Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, A-1010 Wien,
Stiege IX, 3. Stock ZG102.71
Swenne ich lêre, sô lerne ouch ich
(Herbort von Fritzlar)
Aktualisiert am: 18.05.12
WS 2012/2013 SS 2012 WS 2011/2012 SS 2011 Kurzbiographie Forschung und Lehre Bibliographie
Diplomarbeiten,
-prüfungen, Dissertationen
Auskünfte für Germanistik in den
Sekretariaten:
Ildiko Oberleuthner (+43-1)
4277 42105 (Bücherverkauf, Zeugnisprotokolle); 3. Stock / Zi. 43 ildiko.oberleuthner@univie.ac.at
für
Skandinavistik im Sekretariat Mag. Ina Ritter (+43-1)
4277-43051
Sprechstunden:
Mo + Do 10.30-11.15
Email (bitte nur für individuelle
Fragen, über die das Sekretariat keine Auskunft geben kann): hermann.reichert@univie.ac.at
Der
Zugang zu den von mir ins Internet gestellten Texten ist
Benutzer: germanisten
Passwort: nibel
Achtung, Benutzer und Passwort in Kleinbuchstaben
eingeben. Viel Vergnügen bei der Lektüre!
Dort liegen derzeit:
Alte Prüfungsfragen; alte Lehrbehelfe
Vorlesungen vergangener Semester (zum Teil nicht aktueller Prüfungsstoff) zu:
‚Lüge und Selbstgespräch – zwei Kommunikationsmodelle‘, ‚Artusliteratur in
Skandinavien‘ (WS 2008/2009) und einigen älteren skandinavistischen
Vorlesungen, und Material für ‚Snorri Sturluson’ (Gylfaginning und ein paar
Erklärungen für ein altes SK-Proseminar), sowie an mhd. Texten Gottfrieds
‚Tristan‘, Hartmanns ‚Erek‘, Wolframs ‚Parzival‘
und Ulrichs von Zatzikhoven ‚Lanzelet‘.
Für wissenschaftliche Benutzung liegt dort
derzeit auch mein ‚Lexikon der altgermanischen Namen‘.
Wer will, darf sich die Dateien
herunterladen. Im Passwort-Bereich stehen sie nur, weil selbstverständlich
kommerzielle Nutzung verboten ist. Auch internationale Gäste, die hier
blättern, seien nachdrücklich dazu ermutigt.
Einige Restexemplare von Skripten
(teilweise zu reduzierten Preisen) liegen:
Für Germanistik: in den Sekretariaten Oberleuthner (3. Stock) oder Steiner (1U; bitte
nur zu den Dienstzeiten von Herrn Steiner: Mo + Fr ganztägig (außer während der
Mittagspause von 12-13h), Do nur nachmittags. Zu anderen Zeiten bitte bei Frau
Oberleuthner.
Für Skandinavistik: bei Frau Mag. Ritter (Tiefparterre).
In
den Sekretariaten (Frau Oberleuthner, Herr Steiner) sind auch ein paar Sonderexpl.
der folgenden 3 Bücher verbilligt erhältlich:
1.
Im Juli 2005 erschienen (Originaltext + erweiterte Fassung meines Skriptums in
einem Band): Das Nibelungenlied Nach der St. Galler
Handschrift Hrsg. v. Reichert, Hermann Mit einer Einl. v. Reichert,
Hermann. Juli 2005. VII, 549 Seiten. Broschur. ISBN 3-11-018423-0. Ansonsten:
Erhältlich in jeder Buchhandlung oder per Online-Bestellung.
2.
Dazu passend: Das Nibelungenlied-Lehrwerk.
Es ist sowohl im Internet (Zugang: Siehe oben) als auch im Druck erhältlich
(Nibelungenlied-Lehrwerk. Sprachlicher Kommentar, mittelhochdeutsche Grammatik,
Wörterbuch. Passend zum Text der St. Galler Fassung („B“). Wien: Praesens
Verlag 2007. ISBN: 978-3-7069-0445-2). Daher ist es im Internet nur zur
Benutzung am Bildschirm freigegeben (Druckfunktion gesperrt).
3. Wolfram von Eschenbach Parzival für
Anfänger. Wien: Edition Praesens, 2., völlig überarbeitete
Aufl. 2007.
Skripten zu den
übrigen Vorlesungen sind im Uni-Shop (Facultas, NIG) erhältlich.
‚Walther von der Vogelweide für
Anfänger‘ ist in 3., erweiterter Auflage erschienen und über jede
Buchhandlung zu € 16,90 beziehbar.
‚Lüge‘ und ‚Selbstgespräch‘ - Zwei Kommunikationsmodelle (Edition Praesens). Wien 1999. ISBN
3-7069-0035-1. Vergriffen. Liegt zum Herunterladen auf ‚Studententexte‘ (s.
oben).
Prüfungen über Vorlesungen: wahlweise schriftlich oder mündlich. Geprüft wird bis ein Jahr nach
Ende der Vorlesung (und mündlich noch in den folgenden Ferien), das ist
derzeit: Nibelungenlied (vom WS 2011/2012; schriftlich noch 28. 6., 4. 10. 2012; 31. 1. 2013.);
Njálssaga (vom WS 2011/2012; schriftlich
noch 28. 6., 4. 10. 2012; 31. 1. 2013.);
Walther von der Vogelweide (vom SS 2011; schriftlich noch 28. 6. 2012);
Literaturgeschichte III (vom SS 2011; schriftlich noch 28. 6. 2012).
Mündliche Prüfungen über Vorlesungen: in jeder Sprechstunde. Keine Anmeldung.
Nächste schriftliche Prüfungstermine:
28. 6., 4.
10. 2012; 31. 1. 2013.
Immer
Do 11.30 Uhr, HS 33, unterer Hörsaaleingang.
Die Anmeldung für
die schriftliche Prüfung über von der
Studienprogrammleitung für Germanistik veranstaltete Vorlesungen ist über
das Univis-System erforderlich. Für von
der Studienprogrammleitung für Skandinavistik veranstaltete Vorlesungen ist nur
die Online-Anmeldung zur Lehrveranstaltung über das Anmeldesystem der
Skandinavistik verpflichtend, nicht aber die Anmeldung zur Prüfung. Für den
Anmeldemodus ist nicht maßgebend, was Sie studieren bzw. wofür Sie das Zeugnis
anrechnen lassen wollen, sondern nur, von welcher Studienprogrammleitung die
Vorlesung veranstaltet wird!
Prüfungsanforderungen: der
Stoff des betreffenden Skriptums (ohne Literaturverzeichnis). Für die
Anrechnung als ‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur‘ für BM 4; BM 5,4; 5,6; 5,7 und
alle MM (alter Studienplan: ‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur für den
2. Studienabschnitt‘ I 2140)
müssen Sie auch zeigen, dass Sie einen Originaltext, der im Skriptum besprochen
wurde, verstehen und interpretieren können. Analoges gilt für Skandinavistik SKB 340 und alle
SKM außer Wahlmodul; alt: SK 220. Literaturgeschichte III:
Pflichtübersetzung für alle; Angabe siehe dort.
Für schriftliche germanistische Prüfungen ist die elektronische
Anmeldung auch für den Prüfungstermin verpflichtend. Die Online-Anmeldung für
die jeweiligen schriftlichen Prüfungstermine ist von ca. 10 Tage vor dem Termin bis zum Vortag, 19 Uhr, geöffnet. In dieser
Zeit können Sie sich anmelden und,
falls Sie dann doch nicht antreten wollen, auch abmelden. Für alle mündliche Prüfungen und für skandinavistische
schriftliche Prüfungen gibt es weiterhin keine Anmeldungen (ich mag weder
Papierkram noch das Telefon läuten hören noch es der Sekretärin zumuten). Die
notwendigen Daten (Name, Matrikelnummer, Studienkennzahlen,
Studienplan-Kode) schreiben Sie bitte bei mündllichen Prüfungen auf ein
Blatt A4; bei schriftlichen Prüfungen auf den Prüfungsbogen. Die Protokolle der mündlichen Prüfungen gehen am
selben Tag ans Sekretariat; die schriftlichen Prüfungen korrigiere ich binnen
weniger Tage. Auf der Email, die Sie vom Anmeldesystem bekommen, wenn eine Note
übermittelt wurde, steht, dass Sie sich beim Prüfer per Email erkundigen
können. Das bezieht sich nur auf
inhaltliche Fragen oder warum man eine bestimmte Note bekam. Verwaltungsfragen,
z. B. warum eine von mir schon ins Anmeldesystem übermittelte Note noch nicht
im Zeugnissystem steht (dort wird sie meist erst einige Tage später sichtbar),
kann nur das Sekretariat beantworten! Bitte keine diesbezüglichen Emails an
mich!
Ich bitte Sie dringend, sehen Sie zwei Wochen nach der Prüfung im System
nach, ob Ihre Prüfung gespeichert ist, und wenn nicht, gehen Sie bitte sofort zu der protokollierenden
Sekretärin (auf dem
Prüfungsbogen steht, wer protokollieren wird) – ich erfahre das Schicksal der
Protokolle nicht. Falls es bei Ihnen schon brennt (Termin für die Vorlage des
Zeugnisses beim Finanzamt oder dgl.), bitte auch die Sekretärin fragen; sie
kann meist helfen bzw. eine provisorische Bestätigung ausstellen.
Bei
schriftlichen Terminen gibt es manchmal zu Beginn organisatorische Probleme (z.
B.: Sie haben sich zu eng an Nachbarn
mit dem selben Thema gesetzt und wir müssen Sie bitten, sich woanders
hinzusetzen – vermeidbar, wenn Sie sich gleich zwischen Nachbarn setzen, die
über eine andere Vorlesung geprüft werden wollen). Kommen Sie daher bitte ein
paar Minuten früher!
VO Ältere deutsche Literatur: Der Artusroman - seine Entstehung und sein
gesellschaftliches Umfeld. 2
Wochenstunden, 4,0 ECTS credits.
Neuer
Studienplan: BM 1,1; 1,2; BM 4; BM 5,4; 5,6; 5,7; EC; MM 2; MM 3,1; MM 5; alt:
I 1241, I 2140, I 2900
Do 11.30-13.00. Ort: Hörsaal 33
Hauptgebäude 1. Stock. Erster Termin: 11.10.2012.
Prüfungsmodus:
wahlweise mündlich oder schriftlich.
Mündliche Prüfungstermine: in jeder Sprechstunde von 31. Jänner 2013
bis Ende Feb. 2014. Ohne Anmeldung.
Schriftliche Prüfungstermine: 31. 1., 28. 2., 27. 6., 3. 10. 2013; 30. 1.
2014. Jeweils Do 11.30 Uhr, HS 33 (nur unterer Saaleingang).
Die Anmeldung für
die schriftliche Prüfung ist über das Univis- System erforderlich.
Dauer der schriftlichen Prüfung: 45 Minuten.
Prüfungsstoff: Skriptum erhältlich im Facultas Uni-shop,
NIG, Universitätsstr. 7. Für die Anrechnung als ‚Vorlesung Ältere deutsche
Literatur‘ für alle Module, für die die Übung Mittelhochdeutsch schon
absolviert sein muss, das ist BM 4; BM 5,4; 5,6; 5,7 und alle MM
(alter Studienplan: ‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur für den 2.
Studienabschnitt‘ I 2140) müssen Sie auch zeigen, dass Sie einen Originaltext,
der in der Vorlesung besprochen wurde, verstehen und interpretieren können. Den
Originaltext für die Prüfung über diese Vorlesung entnehme ich Hartmanns Erek.
UE Mittelhochdeutsch
2 Wochenstunden, 3,0 ECTS credits, Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
(BM 3,1; alter Studienplan: I 1119)
MO 12.00-13.30
von 8. 10. 2012 bis 28. 1. 2013. Ort: Übungsraum 1 Germanistik, Hauptgebäude
2.OG. !Vorläufige Eintragung - Zeit und Ort
vom Institut noch nicht festgelegt!
Ziel: Erwerb der Fähigkeiten und Kenntnisse, die nötig sind, einen
mittelhochdeutschen Text zu verstehen und in die Gegenwartssprache zu
übersetzen.
Prüfungsanforderungen: Zwischenprüfung schriftlich am #. 11. 2012;
Schlussprüfung mündlich; Termine nach Wahl am 31. 1. oder 4. 2. 2013. Beide Teilprüfungen müssen positiv absolviert
werden. Das Wiederholen einer nicht bestandenen Zwischenprüfung ist gestattet,
und zwar mündlich in der Sprechstunde bis spätestens 17. 12. 2012.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Schlussprüfung: bis 17. 12. bestandene
Zwischenprüfung. Eine bei positiver Zwischenprüfung nicht bestandene
Schlussprüfung darf mündlich in der Sprechstunde bis spätestens Ende September
wiederholt werden.
Textgrundlage: Das Nibelungenlied. Sie können jede
beliebige Ausgabe und jede beliebige Grammatik benutzen. Mein 2005 bei de
Gruyter erschienenes Buch „Das Nibelungenlied“ enthält Text und Interpretation
in einem Band; wer sich auch für die Interpretation des Werkes interessiert
(das ist freiwillig; nicht Pflicht) und noch keine Textausgabe hat, ist daher
damit preisgünstig dran. Für die sprachlichen Erklärungen und die Grammatik
empfehle ich mein „Nibelungenlied-Lehrwerk“. Dieses enthält weder den Text noch
die Interpretation, sondern nur sprachliche Erklärungen, Grammatik, Wörterbuch
usw. „Das Nibelungenlied“ + „Nibelungenlied-Lehrwerk“ zusammen gedruckt zu
haben, ist schön, aber nicht billig. Lösung dieses Problems: Die Bibliotheken
im Haus haben von beiden Werken mehrere entlehnbare Exemplare. Ein paar
verbilligte Sonderexemplare von beiden Werken gibt es im Sekretariat Oberleuthner und bei Herrn Steiner. Das „Nibelungenlied-Lehrwerk“ kann man auch im Internet lesen, und zwar gratis. Unter dem oben stehenden Link
Benutzer:
germanisten
Passwort: nibel
Achtung, Benutzer und
Passwort in Kleinbuchstaben eingeben. Viel Vergnügen bei der Lektüre!
findet man es als .zip-Datei (kurze Übertragungszeit, aber dann ist
Entzippen nötig); unter http://germanistik.univie.ac.at/lehrveranstaltungen/texte-zu-lvn/
Bachelor-Modul 3 – Literaturgeschichte III – Wintersemester 08 – von allen
Lehrenden – Nibelungenlied-Lehrwerk findet man es als .pdf-Datei (über 5 MB,
aber dafür sofort lesbar, kein Entzippen nötig).
Bachelorseminar ältere
dt. Literatur: noch nicht fixiert
Skandinavistische
literaturwissenschaftliche Vorlesung: noch nicht fixiert
Vorlesung ältere
dt. Literatur: Tristan und
Isolde in Dichtungen des Hochmittelalters (neuer Studienplan:
BM 1,1; 1,2; BM 4; BM 5,4; 5,6; 5,7; MM 2; MM 3,1; MM 5; alter Studienplan: I
1241, I 2140, I 2900)
Do 11.30 - 13.00.
HS 33. Beginn: 8. 3. 2012. Ende: 21. 6.
2012.
Für die Anrechnung als ‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur‘ für BM 4; BM 5,4; 5,6; 5,7 und
alle MM (alter Studienplan:
‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur für den 2. Studienabschnitt‘ I 2140)
müssen Sie auch zeigen, dass Sie einen Originaltext, der in der Vorlesung
besprochen wurde, verstehen und interpretieren können. Für alle anderen Punkte
des Studienplans brauchen Sie nicht Mittelhochdeutsch zu können.
Prüfungsmodus: wahlweise schriftlich oder mündlich.
Dauer der schriftlichen Prüfung: 45 Minuten.
Mündliche Prüfungstermine: in jeder Sprechstunde von 28. 6. 2012 bis
Ende September 2013. Ohne Anmeldung.
Schriftliche Prüfungstermine: 28. 6., 4. 10. 2012; 31. 1., 28. 2., 27. 6.
2013. Alle Do 11.30, HS 33 (nur unterer Saaleingang).
Die Anmeldung für schriftliche Prüfungen ist über das Univis-System
erforderlich.
Denis de ROUGEMONT beginnt sein Buch „Die Liebe und das Abendland“, indem er den Anfang des Tristan-Romans nach der Rekonstruktion von BÉDIER zitiert: „Ihr hohen Herren, wollen Sie eine schöne Geschichte von Liebe und Tod hören?“ Und Rougemont beantwortet diese rhetorische Frage selbst: „Nichts auf der Welt können wir lieber wollen.“ Trotzdem haben fast alle Tristan-Dichtungen, des Mittelalters wie der Neuzeit, nicht nur begeisterte Zustimmung, sondern auch heftige Ablehnung gefunden. Zentrum der Vorlesung wird für uns der Tristan-Roman Gottfrieds von Straßburg sein; ein riesiger Torso, der für manche veranschaulicht, daß das Thema gar nicht zu Ende gedacht werden kann. Neugierige, die meinen Zugang zum Thema im voraus kennenlernen wollen, können das Skriptum von 2008 lesen, das noch im Uni-shop erhältlich ist; es wird aber gegen Semesterende eine verbesserte Fassung erscheinen. Beim 1. Prüfungstermin, Ende Juni 2012, werde ich mich auf Fragen beschränken, die im alten Skriptum gleich behandelt sind.
UE Mittelhochdeutsch
2 Wochenstunden, 3,0 ECTS credits, Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
(BM 3,1; alter Studienplan: I 1119)
MO 12.00-13.30 von 5. 3. 2012 bis 25. 6. 2012. Ort: Übungsraum 1 Germanistik, Hauptgebäude 2.OG.
Ziel: Erwerb der Fähigkeiten und Kenntnisse, die nötig sind, einen
mittelhochdeutschen Text zu verstehen und in die Gegenwartssprache zu
übersetzen.
Prüfungsanforderungen: Zwischenprüfung schriftlich am 7. 5. 2012;
Schlussprüfung mündlich; Termine nach Wahl am 28. 6. oder 2. 7. 2012. Beide Teilprüfungen müssen positiv absolviert
werden. Das Wiederholen einer nicht bestandenen Zwischenprüfung ist gestattet,
und zwar mündlich in der Sprechstunde bis spätestens 21. 5. 2012. Voraussetzung
für die Teilnahme an der Schlussprüfung: bis 21. 5. bestandene Zwischenprüfung.
Eine bei positiver Zwischenprüfung nicht bestandene Schlussprüfung darf
mündlich in der Sprechstunde bis spätestens Ende September wiederholt werden.
Textgrundlage: Das Nibelungenlied. Sie können jede
beliebige Ausgabe und jede beliebige Grammatik benutzen. Mein 2005 bei de
Gruyter erschienenes Buch „Das Nibelungenlied“ enthält Text und Interpretation
in einem Band; wer sich auch für die Interpretation des Werkes interessiert
(das ist freiwillig; nicht Pflicht) und noch keine Textausgabe hat, ist daher
damit preisgünstig dran. Für die sprachlichen Erklärungen und die Grammatik
empfehle ich mein „Nibelungenlied-Lehrwerk“. Dieses enthält weder den Text noch
die Interpretation, sondern nur sprachliche Erklärungen, Grammatik, Wörterbuch
usw. „Das Nibelungenlied“ + „Nibelungenlied-Lehrwerk“ zusammen gedruckt zu
haben, ist schön, aber nicht billig. Lösung dieses Problems: Die Bibliotheken
im Haus haben von beiden Werken mehrere entlehnbare Exemplare. Ein paar
verbilligte Sonderexemplare von beiden Werken gibt es im Sekretariat Oberleuthner und bei Herrn Steiner. Das „Nibelungenlied-Lehrwerk“ kann man auch im Internet lesen, und zwar gratis. Unter dem oben stehenden Link
Benutzer:
germanisten
Passwort: nibel
Achtung, Benutzer und
Passwort in Kleinbuchstaben eingeben. Viel Vergnügen bei der Lektüre!
findet man es als .zip-Datei (kurze Übertragungszeit, aber dann ist
Entzippen nötig); unter http://germanistik.univie.ac.at/lehrveranstaltungen/texte-zu-lvn/
Bachelor-Modul 3 – Literaturgeschichte III – Wintersemester 08 – von allen
Lehrenden – Nibelungenlied-Lehrwerk findet man es als .pdf-Datei (über 5 MB,
aber dafür sofort lesbar, kein Entzippen nötig).
Proseminar Ältere deutsche Literatur: Das
Nibelungenlied.
2 Stunde(n), 4,0 ECTS credits
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
Do 15.30-17.00, ÜR 4. Beginn: 8. 3. 2012.
Voraussetzung für die Teilnahme am PS Ältere deutsche
Literatur ist die positive Absolvierung
der UE Mittelhochdeutsch.
Ab dem Termin der Zuteilung des Studienplatzes liegt eine Themenliste im Sekretariat Oberleuthner auf, in der Sie möglichst bald, womöglich noch vor der 1. Stunde, Ihr Referatsthema und den Referatstermin wählen.
Forschungsliteratur ist je nach
Thema unterschiedlich zu benutzen. Für einen ersten allgemeinen Überblick
können Sie Einiges aus dem Literaturverzeichnis meines Nibelungenlied-Buches
lesen oder einige meiner Publikationen
dazu, z. B. Psychoanalyse und Nibelungenlied. In: Sagen- und Märchenmotive im
Nibelungenlied, Drittes Wormser Symposium zum Nibelungenlied 2001. Hg. Gerold
Bönnen und Volker Gallé, Worms 2002, S. 142-183. Wenn Sie themenspezifische
Hilfe brauchen, fragen Sie mich in der Lehrveranstaltung oder kommen in die
Sprechstunde.
Proseminar für SkandinavistInnen: Skandinavische Nibelungentraditionen.
Anrechnung in der Skandinavistik: Literaturwissenschaftliches Proseminar SKB231 [SK123, SK220, SK250].
Anrechnung in der Germanistik: Wahlmodul; Unterrichtsfach und Diplom: Wahlfach I 2900.
Mo 15.30-17.00, Übungsraum Germanistik: Ü5. Beginn: 5. 3. 2012.
Sie können sich das Thema beliebig lange im voraus (also schon jetzt) in der Sprechstunde holen.
Die hochmittelalterliche Kultur hat mit der Kultur unserer Zeit die internationale Ausrichtung gemeinsam. Der Wettstreit der Herrscher der europäischen Länder wurde wesentlich mit Mitteln der Kulturpolitik geführt, und Skandinavien (insbesondere Norwegen; der norwegische Hof unter Hákon Hákonarson ist ein glückliches Beispiel) modernisieren hieß nicht nur, politische Gesandtschaften mit dem Kaiserhof auszutauschen und einen Kardinal zur Königskrönung von Rom nach Bergen reisen zu lassen, sondern auch aktuelle literarische Texte aus Frankreich (teilweise via England?) und Deutschland der norwegischen Hofgesellschaft bekannt zu machen. Aus deutscher Literatur wurden vor allem Heldensagenstoffe vermittelt. Daneben gab es im Norden, vor allem durch Zeugnisse aus Island belegt, lebendige Traditionen teilweise derselben Heldensagen, die schon lange zuvor nordwärts gewandert waren und sich dort eigenständig entwickelt hatten. Die Nibelungensage ist der bestdokumentierte Fall und ist unser Musterbeispiel für mittelalterliche Literaturkontakte. Unser Glaube, Internationalisierung sei erst durchs Internet möglich, ist falsch: ein Bote brauchte von Italien nach Norwegen mehrere Wochen. Das ist für politische Gesandtschaften störend; für die Rezeption von Literatur aber nicht relevant. Die Neugier auf Erzählungen aus fernen Ländern ist noch stärker, wenn das Reisen langwierig ist – das ist genauso wichtig wie die Internationalisierungsbestrebungen des Königs und daß anscheinend teilweise dieselben Leute politische Neuigkeiten und Literatur verbreiteten (Spielmann, ioculator, leikari). Zumindest spielen Spielleute in Heldensagen eine große Rolle als Boten; Realität und Dichtung entsprachen allerdings einander hierin sicher nicht genau.
Im Zentrum des Proseminars wird die Arbeit mit Texten stehen. Entsprechend Ihren Altnordisch-Vorkenntnissen gebe ich allerdings großzügig Hilfestellung bei der Übersetzung von Passagen aus den Originalen. Was die Interpretation betrifft, so können Sie sich schon interessante Fragestellungen ausdenken, wenn Sie mein Skriptum der gleichnamigen Vorlesung von 2002 durchlesen; es ist noch im Uni-Shop (Facultas im NIG, Universitätsstraße 7) erhältlich.
100063 Vorlesung
Ältere dt. Literatur: Das Nibelungenlied
(neuer Studienplan:
BM 1,1; 1,2; BM 4; BM 5,4; 5,6; 5,7; MM 2; MM 3,1; MM 5; alter Studienplan: I
1241, I 2140, I 2900)
Do 12.15-13.45, Hs. 33. Beginn: 6.10. 2011.
Prüfungsmodus: wahlweise schriftlich oder mündlich.
Dauer der schriftlichen Prüfung: 45 Minuten.
Mündliche Prüfungstermine: in jeder Sprechstunde von 26. 1. 2012 bis
Ende Februar 2013. Ohne Anmeldung.
Schriftliche Prüfungstermine: 28. 6., 4. 10. 2012; 31. 1. 2013. Alle Do
11.30, HS 33 (nur unterer Saaleingang).
Die Anmeldung für
schriftliche Prüfungen ist über das Univis- System erforderlich.
Für die Anrechnung als ‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur‘ für BM 4; BM 5,4; 5,6; 5,7 und
alle MM (alter Studienplan:
‚Vorlesung Ältere deutsche Literatur für den 2. Studienabschnitt‘ I 2140)
müssen Sie auch zeigen, dass Sie einen Originaltext, der in der Vorlesung
besprochen wurde, verstehen und interpretieren können. Für alle anderen Punkte
des Studienplans brauchen Sie nicht Mittelhochdeutsch zu können.
Als Begleitbuch zur
Vorlesung habe ich mein Nibelungenlied-Buch von 2005 konzipiert, das den
Originaltext und meine Interpretation des Werkes enthält (Das Nibelungenlied
nach der St. Galler Handschrift. Berlin: de Gruyter 2005. ISBN
3-11-018423-0). Einige Sonderexemplare sind verbilligt bei Frau Oberleuthner
erhältlich. Den Text der Haupthandschrift B
und einiger anderer wichtiger Hss. können Sie sich übrigens aus dem Internet
herunterladen (von der Homepage unseres Instituts zu ‚Textkorpus‘
weiterklicken; dort finden Sie das von mir aufbereitete wissenschaftliche
Rohmaterial; mein Text wurde in Augsburg optisch ansprechender gestaltet - Link
über http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/12Jh/Nibelungen/nib_intr.html
130075 VO Skandinavistische
literaturwissenschaftliche Vorlesung: Njáls saga. Anrechenbar als: SKB232,
SKB321, SKB341; SKM121, SKM221, SKM241; SKE132, SKE134. Alter Studienplan:
SK124, SK220.
Für Germanistik anrechenbar als: alter
Studienplan: Wahlfach: I 2900; neu: Wahlmodul BM 5,4; 5,6; 5,7.
Do 10.15-11.45, HS
34. Beginn: 13.10.2011.
Prüfungsmodus:
wahlweise mündlich oder schriftlich.
Mündliche Prüfungstermine: in jeder Sprechstunde von 26. Jänner 2012
bis Ende Feb. 2013.
Schriftliche Prüfungstermine: 28. 6., 4. 10. 2012; 31. 1. 2013. Alle Do 11.30, HS 33 (nur unterer
Saaleingang).
Wie für alle von der Studienprogrammleitung für
Skandinavistik veranstalteten Vorlesungen ist die Online-Anmeldung zur
Lehrveranstaltung über das Univis-Anmeldesystem verpflichtend. Für den Anmeldemodus ist
nicht maßgebend, was Sie studieren bzw. wofür Sie das Zeugnis anrechnen lassen
wollen, sondern nur, von welcher Studienprogrammleitung die Vorlesung
veranstaltet wird!
Dauer der schriftlichen Prüfung: 45 Minuten.
Für Germanistik als I 2900 anrechenbar
(Wahlfach-Vorlesung).
Kommentar: Andreas Heusler bezeichnete die Njáls Saga als seine Lieblingssaga.
Außer der literarischen Qualität macht sie noch vieles andere für uns
interessant: der Verfasser, der wohl im 13. Jh. lebte, war an Rechtsformeln
interessiert; insbesondere an solchen, die mit Eheschließung und Ehescheidung
in Zusammenhang standen. Die Handlung spielt um das Jahr 1000, das ist die
Zeit, zu der Island zum Christentum übertrat; die Titelfigur, der weise Njál,
spielt bei der Entscheidung für das Christentum eine Schlüsselrolle.
Kulturgeschichtlich ist es also ein zentraler Text. Außerdem ist die Handlung
spannend und es ist bemerkenswert, dass die Geschichte nicht so sehr an Njál,
sondern an einer Frau, Hallgerd, der Gattin seines Freundes Gunnar,
ausgerichtet ist. Diese ‚männliche‘ Frau führt ihren Stammbaum nicht umsonst
auf Áslaug, die Tochter Sigurds und Brynhilds, zurück. Der Streit von Hallgerd
und Bergthora, der Gattinnen der beiden Freunde Gunnar und Njál, ist in mancher
Hinsicht dem Streit der Königinnen in der Nibelungensage nachempfunden, aber
nicht zu genau; die Njáls Saga ist ein selbständiges, kein epigonales Werk.
Textgrundlagen: 2004
habe ich eine ähnliche Vorlesung gehalten; das Skriptum dazu ist derzeit
vergriffen, die Neuauflage ist in Vorbereitung; wenn Sie ein altes Exemplar
ergattern, schadet es nicht. Hier finden Sie auch die wichtigsten
Originaltexte, sprachliche Erklärungen und ein Auswahl-Literaturverzeichnis.
Prüfung für die Anrechnung als Vorlesung: Für Germanistik (Wahlfach) oder SK 1.
Studienabschnitt brauchen Sie nicht Altnordisch zu können. Es wird aber
erwartet, dass Sie hin und wieder einen Blick auf den Originaltext riskieren.
Für die Module, für die die vorherige Absolvierung des Proseminars
‚Altnordisch‘ Pflicht ist (SKB
340 und alle SKM außer Wahlmodul; alt: SK
220), bekommen Sie als 1. Frage ein Stückchen eines in der VO genau
besprochenen Originaltexts vorgelegt, der zu interpretieren ist.
Nicht mehr aktuelle
Daten wurden entfernt
VO Ältere dt. Literatur: Walther von der Vogelweide (neu: BM
1,1; 1,2; BM 4; BM 5,4; 5,6; 5,7; MM 2; MM 3,1; MM 5; alt: I 1241, I 2140, I
2900)
Do 12.15-13.45, Hs. 33. Beginn: 10. 3. 2011, Ende: 16. 6. 2011.
Prüfungsmodus: wahlweise schriftlich oder mündlich.
Dauer der schriftlichen Prüfung: 45 Minuten.
Mündliche Prüfungstermine: in jeder Sprechstunde von Ende Juni 2011
bis Ende September 2012. Ohne Anmeldung.
Schriftliche Prüfungstermine: 28. 6. 2012. Do 11.30, HS 33 (nur unterer
Saaleingang).
Die Anmeldung für
schriftliche Prüfungen ist über das Univis- System erforderlich.
Als Begleittext für die Vorlesung habe ich das Büchlein
‚Walther von der Vogelweide für Anfänger‘ konzipiert. Es enthält nicht wörtlich
genau den Text der Vorlesung (dann wäre der Besuch überflüssig), aber alles,
was man für die Prüfung braucht, inklusive eine Auswahl der wichtigsten
Primärtexte. Es ist erhältlich z. B. im
Uni-Shop im NIG; prinzipiell in jeder Buchhandlung.
Das Zuhören in einer Vorlesung und die Lektüre bringen unterschiedlichen Erkenntnisgewinn; am besten ist es, beides zu kombinieren.
VO: Literaturgeschichte
III (neu: BM 3,5; alt: I 1252, I 2152)
Do 15.15-16.45 Uhr, Hs. D (Campus, Ecke Spitalgasse / Sensengasse) Beginn: 10. 3. 2011, Ende:
16. 6. 2011.
Schriftliche Prüfungstermine: 28. 6. 2012. Do 11.30, HS 33 (nur unterer Saaleingang).
Überblick über die
deutsche Literatur von den Anfängen bis ca. 1600. Es sind im Verlauf des
Semesters einige Texte in der Originalsprache zu lesen. Daher wird dringend
empfohlen, die Übung ‚Mittelhochdeutsch‘ vorher zu absolvieren. Ein längerer
epischer Text ist als Ganzes im Original zu lesen; zur Auswahl stehen dafür:
Nibelungenlied, Hartmanns Erek und Gottfrieds Tristan. In der Lehrveranstaltung
wird nicht nur einseitig vorgetragen, sondern es wird erwartet, dass Sie sowohl
betreffend das sprachliche Verständnis der Texte als auch zu den verschiedenen
Interpretationen Fragen stellen und Stellung nehmen.
Prüfungsanforderungen: Zur Prüfung kommt eine ‚große‘ Frage, die
an Hand eines Textausschnittes aus dem gewählten längeren epischen Text (s.
o.) zu beantworten ist, sowie mehrere ‚kleine‘ Fragen zu anderen Werken und
Textausschnitten der Leseliste. Dabei müssen Sie zeigen, dass Sie die
Originaltexte verstehend gelesen haben, sie inhaltlich überblicken, über
Forschungsprobleme und methodische Ansätze Bescheid wissen und auch auf Grund
eigener Recherchen zu Interpretationsproblemen Stellung nehmen können. Ein
Skriptum ist im facultas Uni-shop im NIG, Universitätsstraße 7, erhältlich.
Prüfungsmodus: wahlweise schriftlich oder mündlich.
Dauer der schriftlichen Prüfung: 90 Minuten.
Mündliche Prüfungstermine: in jeder Sprechstunde von Ende Juni 2011
bis Ende September 2012. Ohne Anmeldung.
Schriftliche Prüfungstermine: 28. 6. 2012. Alle Do 11.30, HS 33 (nur
unterer Saaleingang).
Die Anmeldung für
schriftliche Prüfungen ist über das Univis- System erforderlich.
betreue ich auf allen Teilgebieten der älteren Germanistik und älteren Skandinavistik (jeweils Sprach- und Literaturwissenschaft) und germanischen Altertumskunde. Die Themen werden individuell in der Sprechstunde festgelegt.
Als Zweitprüfer in der kommissionellen Diplomprüfung verlange ich:
1. Lesen und Übersetzen einer
Stelle aus einem von Ihnen gewählten Originaltext. Als Faustregel für Umfang
und Schwierigkeitsgrad des vorzubereitenden Textes gilt: eine der Übersetzung
von Hartmanns Erek vergleichbare Arbeitsleistung, also ca. 10.000 Verse
höfische Epik (z. B. Hartmann, Erek oder Iwein oder Wolfram, Parzival Buch 1-8
oder 9-16, oder Gottfried, Tristan Anfang bis 12500 oder 7230 bis Schluss) oder
das Nibelungenlied ... Lyrik ist schwerer zu übersetzen, daher genügen weniger
Verse (z. B. das Oevre Walthers von der Vogelweide oder Neidharts von Reuental).
Wer bei mir Vorlesungsprüfungen ‘Ältere deutsche Literatur für den 2.
Studienabschnitt’ gemacht hat, und keine Schwierigkeiten beim Übersetzen hatte,
kann diese Erfahrung nützen; bei der Diplomprüfung kommt aber eine etwa doppelt
so lange Stelle.
2. Interpretation der übersetzten
Textstelle, ihre Stellung im Gesamtwerk, Forschungsprobleme, Methodenprobleme
...
3. Fragen über das unter Punkt 1
gewählte Werk bzw. den Autor; teilweise unter Berücksichtigung der zuvor
abgegebenen Leseliste
4. Ausgehend von der Einordnung des
gewählten Werkes in die Epoche seiner Entstehung und in eine bestimmte Gattung
Fragen zu anderen Autoren; literarhistorischer Überblick.
1. Vorsprache in meiner
Sprechstunde (Mo oder Do): Wahl des Textes. Das sollte so früh wie möglich
geschehen; jedenfalls mehrere Monate vor der Prüfung (ganz Vorsichtige kommen
schon Jahre vorher). Eventuell gleich die Anmeldungsformulare mitbringen
(Papierkrieg!)
2. Selbststudium, eventuell
unterstützt durch freiwilliges Zuhören beim Dissertanten- und
Diplomandenkolloquium (Termine lt. Anschlag). Dort werden immer wieder Texte
übersetzt, die denen, die zur Diplomprüfung kommen, im Schwierigkeitsgrad
entsprechen.
3. Empfehlenswert ist die Abgabe
einer Leseliste, die die zum Originaltext bzw. dessen Autor gelesene
Sekundärliteratur enthält. Dazu gibt es keine Vorschriften; ist sie kurz, muss
ich die darin enthaltenen Arbeiten genau abfragen und mehr Fragen stellen, die
nicht durch die Leseliste abgedeckt werden; enthält sie anspruchsvolle Werke,
kann ich großzügigere Fragen stellen; wird keine Leseliste abgegeben, muss ich
ins Blaue hinein prüfen. Die Leseliste wird wenige Wochen oder Tage vor der
Diplomprüfung abgegeben (evtl. im Sekretariat Oberleuthner).
P.
S.: Dieses Merkblatt deckt die zahlreichen Fälle ab, in denen ältere deutsche
Literatur als 2. Prüfungsfach für den 2. Teil der 2. Diplomprüfung gewählt
wird. Ich freue mich aber, wenn jemand ein ausgefalleneres Spezialgebiet wählt
(z. B. Ältere Skandinavistik, altgermanische Sprachen, altgermanische
Kulturkunde, insbesondere Religionswissenschaft). Dann werden Fachgebiete und
Prüfungsmodalitäten individuell in der Sprechstunde vereinbart.
Studienjahr 1968/69: Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Germanistik der Universität Wien.
1969/70: Lektor für deutsche Sprache an der University of Wales, St. David's University College, Lampeter, Großbritannien.
1970/71 und 1971/72: Österreichischer Lektor an der Universität Bukarest, Rumänien.
1. Juli 1972 bis 28. Februar 1978: Mitarbeiter der Kommission für Altgermanistik an der Österr. Akademie der Wissenschaften.
Ab 1. März 1978: Assistent am Institut für Germanistik der Universität Wien.
10. Dezember 1984: Habilitation für ältere deutsche und ältere nordische Philologie. Titel der Habilitationsschrift: Lexikon der altgermanischen Namen.
Gastprofessuren:
Im Sommersemester 1992 an der Universität Bukarest
Im Sommersemester 1998 an der Kasetsart Universität Bangkok
Projektleiter
von Projekten des Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung:
Etymologischer Index und Stellenregister zum Lexikon der altgermanischen Namen (1. 3. 87 - 31. 7. 88)
Kommentierte Bibliographie zur altgermanischen Namenkunde (1. 8. 88 - 31. 7. 90)
Altgermanische Namenkunde (1. 8. 90 - 31. 7. 92)
Altgermanische Ethnonyme (2003-2007)
Altgermanische Toponyme (1. Sept. 2007-31. 8. 2009)
Altgermanische Theonyme (seit 1. 7. 2011)
Titel der Seminare und Vorlesungen:
Altgermanische Religionsgeschichte
Altnordische Mythologie bei Snorri Sturluson
Artusliteratur im mittelalterlichen Skandinavien
Das Altnordische im Kreis der verwandten Sprachen
Der Artusroman
Deutsche Heldensagen des Mittelalters
Die Kommunikationsmodelle von ‚Lüge‘ und ‚Selbstgespräch‘ in Texten verschiedener Epochen
Die mythologischen Eddalieder
Die Njáls saga
Die Thidreks saga
Die Vor- und Frühgeschichte der germanischen Sprachen
Eddaprobleme
Gottfried von Straßburg, Tristan
Heldenlieder der Edda außerhalb des Sigurdkreises
Heldensagas
Minne
Minnesang am Babenbergerhof nach Walther
Minnesangs Frühling
Mittelhochdeutsche Literatur als Männerliteratur
Nibelungenlied und Nibelungensage
Runenkunde
Skandinavische Nibelungentraditionen
Walther von der Vogelweide
Wolfram von Eschenbach, Parzival
Zu den meisten meiner Vorlesungen sind Skripten im WUV-Universitätsverlag Wien erschienen (Uni-Shop); zu ein paar gibt es Lehrbehelfe im Sekretariat Oberleuthner
Davon auch in Buchform:
Nibelungensage und Nibelungenlied (Böhlau Studien Bücher). Wien-Köln 1985. Vergriffen. Dieser Band ist vollständig ersetzt durch:
Das Nibelungenlied nach
der St. Galler Handschrift. Berlin: deGruyter 2005. ISBN 3-11-018423-0.
Walther von der Vogelweide für Anfänger. Wien: facultas.wuv. 3., neu bearbeitete und erweiterte Aufl. 2009. ISBN 978-3-7089-0548-8.
‚Lüge‘ und ‚Selbstgespräch‘ - Zwei Kommunikationsmodelle (Edition Praesens). Wien 1999. ISBN 3-7069-0035-1. Vergriffen.
Wolfram von Eschenbach Parzival für Anfänger. Wien: Edition Praesens, 2002. ISBN 3-7069-0134-9. 2., völlig überarbeitete Aufl. 2007. ISBN 978-3-7069-0358-5.
Nibelungenlied-Lehrwerk. Sprachlicher Kommentar, mittelhochdeutsche Grammatik, Wörterbuch. Passend zum Text der St. Galler Fassung („B“). Wien: Praesens Verlag 2007. ISBN: 978-3-7069-0445-2.
In: Einführung in die synchrone Sprachwissenschaft. Hg. Peter Ernst, 2., verbesserte und vermehrte Auflage 1999. Wien: Edition Praesens (1. Aufl. 1996)
1.: Kommunikationstheorie II. Theoretische Grundlagen der
Kommunikation 2.: Pragma- und Psycholinguistik 3.: Geschichte und Methodik der
Sprachwissenschaft.
Selbständige wissenschaftliche Publikationen:
1. Lexikon der altgermanischen Namen. 1. Teil: Text (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Schriftenreihe der Kommission für Altgermanistik, Thesaurus Palaeogermanicus Bd. 1,1). Wien 1987.
2. Lexikon
der altgermanischen Namen. 2. Teil: Register und Nachträge. Gemeinsam mit
3. Heldensage und Rekonstruktion. Untersuchungen zur Thidrekssaga (Philologica Germanica 14), Wien 1992.
4. Konkordanz zum Nibelungenlied nach der St. Galler Handschrift. Band 1 A-M. Band 2 N-Z (Philologica Germanica 27/1 und 27/2), Wien 2006. ISBN 978-3-900538-96-5.
Aufsätze in Fachzeitschriften und Sammelwerken:
Zum Sigrdrífa-Brünhild-Problem. In: Antiquitates Indogermanicae. Gedenkschrift für Hermann Güntert. Hg. Manfred Mayrhofer u. a. Innsbruck 1974. S. 251-265.
Gotisch Gaina. In: Anzeiger der phil.-hist. Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 110 (1973). S. 101-105.
Zum Problem der rechtsrheinischen Germanen vor und um Christi Geburt. In: Festgabe für Otto Höfler zum 75. Geburtstag. Hg. Helmut Birkhan (Philologica Germanica 3). Wien 1976. S. 557-576.
Thesaurus Palaeogermanicus. Lexikon der altgermanischen Namen. 1. Forschungsbericht. In: Beiträge zur Namenforschung (1977). S. 241-256.
August Strindbergs drömspel und die literarische Tradition. In: Akten der 4. Arbeitstagung der Skandinavisten des deutschen Sprachgebiets 1.-5.10.1979 in Bochum. Hg. Fritz Paul. Hattingen 1981. S. 85-114.
Rosensiegel Ulrichs von Lichtenstein. In: Jahrbuch des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich 46/47 (1980/81). S. 425-440 und Bildanhang.
Les origines de motif de la table ronde dans le Brut de Wace. In: La representation de l'Antiquité au Moyen Age. Colloque Amiens 1981 (Wiener Arbeiten zur germanischen Altertumskunde und Philologie 20). Wien 1982. S. 243-258.
Vorbilder für Ulrichs von
Lichtenstein Friesacher Turnier. In: Carinthia I 173 (1983). S. 171-192.
Mhd. fôreis = 'Waldspiel'? In: Klagenfurter Beiträge zur Sprachwissenschaft 9 (1983). S.89-118.
Exzentrizität als Zentralgedanke. Ulrich von Liechtenstein und seine Artusfahrt von 1240. In: Österreich in Geschichte und Literatur 27 (1983). S. 25-41.
Rezension von: Hans Peter Naumann, Sprachstil und Textkonstitution. Untersuchungen zur altwestnordischen Rechtssprache. In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 105 (1983). S. 299-306.
Die Bildungsweise der frühen
germanischen Personennamen. In: Linguistica et Philologica. Gedenkschrift für Björn Collinder (Philologica
Germanica 6). Wien 1984. S.355-368.
King Arthur's Round Table: sociological implications of its literary
reception in
Die Bewertung namenkundlicher Zeugnisse für die Verwendung der gotischen Sprache. Methodendiskussion an Hand der Namen der Märtyrer aus der Gothia des 4. Jahrhunderts. In: Germanische Rest- und Trümmersprachen, hg. Heinrich Beck (Ergänzungsbände zum RGA 3), Berlin 1989, S. 119 - 141.
Der Computer im Dienst des Lexikons der altgermanischen Namen seit 1974. Projektbericht. In: Historische Edition und Computer, Graz 1989, S. 351 - 356.
Rezension von: Germanenprobleme in heutiger Sicht. Hrsg. Heinrich Beck (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 1) in: Kratylos 34 (1989) S. 117 -121.
Mitverfasser von: Bibliographie Allemande. In: BBSIA 40/1988 (für 1987).
Mitverfasser von: Bibliographie Allemande. In: BBSIA 41/1989 (für 1988).
Autor und Erzähler im Nibelungenlied. In: Helden und Heldensage. Otto Gschwantler zum 60. Geburtstag. Hg. H. Reichert und G. Zimmermann (Philologica Germanica 11), Wien 1990, S. 287-327.
Die Brynhildlieder der Edda im
europäischen Kontext. In:
Poetry in the Scandinavian Middle Ages. The Seventh International Saga Conference,
Spoleto, 4-10 September 1988 (Centro Italiano di Studi sull' Alto Medioevo. XII
congresso internazionale di studi sull' Alto Medioevo), Spoleto 1990, S.
571-596.
Rekonstruierte Nibelungendichtung. In: Amsterdamer Beiträge zur Älteren Germanistik 35 (1992), S. 7-20.
Altgermanische Namen als Quellen der Religionsgeschichte. In: Quellen und Quellenproblematik der Altgermanischen Religionsgeschichte, hg. Heinrich Beck u. a. (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 5). Berlin 1992. S. 552-574.
GUTANI ? WI HAILAG. In: Die Sprache. Zeitschrift für Sprachwissenschaft 35 (1991-93), S. 235-247.
Heime in Wilten und in der Thidrekssaga. In: Studien zum Altgermanischen. Festschr. f. Heinrich Beck. Hg. H. Uecker (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 11), Berlin 1994, S. 503-512.
Welche Nibelungen zogen nordwärts oder: wie kamen die Nibelungen in Skandinavien an? In: 3. Pöchlarner Heldenliedgespräch: Die Rezeption des Nibelungenliedes. Hg. K. Zatloukal (Philologica Germanica 16), Wien 1995, S. 157-171.
Þiðreks saga und oberdeutsche Heldensage. In: Hansische Literaturbeziehungen. Das Beispiel der Thidreks saga und verwandter Literatur. Hg. Susanne Kramarz-Bein (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 14), Berlin 1996, S. 236-265.
Neue Fragmente von Priester Wernhers 'Maria'. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 125 (1996), S. 202-210 (Gemeinsam mit Gerd Pichler).
Gewollte oder ungewollte Mißverständnisse um 1200? In: Verstehen durch Vernunft. FS für Werner Hoffmann. Hg. B. Krause (Philologica Germanica 19), Wien 1997, S. 279-301.
Runeninschriften als Quellen der Heldensagenforschung. In: Runeninschriften als Quellen interdisziplinärer Forschung. Hg. Klaus Düwel (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 15), Berlin 1998, S. 66-102.
Rezension von: Dennis H. Green, Language and History in the Early Germanic World. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 129 (2000), S. 327-338.
Snorri Sturluson und Sigmund Freud.
In: Erzählen im mittelalterlichen Skandinavien. Hg.
Probleme der Quellenbewertung am Beispiel der Gruppenbildung von Göttern, insbesondere Asen und Wanen. In: Old Norse Myths, Literature and Society. Proceedings of the 11th International Saga Conference, ed. Geraldine Barnes and Margarte Clunies Ross, Sydney 2000, S. 412-428. sydney.edu.au/arts/medieval/saga/pdf/0000-all.pdf
Rezension von: Allan A. Lund, Die ersten Germanen. In: Göttingische Gelehrte Anzeigen 252 (2000), 139-175.
Der ‚Neue Hoops’. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 131 (2002), S. 1-19.
Das Lexikon der altgermanischen Namen. In: Person und Name, hg. Dieter Geuenich u.a. (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 15), Berlin 2002, S. 100-104.
Psychoanalyse und Nibelungenlied. In: Sagen- und Märchenmotive im Nibelungenlied, Drittes Wormser Symposium zum Nibelungenlied 2001. Hg. Gerold Bönnen und Volker Gallé, Worms 2002, S. 142-183.
Rezension von: Pforzen und
Bergakker. Neue Untersuchungen zu Runeninschriften. In redaktioneller
Zusammenarbeit mit Gaby Waxenberger hg.
von Alfred Bammesberger (Historische Sprachforschung, Ergänzungsheft 41), Göttingen 1999. In: ZfdA 131 (2002), S. 494-507.
Nordic language history and religion / ecclesiastical history I: The pre-Christian period. In: The Nordic Languages. An International Handbook of the History of the North Germanic Languages, Hg. Oskar Bandle u.a., Bd. 1, Berlin 2002, S. 389-402.
Sprachenvielfalt, kultureller und literarischer Kontakt im Europa des Hochmittelalters: abschreckendes Beispiel oder Vorbild für die Gegenwart? In: Sprachenvielfalt. Babylonische Sprachverwirrung oder Mehrsprachigkeit als Chance? Hg. Hans-Jürgen Krumm, Innsbruck 2003, S. 61-81.
Personennamen bei antiken Autoren als Zeugnisse für älteste westgermanische Endungen. In: ZfdA 132 (2003), S. 85-100.
Vier Miszellen zum Urgermanischen und ‚Altrunischen’. In: ZfdA 132 (2003), S. 335-356.
Rezension von: Hans Frede Nielsen, The Early Runic Language of Scandinavia. Studies in Germanic Dialect Geography (Indogermanische Bibliothek: Reihe 1), Heidelberg 2000. In: ZfdA 132 (2003), S. 357-366.
Die Nibelungensage im
mittelalterlichen Skandinavien. In: Die Nibelungen. Sage - Epos - Mythos, Hg.
In: „Uns ist in alten Mären...“ Das Nibelungenlied und seine Welt. Ausstellung im Badischen Landesmuseum Schloß Karlsruhe 13.12.2003-14.3.2004: Hylestad, Ardre 8, Ramsundsberg.
Rezension von: Klaus Düwel,
Runenkunde, 3. Aufl. In: Die Sprache,
Zeitschrift für Sprachwissenschaft, 43 (2002-2003), S. 15-16.
Rezension von: Von Thorsberg nach Schleswig. Sprache und Schriftlichkeit eines Grenzgebietes im Wandel eines Jahrtausends, hg. Klaus Düwel u. a., Berlin/New York 2001. In: ZfdA 134 (2005), S. 62-72.
Walther: Schaf im Wolfspelz oder Wolf im Schafspelz? In: Der achthundertjährige
Pelzrock. Walther von der Vogelweide – Wolfger von Erla – Zeiselmauer. Hg.
Helmut Birkhan und Ann Cotten, Wien 2005, S. 449-506.
Germanien in der Sicht des Ptolemaios. In: Gerhard Rasch, Antike geographische Namen nördlich der Alpen, hg. Stefan Zimmer (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 47), Berlin 2005, S. 248-284 + 4 Karten.
Skandia(e), Skandiai nesoi, Sconaowe, Scadanan, Scathanavia, Scatenauga und Ska[/nd/d/t]inavia. In: Beiträge zur Namenforschung 41 (2006), S. 141-157.
‚Nomen et gens‘ im Urgermanischen? In: Name und Gesellschaft im Frühmittelalter. Hg. Dieter Geuenich und Ingo Runde (Deutsche Namenforschung auf sprachgeschichtlicher Grundlage Bd. 2), Hildesheim: Olms 2006, S. 103-119.
Attila in altnordischer Dichtung. In:
Attila und die Hunnen. Begleitbuch zur Ausstellung. Hg. vom Historischen
Museum der Pfalz, Speyer. Stuttgart 2007.
S. 349-355.
Zum Namen des Drachentöters. Siegfried - Sigurd - Sigmund - Ragnar. In:
Nomen et Fraternitas. FS für Dieter Geuenich. Hg.
Die Sprache der Wandalen in Afrika und „Auch Römer dürfen
froia arme für domine miserere sagen“. In: Collatio Augustini cum Pascentio.
Einleitung, Text, Übersetzung. Mit Beiträgen von H. C. Brennecke, H. Reichert
und K. Vössing. Hg. von Hildegund Müller, Dorothea Weber und Clemens Weidmann
(Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 779; = Veröffentlichungen der
Kommission zur Herausgabe des Corpus der lateinischen Kirchenväter 24). Wien: Verlag der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften 2008, S. 145 - 172.
Vorwort. In: Alexander Sitzmann und Friedrich E. Grünzweig, Die
altgermanischen Ethnonyme. Die altgermanischen Ethnonyme. Ein Handbuch zu ihrer
Etymologie. Unter Verwendung einer kommentierten Bibliographie von Robert
Nedoma. Hg. von Hermann Reichert (Philologica Germanica 29). Wien: Fassbaender
2008, S. 1-5.
Sprache und Namen der Wandalen in Afrika. In: Namen des Frühmittelalters
als sprachliche Zeugnisse und als Geschichtsquellen. Hg. von Albrecht Greule
und Matthias Springer (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen
Altertumskunde 66), Berlin, New York:
Walter de Gruyter 2009, S. 43-120.
Das Nibelungenlied und / oder Europa? In: TRANS. Internet-Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Nr. 17, März 2010 Sektion 1.13. Die Bedeutung des Mittelalters für Europa. http://www.inst.at/trans/17Nr/1-13/1-13_reichert17.htm
Krieg in mittelalterlicher deutscher Dichtung. In: Krieg im mittelalterlichen Abendland. Hg. von Andreas Obenaus und Christoph Kaindel (Reihe „Krieg und Gesellschaft“), Wien: Mandelbaum Verlag, 2010, S. 354-369.
Heroic Epics and Sagas. In: Handbook of Medieval Studies. Terms – Methods – Trends. Hg. von Albrecht Classen, Berlin, New York: de Gruyter 2010, S. 1807-1831.
Lexikonartikel insbesondere in:
Johannes Hoops, Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, 2. Aufl.: insgesamt 142 Artikel; darunter „Farbe“, „Feldzeichen“, „Fichte“, „Föhre“, „Frau“ (sehr lang), „Ganna“, „Gainas“, „Heilige Tiere“, „Held und Heldensage“, „Heros eponymos“, „Kahn (Sprachliches)“, „Kalisia“, „Kanne“ (Sprachliches), „Kulturheros“, „Leudes“ (Sprachliches und Namenkundliches), „Limios alsos“, „Linksrheinische Germanen“, „Löwe“ (Sprachliches und Literarisches), „Lucus“, „Mannesideal“, „Marionis“, „Melibokon“, „Rudolf Much“, „Mythische Namen“, „Nebenfrau“, „Obrinkas“, „Ptolemaeus“ (sehr lang), „Tamfana“, „Überlieferung“, „Witwe“, „Zeitrechnung und Zeitbewußtsein“. Seit 1997 (das ist ab Buchstabe „G“) auch Mitherausgeber (Fachberater für Namenkunde).
Weiters in The Nibelungen Tradition. An encyclopedia, hg. F. G. Gentry, W. McConnell u. a., New York 2002, folgende Artikel: Psychology, Myth, Ring, Hoard, Traisen, Traismauer, Sigrdrifa, Heldenschau.
Walther von der Vogelweide. In: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 35 (2003).
Rudolf Much. In: Internationales Germanistenlexikon
1800-1950, hg. v.
Herausgebertätigkeit:
1. Herausgabe einer Buchreihe:
Philologica Germanica (seit Bd. 9).
Herausgeber: Hermann Reichert; Mitherausgeber derzeit: Leopold Hellmuth,
Johannes Keller, Matthias Meyer,
Bd. 9: Die Grimms, die Germanistik und die Gegenwart. Hg. Volker Mertens. Wien 1988.
Bd. 10:
Bd. 11: Helden und Heldensage. Otto Gschwantler zum 60. Geburtstag. Hg. Hermann Reichert und Günter Zimmermann. Wien 1990.
Bd. 12: 1. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Das Nibelungenlied und der mittlere Donauraum. Hg. K. Zatloukal. Wien 1990.
Bd.: 13: 2. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Die historische Dietrichepik. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 1993.
Bd. 14: Hermann Reichert, Heldensage und Rekonstruktion. Untersuchungen zur Thidrekssaga. Wien 1992.
Bd. 15: Lotte Motz, The Beauty and the Hag. Wien 1993.
Bd. 16: 3. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Die Rezeption des Nibelungenliedes. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 1995.
Bd. 17:
Bd. 18: Günter Schopf, Fest und Geschenk in mittelhochdeutscher Epik. Wien 1996.
Bd. 19: Verstehen durch Vernunft. Werner Hoffmann zum 65. Geburtstag. Hg. Burkhart Krause. Wien 1997.
Bd. 20: 4. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Heldendichtung in Österreich - Österreich in der Heldendichtung. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 1997.
Bd. 21: Peter Göhler, Eine spätmittelalterliche Fassung des Nibelungenliedes. Die Handschrift 4257 der Hessischen Landes- u. Hochschulbibliothek Darmstadt. Hg. und eingeleitet v. Peter Göhler. Wien 1999.
Bd. 22: 5. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Aventiure- /märchenhafte Dietrichepik. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 2000.
Bd. 23: 6. Pöchlarner Heldenliedgespräch. 800 Jahre Nibelungenlied. Rückblick – Einblick – Ausblick. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 2001.
Bd. 24: Die Wiener Handschrift des Lantzelet Ulrichs von Zatzikhoven. Hg. Georg Deutscher. Wien 2002.
Bd. 25: 7. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Mittelhochdeutsche Heldendichtung ausserhalb des Nibelungen- und Dietrichkreises. Hg. Klaus Zatloukal. Wien 2003.
Bd. 26: 8. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Das Nibelungenlied und die Europäische Heldendichtung. Hg. Alfred Ebenbauer und Johannes Keller. Wien 2006.
Bd. 27/1+2: Hermann Reichert, Konkordanz zum Nibelungenlied nach der St. Galler Handschrift. Band 1 A-M. Band 2 N-Z, Wien 2006. ISBN 978-3-900538-96-5.
Bd. 28: 9. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Hg. Johannes Keller und Florian Kragl. Wien 2008.
Bd. 29: Alexander Sitzmann und Friedrich E. Grünzweig, Die altgermanischen Ethnonyme. Wien 2008.
Bd. 30: Friedrich E. Grünzweig, Das Schwert bei den Germanen. Wien 2009.
Bd. 31: 10. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Hg. Johannes Keller und Florian Kragl. Wien 2010.
2. Herausgabe von Bänden:
a) Linguistica et Philologica. Gedenkschrift für Björn Collinder. Hg. von Otto Gschwantler, Károly Rédei und Hermann Reichert (Philologica Germanica 6), Wien 1984.
b) Helden und Heldensage. Otto Gschwantler zum 60. Geburtstag. Hg. von Hermann Reichert und Günter Zimmermann (Philologica Germanica 11), Wien 1990.
c) Erzählen im
mittelalterlichen Skandinavien. Hg. von
d) Alexander Sitzmann und Friedrich Grünzweig, Die altgermanischen Ethnonyme. Hg. von Hermann Reichert (Philologica Germanica 29),Wien 2008.
Sonstiges:
Lehrbehelfe, Kurzrezensionen, Zeitungsartikel, Mitwirkung an Ausstellungen, Präsentationen computerunterstützter altgermanistischer Projekte.
Allgemeine Lektüreempfehlung: Arthur Schopenhauer, Eristische Dialektik (‚Die Kunst, Recht zu behalten‘):
http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=2517&kapitel=1#gb_found
Aufrufe seit 14.01.2008: