Einführung in C
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Letzte Änderung: 26. November 2001

Informatikübungen (896335)
Sommersemester 2000, 2001

In den Übungen werden keine C++ Programme sondern "nur reine" C Programme (möglichst ANSI kompatibel) erstellt. Zur Erstellung der Programme kommt die Entwicklungsumgebung von Borland (Borland C++ Version 3.0) zur Anwendung.

Für eigene Programmentwicklungen unter C werden im Internet eine Reihe von Compilern angeboten, die entweder "free" oder unter der "GNU General Public License" vertrieben werden.
Speziell zur Verwendung unter Windows sind hier ein paar zu finden. Die zur Vorbereitung der Übungen verwendete Literatur und Verweise auf Online C-Tutorials sind hier angegeben.


Die Programmiersprache C

C wurde 1972 von Dennis Ritchie in den Bell Laboratorien geschaffen und zwar für den Entwurf des UNIX Betriebsystems. Nachdem im Laufe der Zeit verschiedene Versionen von C entstanden, bildete das American National Standards Institute (ANSI) 1983 ein Komitee, welches eine Standarddefinition von C erstellte, die unter dem Namen ANSI Standard C bekannt wurde. Mit wenigen Ausnahmen hält sich jeder moderne C Compiler an diesen Standard.

Obwohl C keine junge Sprache ist, bestehen einige Gründe, dass C eine der führenden Programmiersprachen ist:

C ist flexibel und mächtig und kann für verschiedenste Projekte eingesetzt werden, wie z.B. Erstellung von Betriebssystemen (UNIX, Windows, OS/2), von Textverarbeitungen, oder Compilern für andere Programmiersprachen.
C ist portabel, d.h. C Programme für ein Computersystem können auf anderen Systemen kompiliert und laufen gelassen werden. Dies gilt speziell für Programme, die sich an den ANSI Standard für C halten.
C ist eine Sprache die nur wenige sogenannte keywords als Basis des Sprachumfanges besitzt, aber durch selbstgeschriebene Funktionen erweiterbar ist.
Und schließlich ist C die Programmiersprache aus der die Sprachen C++ und Java entwickelt wurden und stellt somit eine Grundlage für das Erlernen dieser Programmiersprachen dar.

Die Erstellung eines C Programmes gliedert sich, wie auch die Erstellung von Programmen in anderen compilerorientierten Programmiersprachen, in drei Stufen:

  1. Erstellung des Quellcodes.
  2. Kompilierung des Quellcodes und Erstellung des Objektcodes.
  3. Verbindung (link) des Objektcodes mit Bibliotheksfunktionen zum ausführbaren Programm.

Als Einstieg starten wir mit einem kleinen Demo-Programm:


C-Programmierung

1 Präprozessor
2 Ein/Ausgabe Funktionen
3 Datentypen
4 Operatoren
5 Kontrollstrukturen
6 Felder und Zeichenketten
7 Zeiger
8 Funktionen
9 Dateifunktionen
10 Komplexe Datentypen

A Standardbibliothek
B Nichtstandard-Funktionen