich am 15. 5. 2017; Schlussprüfung mündlich; Termine nach Wahl von 26. 6. bis 3. 7. 2017. Beide Teilprüfungen müssen positiv absolviert werden. Das Wiederholen einer nicht bestandenen Zwischenprüfung ist gestattet, und zwar mündlich in der Sprechstunde bis spätestens 29. 5. 2017. Voraussetzung für die Teilnahme an der Schlussprüfung: bis 29. 5. bestandene Zwischenprüfung. Eine bei positiver Zwischenprüfung nicht bestandene Schlussprüfung darf mündlich in der Sprechstunde bis spätestens 2. Oktober wiederholt werden.

WS 2016/2017

VO Ältere deutsche Literatur: Minne. 2 Wochenstunden, 4,0 ECTS credits.

2 Wochenstunden, 4,0 ECTS credits

Mo  11.30-13.00. Ort: Hörsaal 32, Hauptgebäude 1. Stock. Erster Termin: 10. 10. 2016.

Diese Vorlesung ist für alle Studien anrechenbar, für die eine Vorlesung über Ältere deutsche Literatur angerechnet werden kann.

Der Vortrag wird von Projektionen begleitet, die einige Stunden nach jeder Vorlesungseinheit (also meist Montag abends) allen bei MOODLE zu dieser Vorlesung angemeldeten Studierenden als Beilage zu einer Email übersandt werden.  

Prüfungsmodus: wahlweise mündlich oder schriftlich.

Mündliche Prüfungstermine: in jeder Sprechstunde von 30. Jänner 2017 bis Ende Februar 2018. Keine Anmeldung.

Dauer der schriftlichen Prüfung: 45 Minuten.

Schriftliche Prüfungstermine: 2. 10. 2017; 29. 1. 2018. Mo 11.30 Uhr.

Die Anmeldung für die schriftliche Prüfung ist über das Univis- System erforderlich.

Den Vortrag gestalte ich so, dass man auch ohne Mittelhochdeutschkenntnisse folgen kann.

Minne ist ein zentrales Thema des gesellschaftlichen und literarischen Diskurses um 1200. Was sie genau ist, weiß niemand; auch Walther von der Vogelweide be­kannte ein, daß zu ihrer Definition wesentlich dazugehört, daß sie sich einer vollstän­digen Definition entzieht. Ein Skriptum gibt es im facultas Uni-Shop (NIG, Universitätsstr. 7).

SS 2016

Vorlesung ältere dt. Literatur: Tristan und Isolde in Dichtungen des Hochmittelalters

2 Wochenstunden, 4,0 ECTS credits

Mo  11.30-13.00. Ort: Hörsaal 31, Hauptgebäude 1. Stock. Erster Termin: 7. 3. 2016.

Diese Vorlesung ist für alle Studien anrechenbar, für die eine Vorlesung über Ältere deutsche Literatur angerechnet werden kann.

Der Vortrag wird von Projektionen begleitet, die einige Stunden nach jeder Vorlesungseinheit (also meist Montag abends) allen bei MOODLE zu dieser Vorlesung angemeldeten Studierenden als Beilage zu einer Email übersandt werden.  

Prüfungsmodus: wahlweise mündlich oder schriftlich.

Mündliche Prüfungstermine: in jeder Sprechstunde von 27. Juni 2016 bis 2. 10. 2017. Keine An­meldung.

Dauer der schriftlichen Prüfung: 45 Minuten.

Schriftliche Prüfungstermine: Nur mehr mündliche Termine.

Die Anmeldung für die schriftliche Prüfung ist über das Univis- System erforderlich.

Denis de ROUGEMONT beginnt sein Buch „Die Liebe und das Abendland“, indem er den Anfang des Tristan-Romans nach der Rekonstruktion von BÉDIER zitiert: „Ihr hohen Herren, wollen Sie eine schöne Geschichte von Liebe und Tod hören?“ Und Rougemont beantwortet diese rhetorische Frage selbst: „Nichts auf der Welt können wir lieber wollen.“ Trotzdem haben fast alle Tristan-Dichtungen, des Mittelalters wie der Neuzeit, nicht nur begeisterte Zustimmung, sondern auch heftige Ablehnung gefunden. Zentrum der Vorlesung wird für uns der Tristan-Roman Gottfrieds von Straßburg sein; ein riesiger Torso, der für manche veranschaulicht, daß das Thema gar nicht zu Ende gedacht werden kann. Neugierige, die meinen Zugang zum Thema im voraus kennenlernen wollen, können das Skriptum lesen, das im Uni-shop erhältlich ist.

Diplomarbeiten, -prüfungen, Dissertationen

Individuelle Gestaltung; bitte um Vorsprache in der Sprechstunde

 

Kurzbiographie

Studienjahr 1968/69: Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Germanistik der Universität Wien.

1969/70: Lektor für deutsche Sprache an der University of Wales, St. David's University College, Lampeter, Großbritannien.

1970/71 und 1971/72: Österreichischer Lektor an der Universität Bukarest, Rumänien.

1. Juli 1972 bis 28. Februar 1978: Mitarbeiter der Kommission für Altgermanistik an der Österr. Akademie der Wissenschaften.

Ab 1. März 1978: Assistent am Institut für Germanistik der Universität Wien.

10. Dezember 1984: Habilitation für ältere deutsche und ältere nordische Philologie. Titel der Habilitationsschrift: Lexikon der altgermanischen Namen.

 

Gastprofessuren:

Im Sommersemester 1992 an der Universität Bukarest

Im Sommersemester 1998 an der Kasetsart Universität Bangkok

 

Projektleiter von Projekten des Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung:

Etymologischer Index und Stellenregister zum Lexikon der altgermanischen Namen (1. 3. 87 - 31. 7. 88)

Kommentierte Bibliographie zur altgermanischen Namenkunde (1. 8. 88 - 31. 7. 90)

Altgermanische Namenkunde (1. 8. 90 - 31. 7. 92)

Altgermanische Ethnonyme (2003-2007)

Altgermanische Toponyme (1. Sept. 2007-31. 8. 2009)

Altgermanische Theonyme (seit 1. 7. 2011)

 

Forschungs- u. Lehrgebiete

Titel der Seminare und Vorlesungen:

Altgermanische Religionsgeschichte

Altnordische Mythologie bei Snorri Sturluson

Artusliteratur im mittelalterlichen Skandinavien

Das Altnordische im Kreis der verwandten Sprachen

Der Artusroman

Deutsche Heldensagen des Mittelalters

Die Kommunikationsmodelle von ‚Lüge‘ und ‚Selbstgespräch‘ in Texten verschiedener Epochen

Die mythologischen Eddalieder

Die Njáls saga

Die Thidreks saga

Die Vor- und Frühgeschichte der germanischen Sprachen

Eddaprobleme

Gottfried von Straßburg, Tristan

Heldenlieder der Edda außerhalb des Sigurdkreises

Heldensagas

Minne

Minnesang am Babenbergerhof nach Walther

Minnesangs Frühling

Mittelhochdeutsche Literatur als Männerliteratur

Nibelungenlied und Nibelungensage

Runenkunde

Skandinavische Nibelungentraditionen

Walther von der Vogelweide

Wolfram von Eschenbach, Parzival

Bibliographie (in Auswahl)

Zu den meisten meiner Vorlesungen sind Skripten im WUV-Universitätsverlag Wien erschienen (Uni-Shop); zu ein paar gibt es Lehrbehelfe im Sekretariat Steiner.

Davon auch in Buchform:

Nibelungensage und Nibelungenlied (Böhlau Studien Bücher). Wien-Köln 1985. Vergriffen. Dieser Band ist vollständig ersetzt durch:

Das Nibelungenlied Text und Einführung. Berlin: de Gruyter, 2., durchgesehene und ergänzte Aufl. 2017. ISBN 978-3-11-052654-7.

Walther von der Vogelweide für Anfänger. Wien: facultas.wuv. 3., neu bearbeitete und erweiterte Aufl. 2009. ISBN 978-3-7089-0548-8.

‚Lüge‘ und ‚Selbstgespräch‘ - Zwei Kommunikationsmodelle (Edition Praesens). Wien 1999. ISBN 3-7069-0035-1. Vergriffen.

Wolfram von Eschenbach Parzival für Anfänger. Wien: Praesens Verlag, 3., völlig überarbeitete Aufl. 2017. ISBN 978-3-7069-0915-0.

Nibelungenlied-Lehrwerk. Sprachlicher Kommentar, mittelhochdeutsche Grammatik, Wörterbuch. Passend zum Text der St. Galler Fassung („B“). Wien: Praesens Verlag 2007. ISBN: 978-3-7069-0445-2.

In: Einführung in die synchrone Sprachwissenschaft. Hg. Peter Ernst, 2., verbesserte und vermehrte Auflage 1999. Wien: Edition Praesens (1. Aufl. 1996)

1.: Kommunikationstheorie II. Theoretische Grundlagen der Kommunikation 2.: Pragma- und Psycholinguistik 3.: Geschichte und Methodik der Sprachwissenschaft.

Selbständige wissenschaftliche Publikationen:

1.         Lexikon der altgermanischen Namen. 1. Teil: Text (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Schriftenreihe der Kommission für Altgermanistik, Thesaurus Palaeogermanicus Bd. 1,1). Wien 1987.

2.         Lexikon der altgermanischen Namen. 2. Teil: Register und Nachträge. Gemeinsam mit Robert Nedoma (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Schriftenreihe der Kommission für Altgermanistik, Thesaurus Palaeogermanicus Bd. 1,2). Wien 1990.

3.         Heldensage und Rekonstruktion. Untersuchungen zur Thidrekssaga (Philologica Germanica 14), Wien 1992.

4.         Konkordanz zum Nibelungenlied nach der St. Galler Handschrift. Band 1 A-M. Band 2 N-Z (Philologica Germanica 27/1 und 27/2), Wien 2006. ISBN 978-3-900538-96-5.

Aufsätze in Fachzeitschriften und Sammelwerken:

Zum Sigrdrífa-Brünhild-Problem. In: Antiquitates Indogermanicae. Gedenkschrift für Hermann Güntert. Hg. Manfred Mayrhofer u. a. Innsbruck 1974. S. 251-265.

Gotisch Gaina. In: Anzeiger der phil.-hist. Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 110 (1973). S. 101-105.

Zum Problem der rechtsrheinischen Germanen vor und um Christi Geburt. In: Festgabe für Otto Höfler zum 75. Geburtstag. Hg. Helmut Birkhan (Philologica Germanica 3). Wien 1976. S. 557-576.

Thesaurus Palaeogermanicus. Lexikon der altgermanischen Namen. 1. Forschungsbericht. In: Beiträge zur Namenforschung (1977). S. 241-256.

August Strindbergs drömspel und die literarische Tradition. In: Akten der 4. Arbeitstagung der Skandinavisten des deutschen Sprachgebiets 1.-5.10.1979 in Bochum. Hg. Fritz Paul. Hattingen 1981. S. 85-114.

Rosensiegel Ulrichs von Lichtenstein. In: Jahrbuch des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich 46/47 (1980/81). S. 425-440 und Bildanhang.

Les origines de motif de la table ronde dans le Brut de Wace. In: La representation de l'Antiquité au Moyen Age. Colloque Amiens 1981 (Wiener Arbeiten zur germanischen Altertumskunde und Philologie 20). Wien 1982. S. 243-258.

Vorbilder für Ulrichs von Lichtenstein Friesacher Turnier. In: Carinthia I 173 (1983). S. 171-192.

Mhd. fôreis = 'Waldspiel'? In: Klagenfurter Beiträge zur Sprachwissenschaft 9 (1983). S.89-118.

Exzentrizität als Zentralgedanke. Ulrich von Liechtenstein und seine Artusfahrt von 1240. In: Österreich in Geschichte und Literatur 27 (1983). S. 25-41.

Rezension von: Hans Peter Naumann, Sprachstil und Textkonstitution. Untersuchungen zur altwestnordischen Rechtssprache. In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 105 (1983). S. 299-306.

Die Bildungsweise der frühen germanischen Personennamen. In: Linguistica et Philologica. Gedenkschrift für Björn Collinder (Philologica Germanica 6). Wien 1984. S.355-368.

King Arthur's Round Table: sociological implications of its literary reception in Scandinavia. In: Structure and Meaning in Old Norse Literature. Ed. John Lindow, Lars Lönnroth, G. W. Weber. Odense 1986. S. 394-414.

Die Bewertung namenkundlicher Zeugnisse für die Verwendung der gotischen Sprache. Methodendiskussion an Hand der Namen der Märtyrer aus der Gothia des 4. Jahrhunderts. In: Germanische Rest- und Trümmersprachen, hg. Heinrich Beck (Ergänzungsbände zum RGA 3), Berlin 1989, S. 119 - 141.

Der Computer im Dienst des Lexikons der altgermanischen Namen seit 1974. Projektbericht. In: Historische Edition und Computer, Graz 1989, S. 351 - 356.

Rezension von: Germanenprobleme in heutiger Sicht. Hrsg. Heinrich Beck (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 1) in: Kratylos 34 (1989) S. 117 -121.

Mitverfasser von: Bibliographie Allemande. In: BBSIA 40/1988 (für 1987).

Mitverfasser von: Bibliographie Allemande. In: BBSIA 41/1989 (für 1988).

Autor und Erzähler im Nibelungenlied. In: Helden und Heldensage. Otto Gschwantler zum 60. Geburtstag. Hg. H. Reichert und G. Zimmermann (Philologica Germanica 11), Wien 1990, S. 287-327.

Die Brynhildlieder der Edda im europäischen Kontext. In: Poetry in the Scandinavian Middle Ages. The Seventh International Saga Conference, Spoleto, 4-10 September 1988 (Centro Italiano di Studi sull' Alto Medioevo. XII congresso internazionale di studi sull' Alto Medioevo), Spoleto 1990, S. 571-596.

Rekonstruierte Nibelungendichtung. In: Amsterdamer Beiträge zur Älteren Ger­ma­nis­tik 35 (1992), S. 7-20.

Altgermanische Namen als Quellen der Religionsgeschichte. In: Quellen und Quellenproblematik der Altgermanischen Religionsgeschichte, hg. Heinrich Beck u. a. (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 5). Berlin 1992. S. 552-574.

GUTANI ? WI HAILAG. In: Die Sprache. Zeitschrift für Sprachwissenschaft 35 (1991-93), S. 235-247.

Heime in Wilten und in der Thidrekssaga. In: Studien zum Altgermanischen. Festschr. f. Heinrich Beck. Hg. H. Uecker (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 11), Berlin 1994, S. 503-512.

Welche Nibelungen zogen nordwärts oder: wie kamen die Nibelungen in Skandinavien an? In: 3. Pöchlarner Heldenliedgespräch: Die Rezeption des Nibelungenliedes. Hg. K. Zatloukal (Philologica Germanica 16), Wien 1995, S. 157-171.

Þiðreks saga und oberdeutsche Heldensage. In: Hansische Literaturbeziehungen. Das Beispiel der Thidreks saga und verwandter Literatur. Hg. Susanne Kramarz-Bein (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 14), Berlin 1996, S. 236-265.

Neue Fragmente von Priester Wernhers 'Maria'. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 125 (1996), S. 202-210 (Gemeinsam mit Gerd Pichler).

Gewollte oder ungewollte Mißverständnisse um 1200? In: Verstehen durch Vernunft. FS für Werner Hoffmann. Hg. B. Krause (Philologica Germanica 19), Wien 1997, S. 279-301.

Runeninschriften als Quellen der Heldensagenforschung. In: Runeninschriften als Quellen interdisziplinärer Forschung. Hg. Klaus Düwel (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 15), Berlin 1998, S. 66-102.

Rezension von: Dennis H. Green, Language and History in the Early Germanic World. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 129 (2000), S. 327-338.

Snorri Sturluson und Sigmund Freud. In: Erzählen im mittelalterlichen Skandinavien. Hg. Robert Nedoma, Hermann Reichert und Günter Zimmermann (Wiener Studien zur Skandinavistik 3), Wien 2000, S. 117-143.

Probleme der Quellenbewertung am Beispiel der Gruppenbildung von Göttern, insbesondere Asen und Wanen. In: Old Norse Myths, Literature and Society. Proceedings of the 11th International Saga Conference, ed. Geraldine Barnes and Margarte Clunies Ross, Sydney 2000, S. 412-428. sydney.edu.au/arts/medieval/saga/pdf/0000-all.pdf

Rezension von: Allan A. Lund, Die ersten Germanen. In: Göttingische Gelehrte Anzeigen 252 (2000), 139-175.

Der ‚Neue Hoops’. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 131 (2002), S. 1-19.

Das Lexikon der altgermanischen Namen. In: Person und Name, hg. Dieter Geuenich u.a. (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 15), Berlin 2002, S. 100-104.

Psychoanalyse und Nibelungenlied. In: Sagen- und Märchenmotive im Nibelungenlied, Drittes Wormser Symposium zum Nibelungenlied 2001. Hg. Gerold Bönnen und Volker Gallé, Worms 2002, S. 142-183.

Rezension von: Pforzen und Bergakker. Neue Untersuchungen zu Runeninschriften. In redaktioneller Zusammenarbeit mit Gaby Waxenberger hg. von Alfred Bammesberger (Historische Sprachforschung, Ergänzungsheft 41), Göttingen 1999. In: ZfdA 131 (2002), S. 494-507.

Nordic language history and religion / ecclesiastical history I: The pre-Christian period. In: The Nordic Languages. An International Handbook of the History of the North Germanic Languages, Hg. Oskar Bandle u.a., Bd. 1, Berlin 2002, S. 389-402.

Sprachenvielfalt, kultureller und literarischer Kontakt im Europa des Hochmittelalters: abschreckendes Beispiel oder Vorbild für die Gegenwart? In: Sprachenvielfalt. Babylonische Sprachverwirrung oder Mehrsprachigkeit als Chance? Hg. Hans-Jürgen Krumm, Innsbruck 2003, S. 61-81.

Personennamen bei antiken Autoren als Zeugnisse für älteste westgermanische Endungen. In: ZfdA 132 (2003), S. 85-100.

Vier Miszellen zum Urgermanischen und ‚Altrunischen’. In: ZfdA 132 (2003), S. 335-356.

Rezension von: Hans Frede Nielsen, The Early Runic Language of Scandinavia. Studies in Germanic Dialect Geography (Indogermanische Bibliothek: Reihe 1), Heidelberg 2000. In: ZfdA 132 (2003), S. 357-366.

Die Nibelungensage im mittelalterlichen Skandinavien. In: Die Nibelungen. Sage - Epos - Mythos, Hg. Joachim Heinzle, Klaus Klein und Ute Obhof, Wiesbaden 2003, S. 29-88.

In: „Uns ist in alten Mären...“ Das Nibelungenlied und seine Welt. Ausstellung im Badischen Landesmuseum Schloß Karlsruhe 13.12.2003-14.3.2004: Hylestad, Ardre 8, Ramsundsberg.

Rezension von: Klaus Düwel, Runenkunde, 3. Aufl. In: Die Sprache, Zeitschrift für Sprachwissenschaft, 43 (2002-2003), S. 15-16.

Rezension von: Von Thorsberg nach Schleswig. Sprache und Schriftlichkeit eines Grenzgebietes im Wandel eines Jahrtausends, hg. Klaus Düwel u. a., Berlin/New York 2001. In: ZfdA 134 (2005), S. 62-72.

Walther: Schaf im Wolfspelz oder Wolf im Schafspelz? In: Der achthundert­jährige Pelzrock. Walther von der Vogel­weide – Wolfger von Erla – Zeiselmauer. Hg. Helmut Birkhan und Ann Cotten, Wien 2005, S. 449-506.

Germanien in der Sicht des Ptolemaios. In: Gerhard Rasch, Antike geogra­phische Namen nördlich der Alpen, hg. Stefan Zimmer (Ergänzungsbände zum Real­lexikon der Germanischen Altertumskunde 47), Berlin 2005, S. 248-284 + 4 Karten.

Skandia(e), Skandiai nesoi, Sconaowe, Scadanan, Scathanavia, Scatenauga und Ska[/nd/d/t]inavia. In: Beiträge zur Namenforschung 41 (2006), S. 141-157.

‚Nomen et gens‘ im Urgermanischen? In: Name und Gesellschaft im Frühmittelalter. Hg. Dieter Geuenich und Ingo Runde (Deutsche Namenforschung auf sprachgeschichtlicher Grundlage Bd. 2), Hildesheim: Olms 2006, S. 103-119.

Attila in altnordischer Dichtung. In: Attila und die Hunnen. Begleitbuch zur Ausstellung. Hg. vom Historischen Museum der Pfalz, Speyer. Stuttgart 2007.  S. 349-355.

Zum Namen des Drachentöters. Siegfried - Sigurd - Sigmund - Ragnar. In: Nomen et Fraternitas. FS für Dieter Geuenich. Hg. Uwe Ludwig und Thomas Schilp (Ergänzungsbände zum Real­lexikon der Germanischen Altertumskunde 62), Berlin 2008, S. 131-167.

Die Sprache der Wandalen in Afrika und „Auch Römer dürfen froia arme für domine miserere sagen“. In: Collatio Augustini cum Pascentio. Einleitung, Text, Übersetzung. Mit Beiträgen von H. C. Brennecke, H. Reichert und K. Vössing. Hg. von Hildegund Müller, Dorothea Weber und Clemens Weidmann (Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 779; = Veröffentlichungen der Kommission zur Herausgabe des Corpus der lateinischen Kirchenväter  24). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2008, S. 145 - 172.

Vorwort. In: Alexander Sitzmann und Friedrich E. Grünzweig, Die altgermanischen Ethnonyme. Die altgermanischen Ethnonyme. Ein Handbuch zu ihrer Etymologie. Unter Verwendung einer kommentierten Bibliographie von Robert Nedoma. Hg. von Hermann Reichert (Philologica Germanica 29). Wien: Fassbaender 2008, S. 1-5.

Sprache und Namen der Wandalen in Afrika. In: Namen des Frühmittelalters als sprachliche Zeugnisse und als Geschichtsquellen. Hg. von Albrecht Greule und Matthias Springer (Ergänzungsbände zum Real­lexikon der Germanischen Altertumskunde 66), Berlin, New York: Walter de Gruyter 2009, S. 43-120.

Das Nibelungenlied und / oder Europa? In: TRANS. Internet-Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Nr. 17, März 2010 Sektion 1.13. Die Bedeutung des Mittelalters für Europa. http://www.inst.at/trans/17Nr/1-13/1-13_reichert17.htm

Krieg in mittelalterlicher deutscher Dichtung. In: Krieg im mittelalterlichen Abendland. Hg. von Andreas Obenaus und Christoph Kaindel (Reihe „Krieg und Gesellschaft“), Wien: Mandelbaum Verlag, 2010, S. 354-369.

Heroic Epics and Sagas. In: Handbook of Medieval Studies. Terms – Methods – Trends. Hg. von Albrecht Classen, Berlin, New York: de Gruyter 2010, S. 1807-1831.

Die Zugehörigkeit der Handschriftengruppe Od des ‚Nibelungenliedes‘ zur Redaktion *B. In: ZfdA 141 (2012), S. 444-451.

Rezension von:  Nine R. Miedema, Einführung in das ‚Nibelungenlied‘ (Einführungen Germanistik), Darmstadt 2011. In: ZfdA 141 (2012), S. 533-536.

Rezension von:  Nibelungenlied und Klage. Redaktion I, hg. von Walter Kofler, Stuttgart 2011. In: ZfdA 141 (2012), S. 536-539.

Rudolf Much, * 7. 10. 1862 in Wien, † ebenda 8. 3. 1936. In: Germanische Altertumskunde: Quellen, Methoden, Ergebnisse. Akten des Symposiums anlässlich des 150. Geburtstags von Rudolf Much Wien, 28.-30. September 2012. Hg. Hermann Reichert und Corinna Scheungraber (Philologica Germanica 35), Wien 2015, S. 179-197. ISBN 978-3-902575-63-0.

Wolfram von Eschenbach, Chrestien de Troyes und Guiot von Provins. ›Lüge‹ – ›Irrtum‹ – ›Fiktion‹ – ›Wahrheit‹. In: Historische Räume. Erzählte Räume. Gestaltete Räume. Festschrift für Leopold Hellmuth zum 65. Geburtstag, Wien: Praesens Verlag 2015, S. 63-86.

Rezension von:  Heiko Hartmann, Einführung in das Werk Wolframs von Eschenbach (Einführungen Germanistik), Darmstadt 2015. In: ZfdA 145 (2016), S. 373-377.

Lexikonartikel insbesondere in:

Johannes Hoops, Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, 2. Aufl.: insgesamt 142 Artikel; darunter „Farbe“, „Feldzeichen“, „Fichte“, „Föhre“, „Frau“ (sehr lang), „Ganna“, „Gainas“, „Heilige Tiere“, „Held und Heldensage“, „Heros eponymos“, „Kahn (Sprachliches)“, „Kalisia“, „Kanne“ (Sprachliches), „Kulturheros“, „Leudes“ (Sprachliches und Namenkundliches),  „Limios alsos“, „Linksrheinische Germanen“, „Löwe“ (Sprachliches und Literarisches), „Lucus“, „Mannesideal“, „Marionis“, „Melibokon“, „Rudolf Much“,  „Mythische Namen“, „Nebenfrau“, „Obrinkas“, „Ptolemaeus“ (sehr lang), „Tamfana“, „Überlieferung“, „Witwe“, „Zeitrechnung und Zeitbewußtsein“. Seit 1997 (das ist ab Buchstabe „G“) auch Mitherausgeber (Fachberater für Namenkunde).

Weiters in The Nibelungen Tradition. An encyclopedia, hg. F. G. Gentry, W. McConnell u. a., New York 2002, folgende Artikel: Psychology, Myth, Ring, Hoard, Traisen, Traismauer, Sigrdrifa, Heldenschau.

Walther von der Vogelweide. In: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 35 (2003).

Rudolf Much. In: Internationales Germanistenlexikon 1800-1950, hg. v. Christoph König, bearb. v. Birgit Wägenbaur u. a., Berlin 2003.

Herausgebertätigkeit:

1. Herausgabe einer Buchreihe:

Philologica Germanica (seit Bd. 9). Herausgeber: Hermann Reichert; Mitherausgeber derzeit: Leopold Hellmuth, Johannes Keller, Matthias Meyer, Robert Nedoma, Günter Zimmermann.

Bd. 9: Die Grimms, die Germanistik und die Gegenwart. Hg. Volker Mertens. Wien 1988.

Bd. 10: Ingrid Strasser, Vornovellistisches Erzählen. Wien 1989.

Bd. 11: Helden und Heldensage. Otto Gschwantler zum 60. Geburtstag. Hg. Hermann Reichert und Günter Zimmermann. Wien 1990.

Bd. 12: 1. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Das Nibelungenlied und der mittlere Donauraum. Hg. K. Zatloukal. Wien 1990.

Bd.: 13: 2. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Die historische Dietrichepik. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 1993.

Bd. 14: Hermann Reichert, Heldensage und Rekonstruktion. Untersuchungen zur Thidrekssaga. Wien 1992.

Bd. 15: Lotte Motz, The Beauty and the Hag. Wien 1993.

Bd. 16: 3. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Die Rezeption des Nibelungenliedes. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 1995.

Bd. 17: Robert Nedoma, Die Inschrift auf dem Helm B von Negau. Wien 1995.

Bd. 18: Günter Schopf, Fest und Geschenk in mittelhochdeutscher Epik. Wien 1996.

Bd. 19: Verstehen durch Vernunft. Werner Hoffmann zum 65. Geburtstag. Hg. Burkhart Krause. Wien 1997.

Bd. 20: 4. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Heldendichtung in Österreich - Österreich in der Heldendichtung. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 1997.

Bd. 21: Peter Göhler, Eine spätmittelalterliche Fassung des Nibelungenliedes. Die Handschrift 4257 der Hessischen Landes- u. Hochschulbibliothek Darmstadt. Hg. und eingeleitet v. Peter Göhler. Wien 1999.

Bd. 22: 5. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Aventiure- /märchenhafte Dietrichepik. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 2000.

Bd. 23: 6. Pöchlarner Heldenliedgespräch. 800 Jahre Nibelungenlied. Rückblick – Einblick – Ausblick. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 2001.

Bd. 24: Die Wiener Handschrift des Lantzelet Ulrichs von Zatzikhoven. Hg. Georg Deutscher. Wien 2002.

Bd. 25: 7. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Mittelhochdeutsche Heldendichtung ausserhalb des Nibelungen- und Dietrichkreises. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 2003.

Bd. 26: 8. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Das Nibelungenlied und die Europäische Heldendichtung. Hg. Alfred Ebenbauer und Johannes Keller. Wien 2006.

Bd. 27/1+2: Hermann Reichert, Konkordanz zum Nibelungenlied nach der St. Galler Handschrift. Band 1 A-M. Band 2 N-Z, Wien 2006. ISBN 978-3-900538-96-5.

Bd. 28: 9. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Hg. Johannes Keller und Florian Kragl. Wien 2008.

Bd. 29: Alexander Sitzmann und Friedrich E. Grünzweig, Die altgermanischen Ethnonyme. Wien 2008.

Bd. 30: Friedrich E. Grünzweig, Das Schwert bei den Germanen. Wien 2009. 

Bd. 31: 10. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Hg. Johannes Keller und Florian Kragl. Wien 2010.

Bd. 32: Florian Kragl, Die Geschichtlichkeit der Heldendichtung. Wien 2010.

Bd. 33: 11. Pöchlarner Heldenliedgespräch Mittelalterliche Heldenepik Literatur der Leidenschaften. Hg. Johannes Keller und Florian Kragl. Wien 2012.

Bd. 34: Corinna Scheungraber und Friedrich E. Grünzweig, Die altgermanischen Toponyme sowie ungermanische Toponyme Germaniens, unter Benutzung einer Bibliographie von Robert Nedoma. Hg. Hermann Reichert. Wien 2014

Bd. 35: Germanische Altertumskunde: Quellen, Methoden, Ergebnisse.  Akten des Symposiums anlässlich des 150. Geburtstags von Rudolf Much Wien, 28.-30. September 2012. Hg. Hermann Reichert und Corinna Scheungraber. Wien 2015. ISBN 978-3-902575-63-0.

2. Herausgabe von Bänden:

a) Linguistica et Philologica. Gedenkschrift für Björn Collinder. Hg. von Otto Gschwantler, Károly Rédei und Hermann Reichert (Philologica Germanica 6), Wien 1984.

b) Helden und Heldensage. Otto Gschwantler zum 60. Geburtstag. Hg. von Hermann Reichert und Günter Zimmermann (Philologica Germanica 11), Wien 1990.

c)  Erzählen im mittelalterlichen Skandinavien. Hg. von Robert Nedoma, Hermann Reichert und Günter Zimmermann (Wiener Studien zur Skandinavistik 3), Wien 2000.

d) Alexander Sitzmann und Friedrich Grünzweig, Die altgermanischen Ethnonyme. Hg. von Hermann Reichert (Philologica Germanica 29),Wien 2008.

e) Corinna Scheungraber und Friedrich E. Grünzweig, unter Benutzung einer Bibliographie von Robert Nedoma, Die altgermanischen Toponyme sowie ungermanische Toponyme Germaniens. Hg. Hermann Reichert (Philologica Germanica 34). Wien 2014. ISBN 978-3-902575-62-3.

f) Germanische Altertumskunde: Quellen, Methoden, Ergebnisse. Akten des Symposiums anlässlich des 150. Geburtstags von Rudolf Much Wien, 28.-30. September 2012. Hg. Hermann Reichert und Corinna Scheungraber (Philologica Germanica 35), Wien 2015. ISBN 978-3-902575-63-0.

 

Sonstiges:

Lehrbehelfe, Kurzrezensionen, Zeitungsartikel, Mitwirkung an Ausstellungen, Präsentationen computerunterstützter altgermanistischer Projekte.

Allgemeine Lektüreempfehlung: Arthur Schopenhauer, Eristische Dialektik (‚Die Kunst, Recht zu behalten‘):

http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-kunst-recht-zu-behalten-4994/1