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Qubits Klassische Computer benützen Systeme, die jeweils zwei Zustände, annehmen können. Ein solches System heißt Bit. Seine beiden möglichen Zustände werden physikalisch als Stromkreise realisiert und üblicherweise mit 0 (kein Strom fließt) und 1 (Strom fließt) bezeichnet. Quantencomputer benützen Quantensysteme, die jeweils zwei elementare Zustände und deren Superpositionen (Überlagerungen) annehmen können. Ein solches System heißt Qubit. Seine elementaren Zustände - wir nennen sie auch Basiszustände - werden mit |0> und |1> bezeichnet. Aufgrund der Linearität der Quantentheorie kann sich das System auch in jeder Superposition
Qubits werden - ähnlich wie elektrische Ströme im klassischen Computer - durch "Schaltungen" geschickt, deren Bauteile bestimmte Operationen durchführen. Da zur Darstellung größerer Mengen an Information mehrere Qubits benötigt werden, wird ein Qubit auch als Register bezeichnet. Zur Darstellung des Bauplans eines Quantencomputers ist es bequem, ein Register als senkrechte Linie in einem Diagramm darzustellen: Wird das Qubit etwa durch die Polarisation eines Photons realisiert, so zeigt diese Linie den Weg des Photons (von oben nach unten) an. Wir wollen im Übrigen annehmen, dass alle hier betrachteten Quantenzustände (also z.B. die Polarisationen der beteiligten Photonen) im Laufe der Zeit konstant bleiben, ausser sie werden in einen Bauteil geleitet, der für bestimmte Änderungen sorgen soll. Mathematische Nachbemerkung: Die Menge aller Superpositionen der zwei Basiszustände |0> und |1> ist ein zweidimensionaler Vektorraum (im Fachjargon: Hilbertraum). Die Menge {|0>, |1>} bildet eine Basis dieses Raums (woher auch die Bezeichnung Basiszustände kommt). Die Koeffizienten a und b dürfen komplexe Zahlen sein. Manchmal werden diese beiden Zahlen in Form eines Spaltenvektors
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