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Frank Hartmann: Online-Texte

 

 Das Unbehagen in der
Cyber-Kultur

Vortrag bei der Veranstaltung
(d)vision 2000
4. Mai 2000

Schikaneder-Kino, Wien


<sound intro: metro-mix, by dj spooky>

"It is a matter of the greatest urgency that our educational institutions realize that we now have civil war among the environments created by media other than the printed word ..."

Wir hören diese Worte McLuhans in dem jüngst im Web veröffentlichten, brillant elaborierten 'Metro Mix' von DJ Spooky. Die damit aufgeworfene Frage entstammt dem Diskurs der sechziger Jahre, sie soll uns aber weniger dazu dienen, abermals den Genius McLuhans zu beschwören, als vielmehr den Konnex herzustellen zwischen verschiedenen Episoden eines ‚Kampfs der Kulturen', der hier als Bürgerkrieg gehandelt wird. Man könnte es auch einen Aufstand des Unterdrückten und Verdrängten bezeichnen, oder als die Wiederkehr des verdrängten Multimedialen in einer restringierten Welt des Alphanumerischen. Denn es geht in diesem Krieg um mehr als um die gängigen Dichotomien von Text versus Bild oder Analog versus Digital.
Es geht um ein Versprechen, und dieses Versprechen dreht sich geradezu um die brühmte Definition von Kultur, als "Summe der Leistungen und Einrichtungen ..., in denen sich unser Leben von dem unserer tierischen Ahnen entfernt und die zwei Zwecken dienen: dem Schutz des Menschen gegen die Natur und der Regelung der Beziehungen der Menschen untereinander." Um diese beiden Zwecke zu erreichen, ist der Mensch gezwungen, sowohl die äußere wie seine innere Natur zu beherrschen und zu unterdrücken. Als wäre es mit dieser Distanzierung von Naturverfallenheit einerseits, und Triebstruktur andererseits nicht schon genug, kommt dem Menschen der Moderne noch ein Drittes hinzu: neben Natur und Kultur gibt es schließlich noch die Technik. Während es im Verhältnis zwischen Kultur und Natur um Grenzziehungen geht, wird mit der Technik das Problem auf eine andere Ebene der Entgrenzung transponiert.

1. Kultur vs. Natur
Als Zivilisationskritik findet die Kulturkritik auf der Folie des Rousseauschen "Zurück zur Natur" statt, das auf keinen Fall mehr gelingen kann. Der ursprüngliche Betrug an den Göttern, die Überlistung der mythischen Mächte der Zivilisation ist nicht rückgängig zu machen. In einem zentralen Text des zwanzigsten Jahrhunderts, der die Zerstörungskraft der europäischen Zivilisation zu reflektieren versuchte, wird uns die homerische Odyssee als Dokument der menschlichen Emanzipation vorgeführt, aber nicht ohne den Preis zu nennen, den diese verlangt.
Der zivilisierte Mensch ist von einer Angst vor Naturverfallenheit geprägt. Gegen die archaische Übermacht der mythischen Natur wehrt die Odysseus, ganz Prototyp der Zivilisation, mit menschlicher List. Wer sich nicht gegen den Zauber der archaischen Verführung wehrt, fällt auf einen vorzivilisatorischen Zustand zurück. Nicht umsonst werden im griechischen Epos die Gefährten des Odysseus von der Zauberin Kirke ausgerechnet in Schweine verwandelt. Einer Zeit, die von der biologischen Ironie einer genetischen Nähe zwischen Mensch und Schwein noch nichts ahnte, war der Gegensatz noch auffällig genug: hier der Mensch mit seinem aufrechten Gang, dort das in der Erde nach Nahrung schnüffelnde, stinkende Tier. Wer nicht zivilisiert ist, gilt als Schwein. Auch das religiöse Tabu von Schweinefleisch erinnert daran: es ist die Unmittelbarkeit des ans Geschlechtliche gekoppelten Geruchssinns, wovor sich der zivilisierte Mensch sich zu fürchten hat. Kirke benutzt "Kraut und Wein", um Odysseus Gefährten in einen primitiveren biologischen Zustand zurückzuversetzen; so begründet der Mythos die zivilisierte Angst vor dem Rausch, der Exstase, dem Verrückten, dem Unmittelbaren.
Sigmund Freud betont die Leistung der Sublimation für die menschliche Kultur. Sublimation oder Triebaufschub bedeutet das Gegenteil jener Unmittelbarkeit, die den Naturzustand darstellt. Es ist Teil einer fundamentalen Grenzziehung, worin sich gewissermaßen das Betriebsgeheimnis der menschlichen Kultur entlarvt.
Aber das ist alles bekannt und schon ausführlich diskutiert worden. Wir sollten vielleicht einmal folgendermaßen darüber nachdenken: Kultur ist immer vermittelt, indirekt, oder auch transzendent, weil sich in ihren Objektivierungen der 'Sinn' verselbständigt, nämlich durch die Materialitäten der Kommunikation von seinem Autor ablöst. Kultur ist das Mediatisierte und findet ohne Medien nicht statt. Doch paradoxerweise sind es die Medien, die uns eine neue Unmittelbarkeit versprechen. Nicht umsonst sprach die konservative Kulturkritik von der 'Droge Fernsehen', und für viele fällt auch die PC- und Internet-Welt wieder in diese Kategorie der Verführung, welche die Zivilisation mit einem Rückfall bedroht. Halten wir vorläufig fest: Kultur ist eine Grenzziehung gegenüber der Natur, die im Äußersten wieder die Entgrenzung verspricht.

2. Technik
Ich halte Technik, und mit ihr die Medien, nicht für eine seelenlose Form von Kultur, sondern für ein Drittes - neben Natur und Kultur. Medien verändern die Stellung des Menschen in der Welt, indem sie mit der Illusion aufräumen, diese bestehe in einem Gegenüber von Subjekten und Objekten. Mit der entwickelten Technik ist der Mensch vom Subjekt zum Projekt avanciert: er muss sich neu definieren, weil ihm mit der Medienwirklichkeit jene erfahrbare Wirklichkeit abhanden gekommen ist, die objektivierbar ist und an der er sich abarbeiten muss. Nicht mit der verspielten virtual reality, sondern mit der zunehmend realen Virtualität verliert - weil er sich neue Welten erschließt - der postmoderne Mensch die Urangst des Zivilisationsprozesses: dass die Mühen der Sublimierung vergebens waren. Alternative Wirklichkeiten, wie Flusser sie nennt, und natürlich sind wir irritiert, weil wir momentan nicht wissen, ob dadurch der Sinn für die Wirklichkeit verloren geht oder ob wir lernen, mit einer ganz anderen Wirklichkeit zu leben.
'Konstruktion' ist ein viel zu bequemer und letztlich falscher Begriff dafür, weil er dem Subjekt eine ungehörige Macht zuschreibt, die es einfach nicht hat. Indem ich das jetzt ästhetisch (im strikten Sinne von wahrnehmungstheoretisch) begründe, klärt sich auch der Sinn, in dem ich hier Technik und Medien begrifflich verwende.

3. Simulation
Entgegen der impliziten Unterstellung einer konservativen Kulturkritik befindet sich die kulturelle Ästhetik in einem permanenten Wandel: wahrgenommener Gegenstand und wahrnehmendes Organ sind schon historisch bedingt einer Veränderung und Anpassung unterworfen. Mit den neuen Speichermedien des neunzehnten Jahrhunderts dramatisiert sich sozusagen diese Situation: die Technik erobert sich zunehmende Anteile der Ästhetik.
Man denke an die Fotografie: die Kamera als Medientechnik wird zur Metapher für die moderne Technik schlechthin, weil sie in das Visuelle vorstößt. Neben dem menschlichen Auge dringt als dessen Agent die Kamera in die Wirklichkeit ein, um an ihr Züge zu enthüllen, die zuvor im Verborgenen geblieben sind. Von nun an ist der Mensch gezwungen, die Wahrnehmung und deren Verarbeitung, also Aufnahme und Speicherung von Information, mit dem seelenlosen Apparat zu teilen, ob er dem zustimmen mag oder nicht. Die Apparate der Technik lösen den Menschen als Souverän der Wirklichkeitswahrnehmung ab. Auf das Gefälle zwischen Apparatewelt und Menschenwelt haben Technikphilosophen - von Martin Heidegger über Günther Anders bis hin zu Paul Virilio - immer aufmerksam gemacht. Aber hier wird es kritisch: dem Fortschritt von der Reproduktion zur Simulation von Wirklichkeit kulturkritisch gerecht zu werden heißt, die Logik des Zerfalls zu vermeiden, die da fragt, wo bei all dem denn der Mensch bleibe.
Medienphilosophisch muß man also einen Schritt weiter gehen. Dazu ein Erinnerung. In seiner soziologischen Reflexion über "Das Unbehagen in der Kultur" läßt Sigmund Freud den Menschen zum Prothesengott werden, der seine organischen Grenzen überwindet, indem er Werkzeuge und telematische Medien entwickelt.
Für das Unbehagen in der Kultur sorgt nun nicht allein die Aggressionsneigung, die nach Freud eine Kulturgesellschaft beständig mit Zerfall bedroht, und auch nicht die Angst vor dem Rückfall in Naturverfallenheit. Freud thematisiert Medien (Brille, Fernrohr, Kamera, Grammophon, Telephon, Schrift) als Ideale einer Kultur, mittels derer sich ein Prothesengott inszeniert: "Der Mensch ist sozusagen eine Art Prothesengott geworden, recht großartig, wenn er alle seine Hilfsorgane anlegt, aber sie sind nicht mit ihm verwachesen und machen ihm gelegentlich noch viel zu schaffen. (…) Ferne Zeiten werden neue, wahrscheinlich unvorstellbar große Fortschritte auf diesem Gebiete der Kultur mit sich bringen, die Gottähnlichkeit noch weiter steigern."
Offensichtlich wird diese Gottähnlichkeit durch die telematische Eroberung der Welt in eine bedrohliche Dimension gehoben. Die Formel vom Prothesengott hat der Medienphilosoph McLuhan Jahrzehnte nach Freud mit den "extensions of man" wieder aufgenommen. Wenn wir diese Formel durch die Metapher des Cyberspace reinterpretieren, dann haben wir nicht die Ausweitung und Ausdehnung ins Bestehende, sondern neues Terrain, das der Eroberung preisgegeben ist:
"Zum Ausklang des 20. Jahrhunderts hat die Erde einen sechsten Kontinent dazubekommen, der die fünf klassischen Kontinente umspannt und in seinen Schatten stellt. Die Kommunikationsmittel haben eine autnome Sphäre kreiert (…). Die unaufhaltsame Faszination für die Mediensphäre wird durch ihr Vermögen geschaffen, wiedererkennbare Dinge so wiederzugeben, dass sie absolut fremd erscheinen."
Ich möchte die Behauptung aufstellen, dass der Mensch damit auf die Irritation, oder vielmehr: eine weitere narzißtische Kränkung reagiert hat. Sie besteht tatsächlich im "Wesen" der Technik, wie Heidegger geraunt hat, also nicht im Gerät selbst, sondern in den psychosozialen Effekten, die es zeitigt. Letztlich aber auch nicht darin, dass der Mensch Apparate schafft und von diesen "antiquiert" wird, sondern darin, dass just dann, wenn Technik die Ästhetik im zunehmenden Ausmaß affiziert, kreative Recodierungen erfolgen und damit ein Ausgang in die Zukunft gezeigt wird. Der kulturelle Imperativ heißt dann nicht mehr Unterwerfung von Natur, sondern Eroberung von Dimensionen. Sie kann nicht als Maschinenstürmerei funktionieren, sondern nur als Immersion und als Remix. Wenn man so will, dann unterscheidet sich genau darin die Technikphilosophie von dem, was ich Medienphilosophie nenne: nicht ein Philosophieren über die Medien, sondern ein Philosophieren mit den Medien.

4. Digitaler Mythos
Abschließen möchte ich mit einer Frage, für die ich keine definitive Anwort habe. Gerade die Kultur des zwanzigsten Jahrhunderts war geprägt von Übergängen, die auf technischen Entwicklungen basieren. Damit wird aber auch der gemeinsame Bezugspunkt relativiert, der gebraucht wird, um ein Wort wie ‚Wahrheit' überhaupt bemühen zu können. Der Relativismus vieler möglicher Bezugnahmen auf verschiedenen Code-Ebenen ist das unweigerliche Kennzeichen einer postmodernen Kultur geworden.
Wir stehen vor der problematischen Frage der Wirklichkeitskonstitution. Ist der Cyberspace eine die analoge Welt ergänzende oder erweiternde Welt der digitalen Entwürfe? Besetzt die Mediengeneration der Gegenwart wirklich einen Leerraum, der mangels Technologie noch nie zuvor wahrgenommen werden konnte? Der Begeisterungsimpuls sagt ja, und er ließe sich mit Flusser zitativ untermauern. Hören Sie hin: "Computerbilder werfen die gesamte traditionelle Ontologie über den Haufen - und damit auch alle Trennung zwischen Wissenschaft und Kunst -, weil sie das, was nicht sein kann, aber sein soll, auf allerdings imaginäre Weise sein lassen." Schön formuliert - wenn da nur nicht das Problem wäre, daß sich hierbei zu guten Teilen auch massive diskursive Konstruktionen einschleichen würden, die das an sich banale Problem der binären Codierung zu einem Problem der Auflösung von analogen versus digitalen Codes machen.
Was ist die wirklichere Wirklichkeit? Es ist schon paradox: spricht man einer neuen Wirklichkeitskonstitution, von einer neuen Ontologie, dann attestiert man der Technologie auch die nächste Evolutionsstufe (Kevin Kelly tut das) oder meint damit die nächste Entfremdungsstufe des Menschlichen. Gleichzeitig wird eine technische Avantgarde dafür gefeiert, dass sie diese zu beherrschen vorgibt.
Eine billige Antwort auf die Frage nach der wirklicheren Wirklichkeit ist die der Perfektion. Dem Prothesengott obliegt dann nur noch die möglichst reibungslose Gestaltung der Interfaces zwischen Mensch und Technik, die auf homanoider Seite fraglos ein Problem des Wahrnehmungssensoriums ist und auch bleiben wird. Die nicht so billige Antwort hieße die Auflösung folgender Paradoxie: dass das Unmittelbarkeitsversprechen auch der perfektesten Interface-Technologie sich an der kulturellen Definition des Mediums bricht, die immer das Vermittelte, das Übertragene meint, den Filter des Verstehens: "Von Medien ist sinnvoll erst zu sprechen, wenn das unmittelbar Gegebene zu etwas wird, das vermittelt sein muss, um verstanden zu werden."
Es geht vermutlich nicht um das Digitale als eine neue Medienkategorie, sondern um neue Formen der Wirklichkeitskonstitution aufgrund der technisch ermöglichten Erweiterung des Wahrnehmungsraumes, oder einer (nun doch wieder prothetischen) Entgrenzung der menschlichen 'Zufallssinne'. Ein direkter Weltzugang fasziniert als Vorstellung, negiert in Wirklichkeit aber immer das Mediale, denn das Sein spricht halt nicht zu uns - es braucht beispielsweise Heidegger, um das zu tun. Wahrheit und Wirklichkeit können also nicht Dinge sein, die uns aufgrund von entwickelten Medien jetzt abhanden gekommen sind. Sie sind vielmehr immer mediatisierte Konzepte, die mit dem Funktionieren von Gesellschaft zu tun haben. Wie sehr dieses Funktionieren von Iterationen und rekursiven Strukturen geprägt ist, hat die Entwicklung der Mediensituation seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts mit ihrer Entdeckung der Kybernetik besonders deutlich demonstriert.
Das Digitale gehört in deisem Sinne entmythologisiert, als die Rationalisierung des kulturellen Umgangs mit Daten, indem eine neue Stufe der sozialen Informationsverarbeitung (Giesecke) erklommen wird. In der ästhetischen Praxis sind es die Rekombinationen mit und durch Technik, die aus der möglichen Realität eine neue Wirklichkeit machen, aus der 'virtual reality' eine reale Virtualität. Wir müssen sie als Medienwirklichkeit verstehen, im Unterschied zu technisch gestützten Brücken zwischen Subjekten, die, wie noch im Begriff der 'information highways', einen Kommunikationsbegriff des 19. Jahrhunderts unterstellen.
Die Frage nun, ob ein der Medienwirklichkeit zugrundeliegender Code ein analoger oder ein digitaler ist, halte ich für relativ unerheblich dann, wenn die Unterschiede in der Auflösung durch die technische Entwicklung geglättet sind. Es ist ein Problem der Auflösung, der Übermittlung, der Speicherung. Wir scheinen dann auf einen Zustand "amedialer Unmittelbarkeit" zuzusteuern, eine Wunsch- oder Erlösungsphantasie vielleicht, die durch mediale Perfektion das Medium verschwinden läßt. Das aber wäre nichts anderes als eine Fortsetzung der ästhetischen Tradition mit neuen Mitteln, woran auch neue Oberflächenformate und neue Datenarchitekturen nicht viel ändern. Bruno Latour hat darauf aufmerksam gemacht, daß neben den technischen Aspekten des Informationstransports die Deformations- und Interpretationsfunktion der Medien zu kurz kommt. Deshalb sind ästhetische Experimente so wichtig - sie bereiten die Erschließung symbolischer Netzwerke und den Aufbau neuer semiotischer Konstellationen vor.

Ich versuche eine Art Konklusion. Während die 'Technobilder' (Flusser) zeigen, dass es eine mediale Evolution gibt, die über ursprüngliche Einbildung und moderne Beschreibung - also über Mythos und Text - hinausweist. Gleichzeitig erzeugt die digitale Recodierung der Codes ein Unbehagen in der Cyber-Kultur, bezogen auf jene Arroganz, welche die Welt in die der Programmierer und die der Programmierten trennt. Vielleicht stammt diese Erwartungshaltung an neue Kulturtechniken davon, dass sie den gewaltigen Ballast des 20. Jahrhunderts, der enttäuschten Revolutionshoffnungen und der frustierten Rationalitätskritik mit sich trägt. Sie übersteigt sich bis hin zur Unterstellung, die neuen Medien würden die Inhalte der Kommunikation verbessern. Sie wiederholt die Arroganz der Schriftkultur gegenüber der schriftlosen Kulturen, und unterstellt immer wieder eine essentielle Ebene, für die der abstraktere Code der höherwertige ist. Das hat fast etwas Gnostisches an sich. Erst im Zustand der grenzenlosen Vernetzung wird diese Distinktion vermutlich hinfällig. Die Welt wird sich dann in einer vielleicht unerwarteten Weise restrukturieren, denn dann wird klar, dass Medien nicht unabhängig von Gesellschaft existieren. Dann öffnet sich das unbekannte Terrain der 'nichtmodernen Welten' (Latour), die teils schon an die Türe klopfen.
Bis dahin dürfen wir uns, wie schon zu mythischen Zeiten und in besagten nichtmodernen Welten, an mehr oder weniger gut erzählten Geschichten ergötzen, an Inhalten, die sich ihren Weg so oder so durch den Datenstrom bahnen.


 © Frank Hartmann 2000

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